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Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.
 

Aktuelle Ausgaben (1855 Treffer)

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2019, 75 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.06.2019 0:00
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs im Jahr 2018 weiterhin kräftig. Die sektorale Breite der Konjunktur spiegelt sich in einem robusten Beschäftigungswachstum und einem Rückgang der Zahl der Arbeitslosen. Regional zeigt sich jedoch ein durchaus heterogenes Bild, mit besonders kräftigem Wachstum in der Südregion.
 
This policy brief summarises the main points of our detailed study on the concept of a financial transaction tax (FTT), the theoretical and empirical evidence in favour and against introducing it and the results of estimations of potential revenues from such a global FTT. We analyse the benefits and challenges of introducing a tax on financial transactions, putting special focus on the introduction of such a tax on a world-wide scale. For a number of reasons, international cooperation is deemed a central prerequisite for an efficient FTT. The purpose of the tax is to raise substantial revenues and help dampen excessive financial market speculation and market volatility. An FTT would ensure that the financial sector contributes more substantially to government revenues. In its optimal form, the tax would be broad-based and there will be no financial instrument types exempted. In a second step, we analyse from a political economy perspective the prospects, the current status, and the lessons learnt from the European discussion on the implementation of an FTT. Finally, we calculate the revenue potential of a global FTT and report how much revenues would accrue to specific countries and regions. We estimate that the tax, if imposed globally and taking into account evasion, relocation and lock-in effects, can bring significant revenues – between 237.9 and 418.8 billion $ annually. The baseline case delivers 326.9 billion $ overall for the global economy, which corresponds to 0.43 percent of global GDP. These are lower bounds for potential revenues due to missing data on a number of financial instrument types. For specific countries, in the baseline case this would result in 72.57 billion $ annual potential revenues for the USA (0.37 percent of GDP), 119.46 billion $ for the European Union (0.69 percent of GDP), 10.00 billion $ for Germany (0.27 percent of GDP), 9.99 billion $ for France (0.39 percent of GDP) and 19.99 billion $ for Japan (0.41 percent of GDP).
Monographien, Mai 2019, 184 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz – Bundeskanzleramt
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.05.2019 9:00
 
Die vorliegende Umverteilungsstudie des WIFO zum Jahr 2015 beruht auf den aktuellsten verfügbaren und verknüpfbaren Daten. Ausgehend von der Verteilung der Markt- und Primäreinkommen (Markteinkommen, Pensionen und nettoimputierte Mieten) werden die Verteilungswirkungen der von den privaten Haushalten geleisteten Sozialbeiträge, direkten und indirekten Steuern und der von ihnen empfangenen Geld- und Sachleistungen der öffentlichen Hand in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Wohnen, Arbeitslosigkeit und Bedarfsorientierte Mindestsicherung analysiert. Vor Umverteilung betrug das durchschnittliche Einkommen der Haushalte im obersten Zehntel der Einkommensverteilung das 30-Fache der Haushalte im untersten Zehntel, nach Umverteilung nur das 5,5-Fache. Die Umverteilung erfolgte von den Haushalten im oberen zu den Haushalten im unteren Drittel der Verteilung der Primäreinkommen. Öffentliche Sachleistungen lieferten den größten Beitrag zur Umschichtung vor den einkommensabhängigen Abgaben (Sozialbeiträge und direkte Steuern) und den öffentlichen Geldleistungen (ohne Pensionen). Die regressive Wirkung der indirekten Steuern senkte das Umverteilungsausmaß leicht. War die Ungleichheit sowohl der Primär- als auch der Sekundäreinkommen (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller öffentlichen Geld- und Sachleistungen) zwischen 2000 und 2010 gestiegen, so kehrte sich diese Entwicklung zwischen 2010 und 2015 um. Da sich in diesem Zeitraum auch das Ausmaß der Umverteilung erhöhte, ging die Ungleichheit der Sekundärverteilung noch stärker zurück. Dieser Entwicklung lagen gegenläufige Veränderungen in Haushalten mit unterschiedlichen soziodemographischen Merkmalen zugrunde. – Die Analyse verwendet Daten aus dem European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC), der Konsumerhebung und dem Household Finance and Consumption Survey (HFCS).
Monographien, Mai 2019, 15 Seiten
Auftraggeber: Montanuniversität Leoben
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.05.2019 0:00
 
In der Abfall- und Ressourcenwirtschaft werden Abfälle zu wiederverwendbaren und verkaufsfähigen Stoffen aufbereitet. Diese können als Sekundärrohstoffe stofflich genutzt oder als Ersatzbrennstoffe energetisch verwertet werden. Durch europarechtliche Vorgaben (z. B. Kreislaufwirtschaftspakt) kommt der Abfallwirtschaft eine zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung zu, die eine Steigerung von Qualität und Quantität der Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen vorsieht und potentiell einen volkswirtschaftlichen Mehrwert generiert. Die Studie quantifiziert indirekte und induzierte Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte unterschiedlicher Modelle der Restmüllbehandlung anhand eines makroökonomischen Modells der österreichischen Wirtschaft (WIFO.DYNK) auf Basis direkter Arbeitsplatzeffekte, die in der Studie von Altendorfer (2018) für Österreich modellspezifisch berechnet wurden. Im Ergebnis zeigen sich durchweg positive Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte. Der Arbeitskräftebedarf fällt umso höher aus, je komplexer die abfallwirtschaftliche Behandlung der Restmüllfraktionen erfolgt.
WIFO-Konjunkturtest, Mai 2019, 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.05.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2019 zeigen eines trotz deutlichen Rückganges gegenüber dem Vorjahr eine weiterhin recht zuversichtliche Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Zwischen den Sektoren variiert die Stimmung erheblich: Während sich die Konjunkturbeurteilung in der Sachgütererzeugung und der Bauwirtschaft aufhellt, ist der Indikator in den Dienstleistungsbranchen rückläufig.
Monographien, April 2019, 23 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria
Online seit: 28.05.2019 0:00
 
