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WIFO-Publikationen: Michael Böheim (110 Treffer)

WIFO Research Briefs, 2021, (9), 12 Seiten
Online seit: 05.07.2021 9:00
Die COVID-19-Pandemie, aber auch die zunehmenden geopolitischen Spannungen haben der Frage nach einer Rückverlagerung der Produktion von "kritischen Produkten" neues Gewicht verliehen. Wie die Analyse zeigt, ist die Importabhängigkeit Österreichs sowohl bei COVID-relevanten Produkten als auch bei Schlüsseltechnologien auf einige wenige Bereiche begrenzt – das Gros der kritischen Güter stammt von Handelspartnern innerhalb der EU. Für die verbliebenen Bereiche identifiziert die Studie inwieweit die jeweiligen Güter zur österreichischen Industriestruktur passen (technologische Nähe, Wettbewerbsfähigkeit), was eine mögliche nationale Produktion erleichtern würde. Des Weiteren wird in einer regionalen Analyse untersucht, in welchen Bundesländern günstige Ausgangsvoraussetzungen für eine Produktionsansiedelung der unterschiedlichen kritischen Güter bestehen. Zuletzt wird deutlich, dass der Staat als zentraler Anbieter von Gesundheitsleistungen einen großen Nachfragehebel bei vielen COVID-relevanten Produkten hat, und daher in einigen Bereichen direkten Einfluss auf die Wertschöpfungsketten nehmen könnte.
Monographien, Juni 2021, 197 Seiten
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.06.2021 0:00
 
Die Studie untersucht die Möglichkeiten zur Stärkung der Unabhängigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich bei kritischen Produkten durch vermehrte Produktionsansiedlung und Forcierung regionaler Wertschöpfungsketten. Nach einer konzeptionellen Grundlagendiskussion wird in der Studie für die ausgewählten kritischen Produkte empirisch geklärt, ob erstens, eine Importabhängigkeit gegenüber Drittstaaten besteht und zweitens, inwieweit sich ein kritisches Produkt dafür eignet, am Industriestandort Österreich erzeugt zu werden. Zu diesem Zweck werden auf Basis von rezenten Daten zum internationalen Warenhandel weitreichende Indikatoren-Sets gebildet, mit denen diese Fragen in großer Detailtiefe analysiert werden. Anschließend wird in einer regionalen Analyse untersucht, in welchen Bundesländern günstige Ausgangsvoraussetzungen für eine Produktionsansiedelung der unterschiedlichen kritischen Güter bestehen. Zuletzt wird die Rolle des Staates als Nachfrager von kritischen Gütern beleuchtet, und die Frage untersucht, ob spezifische Vergabepraktiken eine lokale Produktion begünstigen können.
Staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der COVID-19-Krise. Eine begleitende Analyse operativer Aspekte und Unternehmenseinschätzungen (State Aid Measures for Companies in the COVID-19 Crisis. An Accompanying Analysis of Operational Aspects and Company Assessments)
Monographien, Juni 2021, 112 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2021 0:00
 
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Paket an Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zusammengestellt. Dieser Bericht analysiert anhand von drei Sonderbefragungen des WIFO-Konjunkturtests die Inanspruchnahme und Einschätzung der Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente auf Unternehmensebene. Die Mehrzahl der österreichischen Unternehmen ist demnach erheblich von der Krise betroffen. Die Hilfen werden insgesamt weitgehend als hilfreich eingeschätzt, wobei sich die Beurteilung zwischen den Unternehmen unterscheidet. Jene Unternehmen, die die Unterstützung als nicht ausreichend bezeichnen, melden überwiegend geringe Liquiditätsreserven und sind tendenziell stärker insolvenzgefährdet. Auf Basis der vorliegenden Evidenz werden mögliche Mitnahme- und Missbrauchseffekte diskutiert.
