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Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb

Alle WIFO-Publikationen (2179 Treffer)

Monographien, April 2019, 34 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.05.2019 0:00
 
Am 12. Juni 1994 sprachen sich 66,6% der österreichischen Bevölkerung im Rahmen einer Volksabstimmung für einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union aus. Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der EU bei. 25 Jahre nach dieser Volksabstimmung versucht die vorliegende Studie die Handelseffekte und die damit einhergehenden Effekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft auf BIP, Beschäftigung und Preise empirisch zu quantifizieren. Auf Basis eines Gravitationsmodells werden in einem ersten Schritt die Handelseffekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft berechnet. Demnach tauscht Österreich langfristig mit den anderen EU-Mitgliedsländern um etwa 46% mehr Waren aus als in einer hypothetischen Situation ohne den Beitritt. Dieser Handelsimpuls wird in einem zweiten Schritt in das Input-Output-Modell des WIFO "Adagio" übertragen. Wie die Modellberechnungen zeigen, induzierte die österreichische EU-Mitgliedschaft durch die Steigerung des Außenhandels einen zusätzlichen jährlichen Wachstumsbeitrag von 0,7% des realen BIP.
WIFO-Konjunkturtest, April 2019, 11 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.04.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2019 zeigen trotz des mittlerweile deutlichen Rückganges gegenüber dem Vorjahr eine weiterhin recht optimistische Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Be-triebe beurteilen – ausgehend von einem hohen Niveau – die aktuelle Konjunkturlage etwas ungünstiger als in den Vormonaten. Die Konjunkturerwartungen stabilisieren sich nach dem Rückgang der vergangenen Monate.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), 108 Seiten
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Stabilisierung der Konjunktur im 2. Halbjahr 2019. Prognose für 2019 und 2020 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2019 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2019 bis 2023 • Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Rainer Eppel, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Atanas Pekanov, Michael Peneder, Philipp Piribauer, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Kräftiges Wachstum 2018 – Abschwächung der Industriekonjunktur auf hohem Niveau. Österreichs Wirtschaft 2018
WIFO Working Papers, 2019, (577), 11 Seiten
Online seit: 27.03.2019 0:00
We test whether intellectual property rights foster or hinder innovation by estimating IV structural equations for a large sample of Swiss firms. We find that better appropriability conditions at the industry level raise the number of competitors. However, conditional on the given industry structure, individual firms face fewer competitors, if they actually use intellectual property rights. The further impact of fewer competitors is to raise R&D, when initial competition is strong, but to reduce it, when initial competition is weak ("inverted U").
WIFO-Konjunkturtest, März 2019, 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.03.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2019 zeigen trotz des deutlichen Rückganges gegenüber dem Vorjahr eine weiterhin recht gute Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Betriebe beurteilen – ausgehend von einem hohen Niveau – die aktuelle Konjunkturlage etwas ungünstiger als in den Vormonaten. Die Konjunkturerwartungen trüben sich weiter ein. 
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.173-182
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Die im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests erhobenen Daten zu Produkteinführungen von Unternehmen in der österreichischen Sachgütererzeugung, die hier erstmals präsentiert werden, erlauben eine Analyse der Anpassung des Unternehmensverhaltens bei der Einführung neuer Produkte an die Konjunkturlage. Demnach schwankt die Wahrscheinlichkeit, neue Produkte auf dem Markt einzuführen, prozyklisch und die Zahl der eingeführten Produkte antizyklisch. Unternehmen versuchen, ihre Aufwendungen für Produktinnovationen über die Zeit konstant zu halten. Bei der Einführung neuer Produkte steigt der Finanzierungsbedarf: Der Zeitpunkt der Aufnahme neuer Bankkredite korreliert positiv mit dem der Einführung neuer Produkte. Finanzierungsbeschränkungen wirken sich negativ auf die Einführung neuer Produkte aus.
 
Beruhend auf einem Literatursurvey wurden wesentliche Merkmale der projektbasierten Grundlagenforschungsförderung identifiziert, die sich potentiell auf Qualität, Quantität und Richtung von Forschungsergebnissen auswirken können, wie z. B. Förderhöhe, -design und -kriterien. Dieser Merkmalskatalog ermöglicht einen systematischen Vergleich der Fördertätigkeit der größten Wissenschaftsfonds in den USA (NIH und NSF), dem Vereinigten Königreich (UKRI), Deutschland (DFG), den Niederlanden (NWO), der Schweiz (SNF) und Österreich (FWF). Wesentliche Unterschiede zeigen sich z. B. hinsichtlich des Anteils an der gesamten Forschungsfinanzierung, des Förderportfolios, der Erfolgsquoten, Losgrößen, Auszahlung indirekter Projektkosten und Beurteilungskriterien. Aus dem Vergleich können Implikationen für die Ausgestaltung einer österreichischen Exzellenzinitiative abgeleitet werden.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), 60 Seiten
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Zukunftseinschätzung der Industrie stabilisiert sich • Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Zum künftigen Bedarf an Pflegepersonal in den stationären und mobilen Diensten • Jürgen Janger, Projektbasierte Grundlagenforschungsförderung im internationalen Vergleich. Implikationen für eine Exzellenzinitiative in Österreich • Andreas Reinstaller, Produkteinführungen österreichischer Unternehmen und Konjunkturschwankungen
Monographien, März 2019, 141 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.03.2019 0:00
 
Die Digitalisierung ist als vielseitige Mehrzwecktechnologie der Motor zahlreicher Innovationen. Diese stärken langfristig die Nachfrage und mit dem Wachstum der Wirtschaftsleistung auch die realen Einkommen. Relativ zu den Spitzenreitern liegt Österreich aber hinsichtlich vieler Kennzahlen zur Digitalisierung zurück, wie z. B. die im internationalen Vergleich geringere private Nutzung modernster Breitbanddienste zeigt. In den Unternehmen erfolgt die Digitalisierung im Allgemeinen etwas rascher und entspricht meist dem europäischen Durchschnitt. Für eine gestaltende Rolle im digitalen Wandel wird daher ein bloßes "Mehr" an Investitionen nicht ausreichen, sondern ein breites Spektrum abgestimmter Initiativen (Innovation, Adoption, Ausbildung, Regulierung usw.) notwendig sein.
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