Themenplattform "Europäische Herausforderungen"

Forschungsprojekte (6 Treffer)

Thomas Url (Projektleitung)
Pensionsreport Österreich (Pension System Report. Country Case: Austria)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Better Finance – The European Federation of Investors and Financial Services Users
Abgeschlossen: 2019
Rund 90% des durchschnittlichen Alterseinkommens in Österreich stammen aus dem öffentlichen Pensionssystem. Damit ist die Altersvorsorge sehr stark auf die erste Säule konzentriert. Die betriebliche Altersvorsorge wird in erster Linie von Pensionskassen und Versicherungsunternehmen getragen. Direktzusagen sind ein alternatives Instrument, dessen Nutzung seit Jahren stagniert. Die Möglichkeit für beitragsorientierte Pensionspläne in Pensionskassen und über Versicherungen hat die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Österreich gestärkt. Während betriebliche Formen der Altersvorsorge im Laufe der Zeit beliebter wurden, dämpften niedrige Zinssätze und die hohe Liquiditätspräferenz die Nachfrage nach individuellen Lebensversicherungsverträgen. In den Jahren 2002 bis 2018 war die Performance der Pensionskassen real und nach Abzug der Verwaltungskosten positiv. Die annualisierte Durchschnittsrendite lag bei 0,9% vor Steuern. Die Lebensversicherungsbranche verfolgt eine deutlich konservativere Anlagepolitik und erzielte eine durchschnittliche reale Nettorendite von 2,2% pro Jahr vor Steuern.
Thomas Url (Projektleitung)
Ökonomische Konsequenzen der Alterung (Economic Effects of Demographic Ageing)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Die demographischen Prognosen zeigen für die meisten europäischen Länder in den nächsten Jahrzehnten einen deutlichen Alterungsprozess, der den langfristigen Wachstumspfad der Volkswirtschaft beeinflusst. Tendenziell sinken das Wirtschaftswachstum und die Ersparnisbildung, wenn die Gruppe der 25- bis 54-Jährigen kleiner wird, zugleich erhöhte sich in diesem Fall die Inflationsrate langfristig. Wenn die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen abnimmt, dreht sich der Leistungsbilanzsaldo von einem Überschuss in ein Defizit. Das Ziel dieser Studie ist eine Weiterentwicklung der Methode der Europäischen Kommission zur Berechnung des Trendoutputs, die den Zusammenhang zwischen Alterung und Produktivitätsentwicklung berücksichtigt. Weitere Reaktionen makroökonomischer Kenngrößen auf die Alterung werden mit Panelverfahren modelliert. Die Analyse wird für die größten EU-Mitgliedsländer, Japan, die USA und Österreich durchgeführt.
Harald Oberhofer (Projektleitung)
Die Handelseffekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft 25 Jahre nach der Volksabstimmung (The Trade Effects of the Austrian EU Membership 25 Years After the EU Membership Referendum)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Abgeschlossen: 2019
Bei der Volksabstimmung am 12. Juni 1994 sprachen sich zwei Drittel der Bevölkerung für einen EU-Beitritt Österreichs aus. Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der EU bei. Ein maßgebliches Argument für den Beitritt war die damit einhergehende Integration in den europäischen Binnenmarkt verbunden mit der Erwartung positiver Effekte insbesondere für die österreichische Außenwirtschaft. 25 Jahre nach der Volksabstimmung werden die Handelseffekte und die damit einhergehenden BIP-, Beschäftigungs- und Preiseffekte der österreichischen EU-Mitgliedschaft empirisch quantifiziert.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Public Policy and Management Institute
MORE4 updates the first three MORE studies. It conducts large-scale surveys among researchers residing in the EU and working outside of the EU. It uses the information to investigate geographic and intersectoral mobility patterns of researchers, building indicators on the stock and flow of researchers in academia. It also investigates the attractiveness of the EU as a research location, analysing the key factors which make a location attractive for researchers.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Europäische Kommission
The aim of this project is to design and set up a database of projects co-funded by the European Regional Development Fund (ERDF) during the multi-annual financial framework period 2014-2020. Therefore, information provided by managing authorities is systematically collected and standardised. Data on projects targeted at research and innovation related activities will be translated, enriched with thematic keywords and corresponding beneficiaries are matched with Horizon-2020 beneficiaries. Finally, a descriptive analysis of the resulting database will be provided together with an outline of possible research using this data.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Austrian Institute of Technology – Economic and Social Research Institute – KPMG Austria AG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft – Maastricht Economic and Social Research and Training Centre on Innovation and Technology – National Institute of Economic and Social Research, London – Sociedade Portuguesa de Inovação – The Joint Institute for Innovation Policy – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung