WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Aktuelle Ausgaben (1914 Treffer)

Monographien, Mai 2022, 155 Seiten
Auftraggeber: Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 13.05.2022 9:30
 
In der vorliegenden Studie wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie in Österreich aus dem Blickwinkel der Transformation des Wirtschaftssystems in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit mit Blick auf 2030 beleuchtet. Der Untersuchungsgegenstand sind Unternehmen für die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, pharmazeutischen Erzeugnissen sowie Gummi- und Kunststoffwaren. Eine Input-Output-Analyse anhand des WIFO-Modells "DYNK" zeigt eine verbundene Wertschöpfung von mehr als 13 Mrd. €. Im Zuge einer empirischen Befragung von 54 Unternehmen wurde festgestellt, dass die Mehrzahl der Unternehmen Pläne und Ziele definiert haben, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. Eine globale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der EU kann nur sichergestellt werden, wenn die geltenden Rahmenbedingungen innerhalb der EU auch für Anbieter am Weltmarkt gelten. Einschätzungen der Unternehmen zur erwarteten Struktur der Beschaffungskanäle zeigen einen steigenden Bedarf an erneuerbaren Rohstoffen in Österreich sowie steigende Importe von sicheren und nachhaltigen Chemikalien aus anderen EU-Ländern. Eine Analyse von Patentdaten hinsichtlich der Innovationskraft zeigt in den Sektoren der chemischen Erzeugnisse und pharmazeutischen Erzeugnisse ein ähnlich hohes Niveau wie bei den innovationsführenden Ländern. In der patentschwächeren Branche der Gummi- und Kunststoffwaren liegen österreichische Unternehmen vor den innovationsführenden Ländern. Einem überwiegenden Anteil der Unternehmen ist die Bedeutung der digitalen Transformation auf ihr Unternehmen bewusst und erwarten für die Zukunft einen starken Einfluss auf Ihre Unternehmen.
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen in Österreich (Impact of the COVID-19 Pandemic on the Innovation Activity of Firms in Austria)
Monographien, April 2022, 26 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.04.2022 0:00
 
Die Studie untersucht die Entwicklung der Innovationstätigkeit von Unternehmen in Österreich während der COVID-19-Pandemie. Die Ergebnisse zeigen, dass es aufgrund von Finanzierungsbeschränkungen und unternehmerischer Unsicherheit 2020 ein Einbruch bei der Unternehmensfinanzierung für Forschung und Entwicklung zu beobachten war. Dieser Rückgang wurde aber weitgehend durch einen Anstieg der öffentlichen Finanzierung ausgeglichen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung durch Unternehmen dürften sich damit 2020 insgesamt stabil entwickelt haben. Dieser Befund wird durch Ergebnisse von Unternehmensbefragungen, die 2020 durchgeführt wurden, gestützt. Für 2021 deutet der Konjunkturtest des WIFO auf einen Aufholeffekt hin, wenngleich bei kleinen und mittleren Unternehmen 2021 noch eine Zurückhaltung zu erkennen war.
Margit Schratzenstaller (WIFO), Danuše Nerudová, Veronika Solilová (MENDELU), Mario Holzner, Philipp Heimberger, Niko Korpar, Ambre Maucorps, Bernhard Moshammer (wiiw)
Monographien, European Parliament, Brussels, März 2022, 183 Seiten, https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/STUD/2022/731895/IPOL_STU(2022)731895_EN.pdf
Auftraggeber: Blomeyer & Sanz (Spain)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.04.2022 0:00
This study was prepared at the request of the Budget Committee and assesses the Commission's recent legislative proposals for the new own resources included in the interinstitutional roadmap agreed together with the NextGenerationEU programme. These are a plastic-based contribution as well as own resources based on the EU Emission Trading System and a carbon border adjustment mechanism. Also, own resources based on the reallocation of taxation rights on profits of large MNE according to Pillar I. of the OECD/G20 Inclusive Framework on BEPS as well as the taxation of corporations and financial transactions, as further options stipulated in the IIA roadmap, are analysed. Finally, the study briefly reviews further own resource options which could create co-benefits and steering effects supporting a sustainable, inclusive, green and digital transition.
Wohnkostenbelastung in Salzburg: Ursachen und Lösungsansätze (Housing Cost Burden in Salzburg: Causes and Solutions)
Monographien, März 2022, 97 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.03.2022 12:00
 
