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WIFO-Publikationen (10430 Treffer)

Fehlzeitenreport 2019. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die flexible Arbeitswelt: Arbeitszeit und Gesundheit (Absence from Work Report 2019. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Working Time and Health)
Monographien, Dezember 2019, 139 Seiten
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.12.2019 18:00
 
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2018 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,1 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Der aktuelle Fehlzeitenreport beleuchtet in einem Schwerpunktkapitel die Chancen und Risiken, die sich durch die Arbeitszeitgestaltung für die Gesundheit ergeben. Neue Formen der Arbeitszeitflexibilität gewinnen an Bedeutung, während etablierte Modelle wie Schicht- und Nachtarbeit nach wie vor stark verbreitet sind. Der Gestaltung der Arbeitszeit kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen eines bestimmten Arbeitszeitarrangements ergeben sich aber aus dem vielschichtigen Zusammenspiel der Arbeitszeit mit den anderen Arbeitsbedingungen und mit individuellen Faktoren.
WIFO-Konjunkturtest, November 2019, 13 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.11.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom November 2019 zeigen eine vorsichtige Stabilisierung der Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen. Zwischen den Sektoren bestehen aber weiterhin große Unterschiede: Während die Konjunkturbeurteilungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen trotz des Rückganges nach wie vor zuversichtlich ausfallen, bleiben die Unternehmen in der Sachgütererzeugung trotz Indexverbesserungen weiter skeptisch.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2019, 72 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.11.2019 0:00
 
Nach einer besonders dynamischen Konjunktur in den Vorjahren wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 laut aktuellen Prognosen mit +1,7% etwas schwächer. Von dieser Konjunkturdämpfung war insbesondere die Sachgütererzeugung betroffen. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren jedoch kaum zu erkennen. Allein der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen scheint im II. Quartal 2019 mit einigen Ausnahmen in den Bundesländern der Süd- und Westregion etwas stärker ausgefallen zu sein.
WIFO Working Papers, 2019, (591), 50 Seiten
Online seit: 25.11.2019 0:00
This paper studies the effects of hosting Olympic Games on the regional economy in the short- and long-run. For identification, runners-up in the Olympic bidding process are used to construct the counterfactual for Olympic host regions. In the short-run, hosting Summer Olympics boosts regional GDP per capita by about 3 to 4 percentage points relative to the national level in the year of the event and the year before. There is also evidence for positive long-run effects, but results on the latter are not statistically robust. In contrast, Winter Olympics do not have a positive impact on host regions. If anything, they lead to a temporal decline in regional GDP per capita in the years around the event.
Franz Sinabell (WIFO), Martin Schönhart, Erwin Schmid (BOKU)
Mittelfristiger Ausblick zur österreichischen Landwirtschaft. Projektionen der Produktivitäts- und Preisentwicklung (Medium-term Prospects for Agriculture in Austria. Projections for Productivity and Prices)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(11), S.845-854
Online seit: 22.11.2019 0:00
 
Die Landwirtschaft trug 2017 rund 9% zum Ausstoß von Treibhausgasen in Österreich bei. Gegenüber 1990 wurden die Emissionen damit um annähernd 10% verringert. Um zu beurteilen, ob Österreich seine Emissionsziele erreichen kann, ist vor diesem Hintergrund eine Einschätzung der langfristigen Entwicklung des Sektors erforderlich. In einem Szenario werden Entwicklungspfade der österreichischen Landwirtschaft an die Veränderung von Preisen und politischen Rahmenbedingungen bis 2030 untersucht. Dabei wird unterstellt, dass sich die Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgase nicht ändern. Die bisher beobachtete Verringerung der Ackerflächen wird im Szenario fortgeschrieben. Die Ergebnisse zeigen nachhaltige Produktionsanreize für die Milchproduktion. Entgegen den jüngsten Beobachtungen deutet es auf einen Rückgang der Geflügelfleischproduktion hin. Im Ackerbau wird die Maisproduktion vor allem aufgrund der angenommenen Produktivitätssteigerungen zunehmen.
Zur umweltökonomischen Relevanz der Abfall- und Ressourcenwirtschaft. Beschäftigungseffekte durch Restmüllverwertung (On the Environmental-economic Significance of the Waste and Resource Economy. Employment Effects of Residual Waste Treatment)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(11), S.833-843
Online seit: 22.11.2019 0:00
 
Die Abfall- und Ressourcenwirtschaft leistet durch das Sammeln, Aufbereiten und Recycling von Altstoffen und Abfällen einen Beitrag zur Entwicklung von umweltschonenden Wirtschaftsaktivitäten. Wie die Analyse der potentiellen Beschäftigungseffekte unterschiedlicher Systeme einer weiteren Restmüllbehandlung zeigt, nimmt die Nachfrage nach Arbeitskräften mit der Komplexität der Behandlungssysteme zu. Eine Verbesserung der Getrenntsammlung kann Impulse für die heimische Wirtschaft auslösen, da Sekundärressourcen bereitgestellt und Primärressourcen mit hoher Importquote substituiert werden können.
Oliver Fritz (WIFO), Karin Maier (Universität Wien)
Wenn Reisende zur Belastung werden. Eine ökonomische Einordnung des Phänomens Übertourismus und der tourismuspolitischen Optionen zu seiner Bekämpfung (When Travelers Become a Burden. An Economic Conceptualisation of Overtourism and Tourism Policy Options for Combating It)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(11), S.821-831
Online seit: 22.11.2019 0:00
 
Das weltweit hohe Wachstum der Nachfrage nach Urlaubsreisen hat in vielen attraktiven Destinationen, vor allem Städten, eine Überkonzentration der Touristenströme zur Folge, die unter dem Begriff des Übertourismus diskutiert wird. Darunter leidet vielfach die Bevölkerung dieser Urlaubsorte, die mit steigenden Mieten, Beeinträchtigungen im Alltag und Umweltverschmutzung konfrontiert ist. Gegenmaßnahmen der Politik setzen bei Regulierungen, Preisinstrumenten, Investitionen und neuen Informationstechnologien an, wobei letztlich auch ein Überdenken der oft bedingungslosen Wachstumsorientierung erforderlich sein wird.
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