WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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The soft landing of the Austrian economy was abruptly ended by the deep recession caused by the COVID-19 pandemic and the policy restrictions to contain it. Despite this external shock, the general conditions for the Austrian construction industry are not all pessimistic. Even after peaking in 2018, the industry produced growth rates well above 2 percent before the COVID-19 pandemic, with a large backlog of orders for 2020. Although the construction industry will be in recession in 2020, the output drop is less pronounced than in other sectors. Moreover, currently demand has suffered only to a lower extent, which means that the recovery can begin as early as the second half of 2020.
 
The latest European construction market forecasts – presented at the 89th Euroconstruct conference, hosted by Prognoscentret AB, Stockholm and held on 12 June 2020 as a webinar – show that the European construction industry is being hit hard by the COVID-19 crisis. Total construction output will fall to a value of 1,500 billion € in 2020, which is the same level as in 2015. With a few exceptions, all EC-19 countries are experiencing a decline in 2020, with the UK and Ireland predicting the largest downturn. Against the background of the improving health situation, there will be a recovery as early as next year. – The Euroconstruct Country Report provides detailed information on the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2022. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. With contributions by Anne-Sophie Alsif, Anders Bjerre, Christian Brander, Paul Donadieu de Lavit, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Thomas Ekvall, Mariem En-Nasiry, Josep Ramon Fontana, David Frič, Anne Kathrin Funk, János Gáspár, Paul Groot, Annette Hughes, Radovan Kostelník, Michael Klien, Nathalie Kouassi, Vladimir Lenko, Sonya Patel, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Pascal Marlier, Markku Riihimäki, Radislav Semenov, Sara Snöbohm, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini, Michael Weingärtler.
 
In the wake of the COVID-19 pandemic, virtually all EC-19 countries are experiencing a decline in 2020, with the largest downturn for the UK and Ireland. Total construction output is expected to fall to 1,500 billion Euro in 2020, which is the same level as in 2015. All sub-sectors are affected by the crisis, but some are more than others. In the 19 Euroconstruct countries, the least affected sector is civil engineering, which is expected to decline by 7.2 percent this year and then recover in 2021 and 2022 with growth rates of 7.4 and 3.5 percent, respectively. The forecasted losses in both residential and non-residential construction are much more severe: they are expected to shrink by just over 12 percent in 2020 and improve by 3 to 6 percent p.a. in 2021 and 2022. – With contributions by Christian Brander, Josep Ramon Fontana, Tuomas Laitinen, Nejra Macic, Sara Snöbohm.
Quantitative Wirkungen der EU-Struktur- und Kohäsionspolitik in Österreich. Ein Beitrag zu "25 Jahre Österreich in der EU" (Quantitative Impacts of the ESI Funds and their Predecessors in Austria: A Cross-fund Analysis for the Entire Impact Period)
Monographien, Juni 2020, 161 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.07.2020 0:00
 
Die Studie bietet erstmals eine integrierte und fondsübergreifende Analyse der quantitativen Effekte der ESI-Fonds und ihrer Vorgänger für den gesamten Zeitraum ihres Wirkens in Österreich (1995/2017). Grundlage ist eine neue, umfassende Datenbank zu den Auszahlungen der EU-Strukturfonds und der damit verbundenen nationalen öffentlichen Kofinanzierung auf räumlicher Ebene, die durch die Zusammenführung der Individualdatenbestände der fondsverantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen im Rahmen des Projektes aufgebaut wurde. Auf ihrer Basis untersucht die Studie die regionalen Auszahlungsstrukturen der Fonds und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Bundesländer sowie die kleinräumige Ebene (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden), wobei deskriptiv-statistische Methoden, ökonometrische Schätzmethoden sowie Simulationen mit dem multiregionalen Modell des WIFO zum Einsatz kommen. Die Hypothese, wonach die Interventionen der ESI-Fonds positive Entwicklungsimpulse in den geförderten Regionen ausgelöst haben, wird durch die Ergebnisse und die dazu durchgeführten Robustheitstests insgesamt gestützt. Zusammen mit deutlichen Resultaten zur "Treffsicherheit" ihres Mitteleinsatzes zugunsten ländlicher, ökonomisch benachteiligter Regionen spricht dies für einen positiven und relevanten Beitrag der ESIF-Initiativen zum regionalen Ausgleich in Österreich.
Ökonomische Bedeutung der Kulturwirtschaft und ihre Betroffenheit in der COVID-19-Krise (Economic Significance of Cultural Industries and Adverse Effects of the COVID-19 Crisis)
Auftraggeber: Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.07.2020 0:00
 
Nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und der raschen Ausbreitung von Infektionen wurden aus gesundheitspolitischen Gründen erhebliche Einschränkungen beschlossen, die die Kulturwirtschaft in Österreich sehr beeinträchtigen. Die Studie quantifiziert den Beitrag des erweiterten Kultursektors zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt auf etwas unter 3%. Die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte des Kultursektors werden auf rund 9,8 Mrd. € geschätzt, er lastet dabei rund 150.000 unselbständig und selbständig Beschäftigte aus. Die ökonomischen Schäden im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise werden auf 1,5 bis 2 Mrd. € geschätzt und verteilen sich in unterschiedlichem Ausmaß auf die Teilsektoren des Kulturbereiches.
Monographien, Juni 2020, 32 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2020 9:00
 
