WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Entwicklung von Arbeitszeit und Beschäftigung in Österreich (Development of Working Time and Employment in Austria)
Studien, Oktober 2023, 78 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.11.2023 0:00
 
In den beiden großen Krisen der letzten 12 Jahre (Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, COVID-19-Krise) schlug sich der drastische Einbruch von Produktion und Wertschöpfung nur deutlich abgeschwächt auf dem Arbeitsmarkt nieder. Dies ist im Wesentlichen auf eine Reduktion der geleisteten Arbeitszeit je Beschäftigten zurückzuführen. Die Inanspruchnahme der Kurzarbeit trug zwar zu diesem Arbeitszeitrückgang bei, war aber – vor allem während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – keinesfalls dessen alleinige Ursache. Die vorliegende Studie greift auf Daten zur makroökonomischen Entwicklung, zur Entwicklung der Arbeitszeit und zum Einsatz der Kurzarbeit zurück. Sie geht den Fragen nach, ob, in welchen Konjunkturphasen und in welchem Ausmaß Arbeitszeitveränderungen den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung beeinflussen und inwieweit sich die Entwicklung dieser beiden Größen voneinander entkoppelt hat.
Forschungsbereich:Makroökonomie und öffentliche Finanzen – Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Development of Working Time and Employment in Austria
In the two major crises of the last 12 years (financial market and economic crisis, COVID-19 crisis), the drastic slump in production and value added was only reflected in the labour market to a significantly lesser extent. This is mainly due to a reduction in working hours per employee. Although the use of short-time work contributed to this decline in working hours, it was by no means its sole cause – especially during the financial market and economic crisis. This study draws on data on macroeconomic development, the development of working time and the use of short-time work. It examines the questions of whether, in which economic phases and to what extent changes in working time influence the relationship between economic growth and employment and to what extent the development of these two variables has decoupled from each other.

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