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Leitung aktueller Projekte: Ulrike Huemer (6 Treffer)

Projektleitung: Rainer Eppel
Projektmitarbeit: Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl
Evaluierung von mittelfristigen Effekten arbeitsmarktpolitischer Interventionen für langzeitbeschäftigungslose Personen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich (Evaluation of Medium-term Effects of Labour Market Policy Interventions for Long-term Unemployed Persons of the Public Employment Service Lower Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind ein zentraler Baustein zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit – einer der wichtigsten Herausforderungen, denen sich OECD-Länder wie Österreich stellen müssen. Trotz einer mittlerweile umfangreichen Evaluierungsliteratur mangelt es international immer noch an einem vollständigen Bild darüber, welche Maßnahmen die Wiederbeschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen effektiv verbessern. Die vorliegende Studie untersucht die Wirksamkeit der sieben zentralen Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderungen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich für langzeitbeschäftigungslose Personen. Sie erweitert die im Arbeitsmarktservice übliche kurzfristige Perspektive bei der Bewertung des Maßnahmenerfolgs durch eine Untersuchung mittelfristiger Effekte. Aufgezeigt wird, welche Förderinstrumente für die Personengruppe der Langzeitbeschäftigungslosen eingesetzt werden und wie die relevanten Arbeitsmarktförderungen auf die nachfolgende Arbeitsmarktintegration der Geförderten wirken.
Projektleitung: Stefan Ederer
Projektmitarbeit: Stefan Angel, Ulrike Huemer, Gerhard Streicher
Makroökonomische Effekte einer Arbeitszeitanpassung in Österreich (Macroeconomic Effects of Shorter Working Hours in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: AK für Wien
Das Projekt schätzt die sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte angepasster Erwerbsarbeitszeiten in Österreich. Ausgangspunkt der Analyse ist ein (hypothetisches) Szenario, in dem mittels kollektivvertraglicher und betrieblicher Regelungen die Arbeitszeit der Beschäftigten so geändert wird, dass sie den individuellen Wünschen entspricht. Die Veränderung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen durchschnittlichen Arbeitszeit wird dabei aus Mikrodaten (Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) unter der Annahme berechnet, dass alle Beschäftigten ihre Erwerbsarbeitszeit auf das präferierte Maß reduzieren bzw. erhöhen. Sie ist dann der Ausgangspunkt für die Abschätzung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte.
Projektleitung: Helmut MahringerProjektleitung: Ulrike Huemer
"Standing Research Committee" zur Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise (Standing Research Committee for the Public Employment Service Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich – Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend – Bundesministerium für Arbeit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – Synthesis Forschung GmbH
Mit dem Ausbruch der pandemiebedingten Krise in Österreich im März 2020 wurde im Auftrag des Arbeitsmarktservice Österreich und des Bundesministeriums für Arbeit ein "Standing Research Committee" etabliert. Dieses übernimmt die Aufgabe krisenbegleitend und kurzfristig Expertise im Bereich der Analyse und Prognose der Arbeitsmarktentwicklung sowie des möglichen Einsatzes von Maßnahmen und Initiativen zur Bekämpfung der Arbeitsmarktkonsequenzen der Krise und zur Behebung der längerfristigen Folgen zu erarbeiten, aufzubereiten und in einem Expertinnen- und Expertengremium zu diskutieren. Das Standing Research Committee wird vom WIFO koordiniert und besteht aus Expertinnen bzw. Experten des AMS, des Bundesministeriums für Arbeit sowie der Institute IHS, Synthesis und WIFO.
Projektleitung: Helmut Mahringer
Projektmitarbeit: Stefan Ederer, Ulrike Huemer, Walter Hyll
Entwicklung von Arbeitszeit und Beschäftigung in Österreich (Development of working time and employment in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: AK für Wien
In den beiden großen Krisen der letzten 12 Jahre (Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, COVID-19-Krise) schlug sich der drastische Einbruch von Produktion und Wertschöpfung nur deutlich abgeschwächt auf dem Arbeitsmarkt nieder. Dies geht wesentlich auf eine Reduktion der geleisteten Arbeitszeit pro Beschäftigten zurück. Die Inanspruchnahme der Kurzarbeit trug zu diesem Arbeitszeitrückgang zwar bei, war aber – vor allem während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – keinesfalls dessen alleinige Ursache. Die vorliegende Studie greift auf Daten zur makroökonomischen Entwicklung, zur Entwicklung der Arbeitszeit und zum Einsatz der Kurzarbeit zurück. Sie geht den Fragen nach, ob, in welchen Konjunkturphasen und in welchem Ausmaß Arbeitszeitveränderungen den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung beeinflussen und inwieweit sich die Entwicklung dieser beiden Größen voneinander entkoppelt hat.