Pierre Hausemer, Angelo Di Legge, Katarína Kubovicová, Davide Fina, Roberto Sigismondo, Frithjof Michaelsen, Norman Rohner, Luca Bisaschi, Aneta Sadlik (VVA), Paula Ramada, Rhys Williams, Andrew Pritchard (LE Europe LTD), Marco Botta, Michael Böheim (WIFO)
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – LE Europe LTD – Valdani Vicari & Associati Srl
Online seit: 18.05.2021 0:00
This study is part of the Commission's evaluation of the Horizontal Block Exemption Regulation (HBER) and the Horizontal Guidelines. The objective of the study is to provide qualitative and quantitative evidence on the effectiveness, efficiency and relevance of the HBERs and the Horizontal Guidelines. In particular, the study aims at assessing whether and to what extent the HBERs and the Horizontal Guidelines are in line with recent developments.
Die Breitbandförderung des Bundes 2015/2018. Ergebnisse der zweiten Zwischenevaluierung des Programmes Breitband Austria 2020 (Federal Broadband Funding 2015-2018. Results of the Second Interim Evaluation of the Broadband Austria 2020 Program)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), S.235-246
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Für Breitband Austria 2020 stand insgesamt ein Budgetvolumen von 980 Mio. € ("Breitbandmilliarde") zur Verfügung. Von den für die Phasen 1 und 2 (2015/2018) budgetierten Fördermitteln von 683 Mio. € sind bis Ende 2018 gut zwei Drittel tatsächlich abgerufen worden. Die weitaus meisten Mittel entfielen auf das Förderprogramm Access (265 Mio. €), deutlich weniger auf die Programme Backhaul (89 Mio. €), Leerrohr (87 Mio. €) sowie Access-ELER (25 Mio. €). Die Förderungen dürften Investitionen in Höhe von 618 Mio. € angestoßen haben. Der deutlich unter Plan liegende Ausschöpfungsgrad ist auf den verspäteten Start der Programme und die unvollständige Inanspruchnahme der ausgeschriebenen Fördermittel zurückzuführen. Für die wirtschaftspolitisch alternativlose Errichtung einer flächendeckenden Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von privaten Unternehmen und öffentlicher Hand notwendig.
Monographien, Jänner 2021, 69 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Beteiligungs AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.01.2021 10:00
 
Trotz vergangener Privatisierungswellen kommt dem Staat infolge der Globalisierung weltweit weiterhin eine große Bedeutung als Eigentümer von Unternehmen zu. Die vorliegende Studie bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur standort- und industriepolitischen Bedeutung des Staates als langfristiger Investor. Sie untersucht anhand theoretischer Überlegungen, internationaler empirischer Evidenz sowie der jüngsten weltweiten Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von staatlichen Unternehmensbeteiligungen.
Karl-Heinz Neumann, Christian Wernick, Thomas Plückebaum, Menessa Ricarda Braun, Sebastian Tenbrock, Saskja Schäfer (WIK Consult), Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber (WIFO)
Open-Access-Netze für Österreich (Open Access Networks for Austria)
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH
Online seit: 21.10.2021 0:00
Der Markt hat in Österreich bislang keine gemeinsamen Standards für Open-Access-Netzwerke, die die Anforderungen aller Marktteilnehmer abbilden, hervorgebracht. Die starke Heterogenität bei den Produkten und Prozessen wirkt sich nachteilig auf die Entwicklung des österreichischen FTTH-Marktes ("Fibre to the Home") aus. Um das Potential für Wettbewerb und Innovationen durch Open-Access-Netzwerke ausschöpfen zu können, ist deshalb ein branchenweiter Prozess unter Einbeziehung der öffentlichen Hand erforderlich. Ziel sollte die Definition, Entwicklung und Anwendung von branchenweit möglichst einheitlichen Prozessen und Standards im Bereich FTTH sein. Einheitliche Prozesse und Standardisierungen sollten die Wertschöpfungsebenen passiver (Layer 1) und aktiver Netzzugang (Layer 2) sowie vertriebliche und technische Aspekte umfassen. Obgleich die Nutzung von Open-Access-Netzwerken grundsätzlich auf freiwilliger Basis erfolgen sollten, gibt es Spielraum für verpflichtende Maßnahmen durch Förderauflagen und (symmetrische) Regulierung.