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie zieheneine massive weltweite Rezession nach sich. Die Studie beleuchtet zwei zentrale innovationspolitische Aspekte: Unternehmen, die F&E-aktiv sind, bewältigen die Krise in der Regel besser. F&E- und Innovationstätigkeiten der Unternehmen sind prozyklisch, was Innovationen als langfristigen Treiber des Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstums nachhaltig schwächen und die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bremsen kann. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen schließen die Studie.
WIFO-Konjunkturprognosen, Juni 2020, 35 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.06.2020 10:30
 
Die zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie getroffenen Maßnahmen führen in Österreich zu einer Rezession. Mit –7,0% (gegenüber dem Vorjahr) sinkt die Wirtschaftsleistung 2020 deutlich stärker als in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09. Der Tiefpunkt scheint bereits durchschritten zu sein, die Rezession wird somit kurz sein. Dennoch wird die Wirtschaftsleistung am Ende des Prognosezeitraumes (Ende 2021) das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht haben.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.06.2020 18:00
 
Die Konjunkturdynamik fußte im Jahr 2019 auf einer breiten sektoralen Basis, verlor jedoch gegenüber den Jahren zuvor etwas an Kraft. Auf dem Arbeitsmarkt äußerte sich die weiterhin solide Wirtschaftsentwicklung in einem Anstieg der Beschäftigung und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Regional zeigte sich insgesamt jedoch ein sehr heterogenes Bild.
Hedwig Lutz (WIFO), Andrea Leitner, Ana Štikar (IHS)
Innovative Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Mindestsicherungsbeziehende in Wien. Begleitende Evaluierung der Maßnahme "Back to the Future – Beschäftigung" (Innovative Employment Opportunities for Young People Receiving Minimum Income Benefits in Vienna. Accompanying Evaluation of the Measure "Back to the Future – Beschäftigung")
Monographien, April 2020, 188 Seiten
EDV: Georg Böhs (WIFO)
Auftraggeber: Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäischer Sozialfonds – Arbeitsmarktservice Wien – Stadt Wien, Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Online seit: 30.07.2020 0:00
 
"Back to the Future – Beschäftigung" bietet seit November 2016 18- bis 24-Jährigen mit Bezug der Wiener Mindestsicherung wirtschaftsnahe Beschäftigungsmöglichkeiten und unterstützt sie bei der Vermittlung auf weitere Arbeitsplätze. Die Maßnahme wird von AMS Wien, Stadt Wien und ESF finanziert und im Rahmen zweier Projekte abgewickelt. Die Implementierung erfolgte unter zeitlichem Druck, dennoch konnten die meisten Zielvorgaben erfüllt werden. Die vorgesehenen innovativen Elemente wurden in unterschiedlichem Maß umgesetzt. Die Träger nutzten die Erfahrungen für eine Adaption ihrer Konzepte, sodass nun eine verstärkte Differenzierung der Projekte der heterogenen Zielgruppe gerecht wird. Die Maßnahme erwies sich als für Frauen weniger zugänglich und wirksam als für Männer. Innerhalb von zwei Jahren ab Maßnahmeneintritt waren die Teilnehmenden insgesamt länger beschäftigt als es ohne Teilnahme der Fall gewesen wäre. Dank der ESF-Kofinanzierung war die Maßnahme für AMS und Stadt Wien in einem Zweijahreszeitraum schon für die erste Zugangskohorte mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Der Mitteleinsatz verlagerte sich von existenzsichernden Leistungen zur aktiven Integration.
Oliver Fritz, Sabine Ehn-Fragner (WIFO), Peter Laimer, Johanna Ostertag-Sydler, Jürgen Weiß (STAT)
Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismuswirtschaft im Jahr 2019 (Report on the Impact, Development and Structure of the Austrian Tourism Industry 2019)
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria
Online seit: 10.06.2020 0:00
 
Basierend auf dem Konzept des Tourismus-Satellitenkontos erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Gästen in Österreich 2019 38,1 Mrd. € (Schätzung; +2,9% gegenüber 2018). Die daraus resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 29,2 Mrd. € (+2,9%) trugen 7,3% zum BIP bei. Zudem waren 2019 schätzungsweise rund 311.600 Vollarbeitsplätze (Erwerbstätige) in Österreich direkt oder indirekt mit der Tourismuswirtschaft verbunden, das entsprach 7,8% der österreichweiten Gesamtbeschäftigung (zu Vollzeitäquivalenten). Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz erhöhte sich 2019 auf +10,2 Mrd. € (nominell; +9,4%), wobei sich die Exporte wesentlich dynamischer als die Importe entwickelten (+5,4% zu +2,2%; einschließlich internationaler Personentransport). Gemessen an den nominellen Tourismusexporten der EU 28 erreichte Österreich 2019 einen Marktanteil von 4,8%. Damit wurde die Position des Vorjahres gehalten und erneut Rang 6 erzielt.
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