Die Studie beleuchtet die hohe Wohnkostenbelastung im Bundesland Salzburg und illustriert die Konsequenzen für die betroffenen Haushalte und den Salzburger Wohnungsmarkt. Die umfangreichen Datenanalysen zeigen, dass neben privaten gewinnorientierten Anbietern auch der soziale Wohnbau in Salzburg markant teurer ist als in anderen Bundesländern. Eine Detailbetrachtung der wesentlichen Kostenkomponenten findet, dass sowohl Baukosten als auch Grundkosten in Salzburg überdurchschnittlich hoch sind, wobei letzteres auch im Zusammenhang mit einer vergleichsweise restriktiven Flächenwidmung stehen dürfte. Die hohen Kosten des Wohnbaus hemmen den Wohnungsneubau in Salzburg. Neben einer Erhöhung des unterdurchschnittlichen Anteils an sozialem Wohnbau muss die Dämpfung von Bau- und Grundkosten als zentraler Hebel für eine nachhaltige Senkung der hohen Wohnkostenbelastung in Salzburg gesehen werden.
Faktencheck Klimawandel, Landwirtschaft, Ernährung (Fact Check Climate Change, Agriculture, Nutrition)
Monographien, März 2022, 105 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.03.2022 0:00
 
Der Agrarsektor ist von den Auswirkungen des Klimawandels direkt betroffen und trägt zur Freisetzung von Treibhausgasen (THG) bei. Der Landwirtschaft kommt somit eine entscheidende Bedeutung bei der Bewältigung der Klimakrise und in der Ernährungssicherheit zu. Eine steigende Nachfrage nach Agrarprodukten und eine wachsende Flächenkonkurrenz der Landwirtschaft mit Siedlungsstrukturen und agrarischen Rohstoffen für erneuerbare Energieträger führen potentiell zu einer Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktionssysteme mit negativen Auswirkungen auf die Ökosysteme und ihre Leistungen. Die Studie untersucht vor diesem Hintergrund anhand von Literatur und statistischen Daten vier thematische Schwerpunkte, die für eine Weichenstellung hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung sind: Erstens die Auswirkungen landwirtschaftlicher Produktion auf verschiedene Ökosystemleistungen, zweitens die agrarpolitischen und fiskalischen Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Produktion in der EU und in Österreich, drittens die ökologischen Auswirkungen des internationalen Agrarhandels sowie viertens Politik- und Managementansätze für eine klimaorientierte und multifunktionale Landwirtschaft.
Michael Böheim (WIFO), Thomas Jaeger, Moriz Kopetzki (Universität Wien), Birgit Meyer (WIFO)
Vorschläge für einen zukunftsorientierten EU-Beihilfenrahmen (Proposals for a Future-Oriented EU State Aid Framework)
Monographien, März 2022, 170 Seiten
Auftraggeber: Bundeskanzleramt – Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.03.2022 0:00
 
Die europäische Beihilfenkontrolle ist derzeit nicht optimal in der Lage, gerechtfertigte von ungerechtfertigten Beihilfen zu unterscheiden: Zum Teil werden den Mitgliedsländern durch die Europäische Kommission und die Unionsgerichte Maßnahmen untersagt, obwohl sie als unschädlich für den Binnenmarkt und den Wettbewerb gelten können. Eine solche überschießende Anwendung der Beihilfenbestimmungen ist selbst schädlich für Binnenmarkt und Wettbewerb und konterkariert so die Ziele, denen das Beihilfenrecht eigentlich dient. Die Europäische Kommission hat das Beihilfenrecht in den vergangenen 20 Jahren zwar wiederholt evaluiert und legistisch reformiert, ließ dabei jedoch einen tiefgreifenden Ansatz durchwegs vermissen. Die vorliegende Studie identifiziert Fehlstellungen im europäischen Beihilfenrecht und formuliert entsprechende Handlungsempfehlungen in folgenden drei Bereichen. Erstens legen die Europäische Kommission und Unionsgerichte die Beihilfenbestimmungen mitunter unpräzise, uneinheitlich und schwer vorhersehbar aus, zweitens sind diese in wesentlichen Teilen teilweise veraltet und drittens richten sie sich nur gegen die EU-Mitgliedsländer und bieten keine Handhabe für die Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft wie wettbewerbsverzerrende Subventionen durch Drittländer. Durch eine behutsame evolutorische Weiterentwicklung des bewährten EU-Beihilfenrahmens unter Beibehaltung dessen wettbewerbsorientierter Grundausrichtung eröffnet sich ausreichender Gestaltungsspielraum für die Mitgliedsländer hinsichtlich der Gewährung staatlicher Beihilfen für sinnvolle Reformmaßnahmen und mehr wirtschaftspolitische Entscheidungsfreiheit, insbesondere für eine erfolgreiche digitale und ökologische Transformation der Europäischen Union.
Ein Blick auf die Gemeindefinanzen 2020 bis 2023 (A Brief Look at Municipal Finances 2020 to 2023)
Monographien, Februar 2022, 30 Seiten
Auftraggeber: Österreichischer Gemeindebund
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2022 0:00
 
