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Monographien, Mai 2019, 15 Seiten
Auftraggeber: Montanuniversität Leoben
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.05.2019 0:00
 
In der Abfall- und Ressourcenwirtschaft werden Abfälle zu wiederverwendbaren und verkaufsfähigen Stoffen aufbereitet. Diese können als Sekundärrohstoffe stofflich genutzt oder als Ersatzbrennstoffe energetisch verwertet werden. Durch europarechtliche Vorgaben (z. B. Kreislaufwirtschaftspakt) kommt der Abfallwirtschaft eine zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung zu, die eine Steigerung von Qualität und Quantität der Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen vorsieht und potentiell einen volkswirtschaftlichen Mehrwert generiert. Die Studie quantifiziert indirekte und induzierte Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte unterschiedlicher Modelle der Restmüllbehandlung anhand eines makroökonomischen Modells der österreichischen Wirtschaft (WIFO.DYNK) auf Basis direkter Arbeitsplatzeffekte, die in der Studie von Altendorfer (2018) für Österreich modellspezifisch berechnet wurden. Im Ergebnis zeigen sich durchweg positive Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte. Der Arbeitskräftebedarf fällt umso höher aus, je komplexer die abfallwirtschaftliche Behandlung der Restmüllfraktionen erfolgt.
WIFO Bulletin, 2019, 24(4), S.28-39
Online seit: 07.05.2019 0:00
 
Under the impact of sluggish global trade, industrial activity in Austria has moved to a downward trend. On major export markets, demand for Austrian manufactures nevertheless proves resilient (USA, CEEC). The temporary setback in German motor car production and its repercussions on Austrian suppliers are gradually subsiding, and the USA-China trade conflict has eased. Moreover, continued solid demand for services helps sustain overall economic activity. Annual average GDP growth in Austria is expected to slow from 2.7 percent in 2018 to 1.7 percent in 2019; from the middle of the year, demand and output are set to stabilise, with growth in 2020 staying around 1.8 percent.
WIFO-Konjunkturtest, April 2019, 11 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.04.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2019 zeigen trotz des mittlerweile deutlichen Rückganges gegenüber dem Vorjahr eine weiterhin recht optimistische Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Be-triebe beurteilen – ausgehend von einem hohen Niveau – die aktuelle Konjunkturlage etwas ungünstiger als in den Vormonaten. Die Konjunkturerwartungen stabilisieren sich nach dem Rückgang der vergangenen Monate.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
 
Die Weltwirtschaft erreichte den Konjunkturhöhepunkt 2018. In den nächsten Jahren wird eine Abschwächung der Wachstumsdynamik erwartet. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2019/2023 wird die österreichische Wirtschaft um 1,6% pro Jahr (2014/2018 +1,8% p. a.) wachsen, etwas stärker als der Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Steuerentlastung der privaten Haushalte durch den Familienbonus wird die Konsumnachfrage 2019 und vor allem 2020 unterstützen. Im Prognosezeitraum wird von einem durchschnittlichen Wachstum des privaten Konsums von 1,6% pro Jahr ausgegangen (2014/2018 +1,0% p. a.). Bis einschließlich 2020 wird die Beschäftigung konjunkturbedingt noch stärker ausgeweitet als das Arbeitskräfteangebot. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 7,3%. Ab 2021 wird das Arbeitskräfteangebot aber wieder stärker zunehmen als die Nachfrage, sodass sich die Arbeitslosenquote bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 7,5% erhöht. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das positive Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern, aber nicht umkehren. Das WIFO rechnet mit einer Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex von durchschnittlich 1,8% p. a. Auf der Basis des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode positiv bleiben und sich leicht verbessern. Daraus folgt bis 2023 ein Rückgang der Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2018 um rund 17½ Prozentpunkte auf unter 57%.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), S.215-220
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
Das Parlament des Vereinigten Königreichs stimmt in diesem Quartal drei Mal gegen den von der Regierung und der EU ausgehandelten Austrittsvertrag. Aufgrund der Differenzen im Unterhaus und um einen "harten Brexit" zu vermeiden, wird das Datum des Brexit auf Wunsch von Premierministerin May vom Europäischen Rat von 29. März auf 12. April verschoben. Die Europäische Zentralbank fordert die italienischen Banken auf, ihre Bestände an "Non Performing Loans" rascher abzubauen. Wegen der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums wird die Europäische Zentralbank ihre expansive Geldpolitik beibehalten, die Notenbank der USA signalisiert, 2019 keine weiteren Zinserhöhungen vorzunehmen. Angesichts der dramatischen Wirtschaftskrise emigriert ein großer Teil der Bevölkerung Venezuelas. – In Österreich wird 2018 erstmals seit 1974 ein Überschuss des öffentlichen Gesamthaushaltes von 426 Mio. € (0,1% des BIP) ausgewiesen.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), S.202-214
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
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