4. Sozialstaatsenquete: Sind gerechtere Gesellschaften gesünder? (Fourth Welfare State Enquiry: Are Juster Societies Healthier?)
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 5.11. 2010
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Fourth Welfare State Enquiry: Are Juster Societies Healthier?

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Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Beratungsvertrag Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (Consulting contract with the Federation of Austrian Social Insurance Institutions (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger))
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Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Ansatzpunkte einer strukturellen Neuausrichtung der Sozialstaatsfinanzierung (Framework and Criteria for Restructuring the Austrian Social Security System)
Projektberichte (in Arbeit), August 2017
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In erwerbszentrierten Systemen der sozialen Sicherung, die auf der Verknüpfung der sozialen Absicherung mit Einkommenshöhe und Erwerbsdauer beruhen, ergeben sich bei zunehmend flexiblen Arbeits- und Einkommensformen einerseits Sicherungslücken für Personen und andererseits konjunkturbedingte Schwankungen der Beitragsfinanzierung. Die Arbeit zeichnet die Arbeitsmarktveränderungen nach und entwickelt Kriterien zur Weiterentwicklung der Finanzierungsstruktur des österreichischen Sozialversicherungssystems.
Monographien, Juni 2018, 64 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.02.2019 0:00
 
Durch Nutzung digitaler Technologien entwickeln und verbreiten sich sowohl neue Qualifikationsanforderungen für die Erwerbsbevölkerung als auch neue Arbeits- und Einkommensformen. Die Studie analysiert die jüngsten Arbeitsmarktentwicklungen im Hinblick auf die digitalisierungsbedingten neuen Arbeitsformen (Plattformarbeit) und die daraus entstehenden Veränderungen in der Sozialversicherung. In der jüngeren Vergangenheit verloren demnach Berufe mit manueller Tätigkeit an Bedeutung. Gleichzeitig steigt die Zahl der Solo-Selbständigen stärker als die der unselbständig Erwerbstätigen. Die Sozialversicherungsbeiträge sind für Solo-Selbständige um rund 8% geringer als für unselbständig Beschäftigte. Auch fallen hier keine Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds, keine Kommunalabgabe usw. an. Im einkommenszentrierten österreichischen Sozialsystem hat dies ein geringeres individuelles Sicherungsniveau wie auch eine Dämpfung der Finanzierungsbasis insgesamt zur Folge. Anhand der Plattformarbeit zeigen sich die Herausforderungen für das nationale Sozialversicherungssystem, die in einer EU-weit einheitlichen Regulierung und Erfassung von Plattformarbeit münden sollten.