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Projektberichte (in Arbeit) (899 Treffer)

Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Um eine Landkarte der (De-)Karbonisierung der österreichischen Wirtschaft zu erstellen, werden zum einen die wichtigsten gewerblichen Emittenten (die vom EU-Emissionshandelssystem EU-EHS erfasst sind) verortet, zum anderen ein kleinräumiges Input-Output-Modell (159 Wirtschaftssektoren nach 94 Bezirken) mit Schwerpunkt "Emissionen" zusammengestellt. Mi dieser Datenbasis wird eine prototypische Anwendung dargestellt: Die Bestrebungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen werden die Nachfrage nach Kfz wahrscheinlich verringern, sicher aber von konventionellen Antrieben zu alternativen, emissionsärmeren (oder emissionsfreien) Antriebssystemen verlagern. Österreich weist eine bedeutende Zulieferindustrie zur Herstellung konventioneller Kfz auf. Die Anwendung demonstriert die regionale (und sektorale) Betroffenheit einer solchen Umstellung, aber auch die Chancen, die sich dadurch ergeben. Die Anwendung zeigt aber auch einen regionalen Mismatch zwischen Chancen und Risiken: Die potentiellen Chancen könnten regional anders verteilt sein als die möglichen Verluste.
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Österreich verfügt über umfangreiche Waldressourcen. Der Wald stellt neben Holz auch Dienstleistungen in der Erholungs- und Freizeitwirtschaft sowie Schutzgüter und Ökosystem-Dienstleistungen bereit. Unternehmen der Holzverarbeitung schaffen Beschäftigung und Wertschöpfung im ländlichen Raum und tragen maßgeblich zur Außenwirtschaft bei. In diesem Projekt wurden die auf dem Markt bewertbaren volkswirtschaftlichen Größen quantifiziert und ergänzt mit Angaben zum Umfang der nicht auf dem Markt gehandelten Güter und Dienstleistungen. Im Rahmen von Szenario-Untersuchungen wurden gemeinsam mit Akteuren aus den Wirtschaftsbereichen Perspektiven für die österreichische Forst- und Holzwirtschaft entwickelt.
Die Einbettung der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG) in die nationale und regionale Wirtschaft. Eine regionalwirtschaftliche Analyse (The Regional Economic Embedding of Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG). A Regional Economic Analysis)
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: KELAG – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG) ist einer der führenden Energiedienstleister Österreichs. Als integrierter Anbieter von Strom, Gas und Wärme ist sie ein wichtiger Faktor für die regionale Wirtschaft, sowohl für die Kärntner Unternehmen als auch die privaten Haushalte. Mit mehr als 1.600 Beschäftigten gehört die KELAG außerdem zu den größten privaten Arbeitgebern in der Region. Die Analyse der Bedeutung der KELAG für die Regionalwirtschaft Kärntens und der anderen Bundesländer aktualisiert die entsprechende WIFO-Studie aus dem Jahr 2016, die sich mit den Bilanzjahren 2012 bis 2014 befasste.
Die Wertschöpfungskette von Agrargütern und Lebensmitteln in Österreich (The Value Chain of Agricultural Commodities and Food in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die in der vorliegenden Studie erarbeiteten Kennzahlen zur Wertschöpfungskette von Agrargütern und Lebensmitteln in Österreich insgesamt werden ergänzt um regionale Auswertungen. Zur inländischen Beschäftigung sind Zahlen auf Bezirksebene verfügbar, die hier erstmals vorgestellt werden. Während die Arbeitskräftezahl in der Landwirtschaft kontinuierlich abnahm, blieb sie in den vor- und nachgelagerten Branchen stabil oder nahm zu – vor allem im Handel. Wie im Rahmen einer Modellanalyse gezeigt wird, geht eine Ausweitung der Nachfrage nach inländischen Lebensmitteln um 1% mit einem Zuwachs der Produktion im Agrarsektor um 28 Mio. € und in den nachgelagerten Verarbeitungssektoren von 88 Mio. € einher, insgesamt also um 116 Mio. €. Damit ist in den vorgelagerten Branchen eine Wertschöpfung von 70 Mio. € verbunden, wodurch 2.100 Beschäftigte ausgelastet werden.
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: EC Joint Research Centre, Directorate Growth and Innovation, Fiscal Policy Analysis Unit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien, Forschungsinstitut Economics of Inequality
Demographic developments taking place in all European countries lead to ageing societies and a decrease of the labour force and accordingly the labour share in total income. At the same time, the overall progressivity of European tax systems has been eroded over time. Against this background, options to secure the long-term sufficiency and sustainability of European tax systems need to be explored. The project aims at modelling the future wealth distribution in five selected EU member countries to derive inheritances and gifts based on different demographic and wealth projection scenarios. On this basis, various inheritance and gift tax scenarios are simulated to estimate potential inheritance and gift revenues for a projection period of 30 years.
Projektberichte (in Arbeit), September 2020
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In dieser möglichst umfassenden und systematischen Bewertung der Leistungsfähigkeit des österreichischen Innovationssystems im internationalen Vergleich erweisen sich von 14 grob abgegrenzten Bereichen "Finanzierung von Forschung und Entwicklung", "internationale Verflechtung", "Standortattraktivität" und "Unternehmens-FTI" als überdurchschnittlich gemessen an den führenden EU-Ländern. Die Leistungsfähigkeit der Bereiche "Forschung, Technologie und Innovation (FTI) in Klima und Umwelt", "Digitalisierung" sowie "innovationsintensive Gründungen" bleibt weit unter dem Durchschnitt. Etwas unterdurchschnittlich ist sie in den Bereichen "Effizienz", "tertiäre Bildung", "sekundäres Bildungssystem", "Geschlechtergleichstellung", "Regulierung und Steuern" sowie "Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen". Allgemein rangiert Österreich (mit Ausnahmen) über dem EU-Durchschnitt, in vielen Fällen unter jenem der Innovation Leaders und fast immer unter dem Niveau der weltweiten Top-3-Länder. Ein Benchmarking-Fokus auf die EU und die führenden Innovationsländer der EU greift zu kurz – Innovationsleistung sollte zunehmend im weltweiten Kontext verglichen werden, um sie und ihre Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit umfassend abzubilden.