Basierend auf dem Konzept eines Tourismussatellitenkontos erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Gästen in Österreich 2018 42,45 Mrd. € (Schätzung; +5,7% gegenüber 2017). Die daraus resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 32,25 Mrd. € (+5,8%) trugen 8,4% zum BIP bei. Zusammen mit dem nichttouristischen Freizeitkonsum der inländischen Wohnbevölkerung generierte die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2018 59,24 Mrd. € (+5,3%) an direkter und indirekter Wertschöpfung und leistete insgesamt einen Beitrag zum BIP von rund 15,3% (2017: 15,2%). Zudem hingen 2018 rund 674.500 Vollarbeitsplätze (Erwerbstätige; Schätzung) in Österreich direkt oder indirekt mit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammen, das entspricht etwa jedem sechsten Arbeitsplatz (zu Vollzeitäquivalenten). Österreichs Tourismusexporte wuchsen 2018 real deutlich (+2,9%, 2017 +2,0%), während der Binnenreiseverkehr das zweite Jahr in Folge stagnierte (real –0,1%). Die preisbereinigten Gesamteinnahmen wuchsen damit im Tourismus 2018 um 2,2% (2017 +1,5%). Gemessen an den nominellen Tourismusexporten der EU 28 hielt Österreich 2018 den langfristig konstanten sechsten Rang, der Marktanteil lag mit knapp 4,6% jedoch um 0,7% unter dem bisherigen Tiefstwert des Vorjahres.
Monographien, April 2019, 34 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.05.2019 0:00
 
Am 12. Juni 1994 sprachen sich 66,6% der österreichischen Bevölkerung im Rahmen einer Volksabstimmung für einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union aus. Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der EU bei. 25 Jahre nach dieser Volksabstimmung versucht die vorliegende Studie die Handelseffekte und die damit einhergehenden Effekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft auf BIP, Beschäftigung und Preise empirisch zu quantifizieren. Auf Basis eines Gravitationsmodells werden in einem ersten Schritt die Handelseffekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft berechnet. Demnach tauscht Österreich langfristig mit den anderen EU-Mitgliedsländern um etwa 46% mehr Waren aus als in einer hypothetischen Situation ohne den Beitritt. Dieser Handelsimpuls wird in einem zweiten Schritt in das Input-Output-Modell des WIFO "Adagio" übertragen. Wie die Modellberechnungen zeigen, induzierte die österreichische EU-Mitgliedschaft durch die Steigerung des Außenhandels einen zusätzlichen jährlichen Wachstumsbeitrag von 0,7% des realen BIP.
WIFO-Konjunkturtest, April 2019, 11 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.04.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2019 zeigen trotz des mittlerweile deutlichen Rückganges gegenüber dem Vorjahr eine weiterhin recht optimistische Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Be-triebe beurteilen – ausgehend von einem hohen Niveau – die aktuelle Konjunkturlage etwas ungünstiger als in den Vormonaten. Die Konjunkturerwartungen stabilisieren sich nach dem Rückgang der vergangenen Monate.
Monographien, März 2019, 141 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.03.2019 0:00
 
Die Digitalisierung ist als vielseitige Mehrzwecktechnologie der Motor zahlreicher Innovationen. Diese stärken langfristig die Nachfrage und mit dem Wachstum der Wirtschaftsleistung auch die realen Einkommen. Relativ zu den Spitzenreitern liegt Österreich aber hinsichtlich vieler Kennzahlen zur Digitalisierung zurück, wie z. B. die im internationalen Vergleich geringere private Nutzung modernster Breitbanddienste zeigt. In den Unternehmen erfolgt die Digitalisierung im Allgemeinen etwas rascher und entspricht meist dem europäischen Durchschnitt. Für eine gestaltende Rolle im digitalen Wandel wird daher ein bloßes "Mehr" an Investitionen nicht ausreichen, sondern ein breites Spektrum abgestimmter Initiativen (Innovation, Adoption, Ausbildung, Regulierung usw.) notwendig sein.
WIFO-Konjunkturprognosen, März 2019, 32 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.03.2019 10:30
 
Die Industriekonjunktur befindet sich in Österreich derzeit im Abschwung. Die Welthandelsflaute wirkt belastend, auf wichtigen Zielmärkten bleibt die Nachfrage nach österreichischen Erzeugnissen aber hoch (USA, MOEL). Die Produktionsschwäche der deutschen Autoindustrie, die sich auf die österreichische Zulieferbranche übertrug, klingt ab, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich entspannt. Zudem stützt die anhaltend kräftige Nachfrage nach Dienstleistungen die Gesamtwirtschaft. Im Jahresdurchschnitt 2019 verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in Österreich auf 1,7% (von 2,7% im Jahr 2018), stabilisiert sich aber im Jahresverlauf und wird 2020 etwa 1,8% betragen.
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