Der vorliegende Bericht (in korrigierter Fassung) bietet einen Rückblick auf 2020 sowie eine Vorschau auf die Entwicklung der Budgetsituation der Gemeinden in Österreich. Die wirtschaftliche Entwicklung ist seit nunmehr zwei Jahren durch die COVID-19-Pandemie geprägt. Im Krisenjahr 2020 war für die Gemeinden ein kräftiger Zuwachs der kommunalen Finanzschulden zu verzeichnen. Die Erwartungen über die budgetäre Situation der Gemeinden in den Jahren 2021 bis 2023 sind von einer gewissen Entspannung durch die prognostizierte positive konjunkturelle Entwicklung bestimmt. Allerdings bremsen die Beschlüsse zur ökosozialen Steuerreform die Einnahmendynamik der gemeinschaftlichen Bundesabgaben.
Monographien, Februar 2022, 57 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.02.2022 0:00
 
Die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit hat weitreichende Folgewirkungen auf Gütermärkte, Arbeitsmärkte und das Leben der Menschen. Im Zuge des "Just-Transition"-Prozesses geht es darum, mit Beteiligten und Betroffenen soziale Auswirkungen von strukturellen Veränderungen auf betroffene Gruppen – Länder, Regionen, Industrien, Arbeitskräfte sowie Konsumenten und Konsumentinnen – zu identifizieren und auszuarbeiten wie dieser Prozess der Veränderung gerecht gestaltet werden kann. In dem vorliegenden Bericht werden wissenschaftliche Grundlagen für diesen Prozess erarbeitet. Die ökonomische Literatur mit Schwerpunkt Österreich wird im Hinblick auf die genannten Fragestellungen ausgewertet. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse und eines Workshops, an dem Expertinnen und Experten aus Umwelt- und Arbeitsmarktpolitik teilnahmen, zeigen die sektorale Betroffenheit in ihrem regionalen Kontext. Auf diese Weise können Maßnahmen zur Gestaltung des "Just-Transition"-Prozesses evidenzbasiert entwickelt werden.
Robert Stehrer, Vasily Astrov, Richard Grieveson, Bernhard Moshammer, Roman Stöllinger (wiiw), Harald Oberhofer, Yvonne Wolfmayr (WIFO)
FIW-Jahresgutachten. Die österreichische Außenwirtschaft 2022 (FIW Annual Report. Austrian Foreign Trade 2022)
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Februar 2022, 82 Seiten, https://fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Jahresgutachten_2022/FIW_AH_JG_2022_final.pdf
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum – Johannes Kepler Universität Linz – Universität Wien – Universität Innsbruck, Institut für Management, Dienstleistungen und Tourismus – Wirtschaftsuniversität Wien
Online seit: 21.02.2022 10:00
Das vorliegende FIW-Jahresgutachten widmet sich der aktuellen Entwicklung der österreichischen Außenwirtschaft. Im Zentrum stehen eine Darstellung und Beschreibung der Handelsaktivitäten im Jahr 2021 sowie eine kurz- und mittelfristige Prognose. Die Einschätzung der aktuellen Lage beruht auf vorläufigen Daten bis zum III. Quartal bzw. wenn verfügbar bis zum Spätherbst 2021. Die kurzfristige Prognose umfasst die Zeitperiode von 2021 bis 2023 und widmet sich schwerpunktmäßig dem Jahr 2022. Die mittelfristige Prognose gibt darüber hinaus eine Einschätzung über die möglichen Entwicklungen bis zum Jahr 2026.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2022, 70 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.02.2022 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im III. Quartal 2021 weiterhin im Zeichen einer kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Die konjunkturellen Aufholprozesse betreffen alle Bundesländer gleichermaßen und fußen auf einer breiten sektoralen Basis. Die aufhellende wirtschaftliche Entwicklung sorgt auch für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
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