Projektberichte (in Arbeit), August 2020
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Kurzanalyse bietet einen kompakten Überblick über Inhalt und Umsetzungsstand von insgesamt 17 der von der Stadt Wien bisher gesetzten Maßnahmen zur Unterstützung der regionalen Unternehmen und ihrer Beschäftigten in der COVID-19-Krise und nimmt eine erste qualitative Einschätzung ihrer potentiellen Effekte vor. Angesichts des noch unvollständigen Datenstandes kann die Arbeit keine umfassende Evaluierung der zu bewertenden COVID-19-induzierten Maßnahmen bieten. Zweck ist vielmehr eine informierte Zwischenbilanz, die es erlaubt, erste Schlussfolgerungen zum bisher Erreichten zu ziehen, aber auch Verbesserungspotentiale zu orten und damit Lehren für möglicherweise notwendige weitere Initiativen abzuleiten. Die Ergebnisse lassen eine rasche Umsetzung der Maßnahmen sowie großteils deren regionale Treffsicherheit und ökonomische Wirkung auf kurze Frist erkennen. Die Kernaufgabe des gesichteten Maßnahmenpaketes als rasch wirksame Soforthilfe in der Pandemie scheint damit erfüllt. Weitere (längerfristige) Nutzendimensionen wurden durch die Maßnahmen nur teilweise berührt, sie werden bei möglichen weiteren, auf die Stützung der Konjunktur gerichteten Initiativen stärker in den Vordergrund zu rücken sein.
Projektberichte (in Arbeit), August 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Die sozialen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise trifft die Bevölkerung recht unterschiedlich. Die vorliegende Arbeit liefert eine erste Einschätzung der Auswirkungen der COVID-19-Krise sowohl auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte, als auch auf die Krisenbetroffenheit unterschiedlicher Gruppen. Die eingangs analysierten fiskalischen Effekte zeigen einen dramatischen Einbruch der Staatseinnahmen und einen gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo von –10½% des BIP. Auf der Ebene der privaten Haushalte zeigen sich im zweiten Kapital sehr heterogene Entwicklungen des verfügbaren Haushaltsäquivalenzeinkommens nach Personengruppen, wobei Arbeitslosenhaushalte deutliche Einkommenseinbußen im 1. Halbjahr 2020 haben. Das dritte Kapitel widmet sich besonderen Betroffenheitsgruppen (Lehrlinge, Kurzarbeit, Arbeitslose, Selbständige). Der Erwerbseinstieg über die Lehrlingsausbildung ist im laufenden Jahr für deutlich weniger Jugendliche möglich, der krisenbedingte Rückgang der Lehrlingszahlen (im 1. Lehrjahr) beträgt –4,3%. Die insgesamt beispiellos ansteigende Arbeitslosigkeit konnte durch die Corona-Kurzarbeit gebremst werden. Der Anteil der zur Kurzarbeit Angemeldeten sinkt vom Höchstwert 36,7% wieder. Von den Personen, die während des Lockdown arbeitslos wurden, gingen bis Ende Juni 2020 nur 41% (97.000) in eine Beschäftigung ab. Überdurchschnittlich sind auch Selbständige, und hier vor allem Ein-Personen-Unternehmen von der Krise betroffen wie im letzten Abschnitt gezeigt wird.
Konsumstruktur und Abgabenlast der Pensionshaushalte in Österreich (Consumption Structure and Tax Burden of Pension Households in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), August 2020
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Pensionshaushalte tätigen 27% der gesamten Konsumausgaben privater Haushalte in Österreich. In den Kategorien Gesundheit und sonstige Waren und Dienstleistungen (Körperpflege, soziale Dienste) sind die Ausgaben der Pensionshaushalte höher als jene der jüngeren Haushalte. Geringere Konsumausgaben tätigen Pensionshaushalte für Bildung, Bekleidung, Beherbergung und alkoholische Getränke. Die Steuer- und Abgabenbelastung der Pensionshaushalte beträgt im Durchschnitt 30%. Die Abgabenquote der 10% der Haushalte mit den geringsten Einkommen liegt bei 19,7%, jene mit den höchsten Einkommen bei 36,4%. Im unteren Einkommensdrittel bilden die Konsum- und Verbrauchsteuern die Hauptabgabe der Pensionshaushalte, diese indirekten Steuern wirken regressiv. In den oberen Einkommensgruppen ist die progressiv wirkende Einkommensteuer die Hauptabgabe der Pensionshaushalte.
Neue Formen der Pensionsvalorisierung für Österreich (New Models for the Yearly Pension Valorisation in Austria)
Projektberichte (in Arbeit), August 2020
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Grundlage der jährlichen Pensionsanpassung bildet in Österreich die Entwicklung der Verbraucherpreise – ein Anpassungsprinzip, das nur in fünf weiteren europäischen Ländern vorhanden ist. Die meisten Länder berücksichtigen, wie die Analyse zeigt, bei der jährlichen Anpassung mehrere Indikatoren (Löhne, Preise, Beschäftigungs- und Pensionszahlen, Wirtschaftswachstum usw.). Die Arbeit skizziert zudem die Voraussetzungen einer Änderung der jährlichen Pensionsanpassung in Österreich und berechnet die Pensionserhöhung bei Anwendung der finnischen Formel.
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