Pierre Hausemer, Davide Fina, Roberto Sigismondo (VVA), Paula Ramada, Rhys Williams, Jule Hodok (LE Europe LTD), Lorenz Nett, Niklas Fourberg (WIK Consult), Michael Böheim (WIFO), Kletia Noti, Francesco Sciaudone, Francesca Zambuco, Giovannella D'Andrea, Alessandro Medolago Albani, Tomas Pavelka, Franka Cimbi, Angelica Restori (Grimaldi Studio Legale)
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Grimaldi Studio Legale SPRL – LE Europe LTD – Valdani Vicari & Associati Srl – Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH
Online seit: 22.07.2021 0:00
The main objective of this study is to distil principles and best practices for the definition of rele-vant markets that can inform the evaluation of the Market Definition Notice (MDN) that the Eu-ropean Commission is currently undertaking. The final output identifies and describes such principles and best practices, organised under the four topics on which the study is focused: digitalisation, innovation, geographic market definition, and quantitative techniques. For this report, a team of topic experts prepared a narrative analysis by topic, based on all relevant economic and legal literature that focuses on the key questions listed in the terms of reference including points of convergence, points of divergence and gaps with the guidance provided in the MDN. The research team analysed and reviewed a range of competition enforcement guidelines, cases, and court judgments by NCAs inside and outside the EEA.
Monographien, Dezember 2020, 129 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Studie bietet eine empirisch ausgerichtete Analyse zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen COVID-19-Krise. Sie stützt sich auf rezente Daten zu Produktion und Absatz sowie zu den relevanten Entwicklungen im Warenaußenhandel und auf Einschätzungen der Krisenfolgen durch oberösterreichische Industrieunternehmen. Die Ergebnisse zeigen für die erste Krisenphase einen drastischen Einbruch von Produktion und Absatz sowie eine Verschlechterung der unternehmerischen Einschätzungen. Der deutliche Rebound im Sommer konnte die Einbußen aus dem Frühjahr nicht ausgleichen. Durch die enge Einbindung der regionalen Unternehmen in den Welthandel und internationale Lieferketten sowie vor allem durch ihre vergleichsweise starke Ausrichtung auf in der Krise vulnerable Produktions- und Außenhandelssegmente ist die oberösterreichische Industrie überdurchschnittlich von der COVID-19-Krise betroffen: Den wirtschaftlichen Einbruch und die anschließende Erholung bestimmten vorrangig die in Oberösterreich stark technologieorientierten und international ausgerichteten Investitionsgüterbranchen (Maschinenbau, Autoindustrie). Öffentliche Hilfen waren laut Angaben der Unternehmen bei der Bewältigung der bisherigen Krise von Nutzen. Überlegungen zu den Grundzügen eines möglichen Maßnahmenpaketes, das die regionalen Unternehmen in ihrem Wiederaufstieg aus der Krise unterstützt, schließen daher die Arbeit ab.
Igor Taranic, Pierre Hausemer, Katarína Kubovicová, Frithjof Michaelsen, Davide Fina, Roberto Sigismondo, Angelo Di Legge, Norman Rohner (VVA), Paula Ramada, Rhys Williams, Dano Meiske, Nicholas Robin (LE Europe LTD), Serpil Tas, Rene Arnold (WIK Consult), Dawid Ustowski, Charles Seidenberg, Michael Böheim (WIFO)
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Valdani Vicari & Associati Srl – Grimaldi Studio Legale SPRL – LE Europe LTD – Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH
The overarching goal is to determine whether the EU competition rules applicable to vertical agreements in the VBER and the Guidelines have fulfilled its objective in an effective and efficient way. Moreover, the evaluation will look at whether these still address needs and challenges that are currently existing and relevant.
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