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WIFO-Publikationen (10434 Treffer)

WIFO Bulletin, 2019, 24(13), S.118-128
Online seit: 10.12.2019 0:00
 
Economic growth in Austria is gradually decelerating to a moderate pace over the forecast period. The lack of dynamism in the global economy dampens exports and manufacturing output. Yet, favourable financing conditions, fiscal stimulus and resilient private consumption provide support to economic activity. GDP is expected to grow by 1.7 percent in 2019 and 1.4 percent in 2020.
 
The global economy has been gradually weakening since the first half of 2018. It is predicted that growth will remain sluggish in the coming years. The Austrian economy is expected to grow by 1.4 percent per year on average in the forecast period 2020-2024 (2015-2019 +1.9 percent p.a.), slightly (+0.1 percentage point) stronger than the euro area average. The tax reliefs for private household incomes (family bonus and measures to support low-income earners in 2020 and 2021) will continue to support consumer demand. The average growth of private consumption over the forecast period is predicted at 1.5 percent p.a. (2015-2019 +1.2 percent p.a.). The moderate but stable expansion will allow a steady increase in employment of 1.0 percent p.a. (2015-2019 +1.7 percent p.a.) and the unemployment rate will remain at around 7½ percent. In the medium term, price increases according to the consumer price index will be moderate at 1¾ percent p.a., and the inflation differential to the euro area is expected to remain at around ¼ percentage point. Based on the forecast of nominal economic growth at +3.2 percent p.a. and the assumed economic policy measures, the fiscal balance of public households will remain positive over the forecast period at around ½ percent of nominal GDP. As a result, the government debt ratio (general government debt as a percentage of nominal GDP) is predicted to fall to around 56 percent by 2024.
WIFO Bulletin, 2019, 24(11), S.90-98
Online seit: 10.12.2019 0:00
 
In 2017, at 10.6 percent, the average cash-flow-to-sales ratio for the Austrian manufacturing industry was again significantly higher than in the previous year (10.2 percent). According to the WIFO estimate it however stagnated in 2018. In 2019, the cash-flow ratio is expected to decline according to the estimate using a dynamic panel econometric model for the manu-facturing industries.
Das EU-Budget für die Periode 2021 bis 2027 muss sich stärker als bisher am europäischen Mehrwert orientieren, um angesichts der kontroversiellen Positionen der Mitgliedsländer und deren primärer Orientierung an der Nettoposition eine Einigung zu ermöglichen. Eine weitere Stärkung des Anteils von Ausgaben für Forschung, klimafreundliche grenzüberschreitende Verkehrs- und Energieversorgungsinfrastruktur und die zweite Säule der Agrarpolitik sowie von proaktiven Asyl- und Migrations- sowie Integrations- und Entwicklungsausgaben würde den europäischen Mehrwert der EU-Ausgaben erhöhen. Soll der Budgetrahmen nicht über den Vorschlag der Europäischen Kommission hinaus erhöht werden, können Spielräume durch eine stärkere Verringerung der ersten Säule der Agrarpolitik oder durch eine stärkere Fokussierung der Kohäsionspolitik geschaffen werden. Die stärkere Kopplung der Mittel an Umwelt- und Klimaziele und Ziele in der Migration und Integration sowie die Beachtung des Prinzips der Rechtsstaatlichkeit würden den europäischen Mehrwert des EU-Budgets steigern. Der europäische Nutzen des EU-Budgets könnte weiter gesteigert werden durch die Einführung eines Korbs von (steuerbasierten) Eigenmittelquellen (zusätzlich zu den diesbezüglichen Vorschlägen der Europäischen Kommission bieten sich Steuern auf den Flugverkehr sowie ein Grenzausgleichssystem für den EU-Emissionshandel an) als teilweiser Ersatz für die auf der Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage sowie dem Bruttonationaleinkommen basierenden nationalen Beiträgen, die derzeit überhaupt keinen Beitrag zur Umsetzung zentraler EU-Ziele und EU-Strategien leisten. Eine Erhöhung des Zielwerts für das Klima-Mainstreaming über den Vorschlag der Europäischen Kommission von 25% der Gesamtausgaben hinaus, der konsequente Ausschluss der Förderung fossiler Energien sowie die Nutzung "grüner" Eigenmittelquellen würden das EU-Budget zu einem zentralen Baustein des anvisierten "Green Deal for Europe" machen und seinen "grünen" europäischen Mehrwert stärken. Eine gesamthafte Betrachtung ist erforderlich: Regulative Eingriffe, Ausgaben- und Einnahmenseite des EU-Budgets müssen zusammen gedacht werden; angesichts der unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsländer muss nach Paketlösungen gesucht werden. Isolierte Diskussionen über einzelne Maßnahmen (und Maßnahmenbereiche) sind nicht zielführend. Die Querverbindungen zwischen den Ausgabenbereichen des Mittelfristigen Finanzrahmens (z. B. ländliche Entwicklung und Kohäsion oder Forschung und Regionalförderung) zu anderen Politikbereichen sind stärker zu beachten und zu nutzen.
Fehlzeitenreport 2019. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die flexible Arbeitswelt: Arbeitszeit und Gesundheit (Absence from Work Report 2019. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Working Time and Health)
Monographien, Dezember 2019, 139 Seiten
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.12.2019 18:00
 
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2018 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,1 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Der aktuelle Fehlzeitenreport beleuchtet in einem Schwerpunktkapitel die Chancen und Risiken, die sich durch die Arbeitszeitgestaltung für die Gesundheit ergeben. Neue Formen der Arbeitszeitflexibilität gewinnen an Bedeutung, während etablierte Modelle wie Schicht- und Nachtarbeit nach wie vor stark verbreitet sind. Der Gestaltung der Arbeitszeit kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen eines bestimmten Arbeitszeitarrangements ergeben sich aber aus dem vielschichtigen Zusammenspiel der Arbeitszeit mit den anderen Arbeitsbedingungen und mit individuellen Faktoren.
WIFO-Konjunkturtest, November 2019, 13 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.11.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom November 2019 zeigen eine vorsichtige Stabilisierung der Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen. Zwischen den Sektoren bestehen aber weiterhin große Unterschiede: Während die Konjunkturbeurteilungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen trotz des Rückganges nach wie vor zuversichtlich ausfallen, bleiben die Unternehmen in der Sachgütererzeugung trotz Indexverbesserungen weiter skeptisch.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2019, 72 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.11.2019 0:00
 
Nach einer besonders dynamischen Konjunktur in den Vorjahren wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 laut aktuellen Prognosen mit +1,7% etwas schwächer. Von dieser Konjunkturdämpfung war insbesondere die Sachgütererzeugung betroffen. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren jedoch kaum zu erkennen. Allein der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen scheint im II. Quartal 2019 mit einigen Ausnahmen in den Bundesländern der Süd- und Westregion etwas stärker ausgefallen zu sein.
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