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Strukturwandel und Regionalentwicklung

Alle WIFO-Publikationen (1629 Treffer)

WIFO-Konjunkturtest, Oktober 2018, 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.10.2018 14:00
Die Konjunkturbeurteilungen durch die österreichischen Unternehmen verschlechterten sich im Oktober etwas. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage und die Konjunkturerwartungen waren leicht rückläufig, lagen aber weiterhin auf überdurchschnittlichem Niveau.
WIFO Working Papers, 2018, (569), 34 Seiten
Online seit: 01.10.2018 0:00
We use individual level data covering 30 mostly post-communist and developing countries which account for over a fifth of the worldwide immigrant stock to assess the impact of risk aversion on the willingness to migrate. Consistent with theories of individual level migration decisions, risk aversion has a statistically significant negative impact on both the willingness to migrate within countries as well as abroad. This applies to virtually all countries considered and is robust across various specifications, to alternative measures of risk aversion and to different measures of the willingness to migrate. Differences in the impact of risk aversion on the willingness to migrate are also positively correlated to measures of sending country risks and the missing variable bias of omitting risk aversion from migration regressions is substantial.
WIFO-Konjunkturtest, September 2018, 11 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.09.2018 14:00
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen bleiben auch im September 2018 von der Unsicherheit in der internationalen Wirtschaft weitgehend unberührt. Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen weiterhin ein freundliches Konjunkturklima: Die Konjunkturlage wird überdurchschnittlich gut eingeschätzt, der Indikator der Konjunkturerwartungen steigt.
 
Alle EU-Länder verzeichneten während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise einen starken Produktionsrückgang, besonders betroffen waren aber EU-Länder an der "Peripherie". Dies überraschte angesichts ihrer soliden makroökonomischen Entwicklung vor der Krise. Offenbar hatten sich bereits Ungleichgewichte gebildet. Jene Länder, die von der Rezession am empfindlichsten getroffen wurden, wiesen nicht nur ein geringes Produktivitätswachstum in der Herstellung von handelbaren Gütern (z. B. Herstellung von Waren) auf, sondern vor der Krise auch einen erheblichen Anstieg der Produktion von nicht handelbaren Gütern (z. B. Immobilien). Diese Produktivitätsentwicklung spiegelt das Nachfragemuster wider, das einerseits einen Trend zum Konsum nicht handelbarer Güter zeigt, andererseits eine Zunahme des Außenhandels.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(9), 64 Seiten
Online seit: 25.09.2018 0:00
 
Marcus Scheiblecker, Robuste Konjunktur trotz zunehmender Risiken im internationalen Handel • Thomas Url, Prämieneinnahmen der Privatversicherung 2017 neuerlich gesunken • Klaus S. Friesenbichler, Christian Glocker, Werner Hölzl (WIFO), Philipp Wegmüller (SECO), Ein neues Modell für die kurzfristige Prognose der Herstellung von Waren und der Ausrüstungsinvestitionen • Klaus S. Friesenbichler, Christian Glocker, Gerhard Streicher, Der Binnenmarkt und die "EU der unterschiedlichen Geschwindigkeiten"
 
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
WIFO-Konjunkturtest, August 2018, 13 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.08.2018 14:00
Die Unsicherheiten der letzten Monate in der internationalen Wirtschaft (Handelskriege, Türkeikrise) haben weiterhin nur geringe Auswirkungen auf die Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom August 2018 zeigen trotz eines leichten Rückganges ein freundliches Konjunkturklima: Die Konjunkturlage wird neuerlich überdurchschnittlich gut eingeschätzt, auch die Konjunkturerwartungen bleiben zuversichtlich.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.575-583
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Hochschulen können die Wirtschaftsleistung ihrer Standorte sowohl direkt – über Produktion und Gehälter für den laufenden Betrieb – als auch indirekt – über Innovationen, Technologietransfer, Spin-offs und Start-ups – beeinflussen. Basierend auf einer ökonometrischen Paneldatenanalyse wurden erstmals für Österreich die Produktivitätswirkungen von Hochschulen auf ihre Standortregionen geschätzt. Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten und positiven Zusammenhang zwischen der Größe einer Hochschule relativ zur regionalen Wirtschaft und dem regionalen Produktivitätsniveau: Eine einmalige Erhöhung des Anteils der Hochschulbeschäftigten an der Gesamtbeschäftigung einer NUTS-3-Region um 0,1 Prozentpunkt ist im Durchschnitt mit einem kurzfristigen regionalen Produktivitätsanstieg um 0,3% bis 0,4% bzw. einem langfristigen Anstieg zwischen 0,6% und 0,9% verbunden. Dies unterstreicht die Rolle von Hochschulen nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs insgesamt, sondern auch für die Entwicklung der Wirtschaft in der jeweiligen Standortregion.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.565-574
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Universitäten lösen als zentrale Institutionen in der wissensbasierten Gesellschaft vielfältige Wirkungen aus. Eine Quantifizierung dieser gesamtwirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. In einem umfassenden Ansatz wurden sowohl kurzfristige mit dem Universitätsbetrieb verbundene als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität abgebildet. Wie ökonometrische Analysen der Wirkung der Forschungstätigkeit an Universitäten und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen sowie Modellschätzungen der Nachfrage- und Produktivitätseffekte zeigen, übersteigt das damit verbundene Steuer- und Abgabenaufkommen schon in einem relativ kurzen Zeitraum die für die Finanzierung von Universitäten eingesetzten öffentlichen Mittel. Investitionen in Universitäten rentieren sich damit für den Staat.
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