Projektleitung: Thomas Horvath
Projektmitarbeit: Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer, Walter Hyll, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Martin Spielauer
Auswirkungen der demografischen Alterung auf ältere Arbeitskräfte und die Belegschaftsstruktur von Betrieben (Effects of Demographic Aging on Older Workers and the Workforce Structure of Companies)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Wirtschaftskammer Österreich – Österreichischer Gewerkschaftsbund – Landwirtschaftskammer Österreich
Im Rahmen des Projektes werden die zu erwartenden Auswirkungen der Bevölkerungsalterung auf den österreichischen Arbeitsmarkt aus Sicht des Arbeitskräfteangebotes und der Altersstrukturen in den Betrieben beleuchtet. Mit Blick auf die Ebene der Arbeitskräfte stehen Erwerbschancen, Qualifikation und Gesundheit im Vordergrund der Analyse, mit Blick auf die Unternehmen die Altersstruktur der Belegschaft und deren beobachtbare Entwicklung im Zuge der demografischen Alterung. Diese unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen es einerseits, unterschiedliche Konsequenzen gesellschaftlicher Alterung aufzuzeigen und andererseits eine Quantifizierung möglicher zukünftiger Entwicklungstendenzen zur Verfügung zu stellen, die einen Rahmen für die Planung politischen Handelns bilden können. Dieses Forschungsvorhaben ist modulartig aufgebaut und umfasst in Modul 1 eine Vorausschau der Veränderung des Arbeitskräfteangebotes bis 2040, unterteilt nach Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und erwerbsfernen Zuständen. Dabei werden insbesondere Entwicklungen hinsichtlich gesundheitlicher Einschränkungen sowie der Alters- und Ausbildungsstruktur der Erwerbspersonen beleuchtet und durch Szenarientechniken bezüglich ihrer Gestaltbarkeit eingeschätzt. Modul 2 beschreibt die Altersstruktur der Belegschaft auf betrieblicher Ebene und bietet damit Einblick in die aktuelle Situation und ermöglicht Schlussfolgerungen, vor welchen Herausforderungen Unternehmen hinsichtlich der Alterung der Erwerbsbevölkerung künftig stehen werden.
Projektleitung: Helmut MahringerProjektleitung: Rainer Eppel
Projektmitarbeit: Ulrike Huemer, Lukas Schmoigl, Georg Böhs
Evaluierung der Effektivität und Effizienz von Bildungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice (Evaluation of the Effectiveness and Efficiency of Training Measures of the Labour Market Service)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Die Studie hat eine Evaluierung der Effizienz und Effektivität vom Arbeitsmarktservice gesetzter Bildungsmaßnahmen zum Gegenstand. Erstens erfolgt eine differenzierte Bestandsaufnahme des bestehenden Maßnahmeneinsatzes mit dem Ziel, die Informationslage zu den umgesetzten Maßnahmen systematisch zu verbessern. Mit einer Unterscheidung nach qualitativen Aspekten wie Inhalt, Abschlussart, Intensität und Zielgruppenorientierung wird eine bisher in Österreich bestehende Forschungslücke geschlossen. Zweitens erfolgt eine Analyse der kausalen Wirkungen (Nettoeffekte) der Bildungsmaßnahmen auf die Beschäftigungsintegration der geförderten Arbeitslosen, mit einer differenzierten Unterscheidung nach Maßnahmenart, Zielgruppe, Zeitpunkt und Region. Drittens werden aus den Analysen Schlussfolgerungen für eine Weiterentwicklung des bestehenden Fördermonitorings und des Maßnahmeneinsatzes abgeleitet.