Mission und Leistungsspektrum

Mission: Sozioökonomische Herausforderungen bewältigen und sachliche Entscheidungsgrundlagen schaffen durch Brückenbau zwischen Theorie, Empirie und Politik

Das WIFO, 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises für die Konjunkturanalyse gegründet, ist heute das führende Institut der angewandten empirischen Wirtschaftsforschung in Österreich mit starkem Engagement auf europäischer Ebene. Das Institut ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit von Politik und Wirtschaft unabhängig. Die Mission des WIFO ist es, eine Brücke zwischen akademischer Grundlagenforschung und wirtschaftspolitischer Anwendung zu schlagen, um zur Lösung sozioökonomischer Herausforderungen beizutragen und sachliche Grundlagen für Entscheidungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. Im Kern der Brückenfunktion des WIFO stehen mit wissenschaftlicher Sorgfalt und Integrität erarbeitete empirische Analysen. Mit der Brückenfunktion des WIFO geht auch eine Mittlerrolle zwischen Institutionen der Wirtschaftspolitik, universitären Einrichtungen und Beratungs- und Consulting-Unternehmen einher. Das WIFO ist Ansprechpartner für internationale Organisationen (EU, OECD und IWF) und Rating-Agenturen hinsichtlich der nationalen Wirtschaftsentwicklung und der Einschätzung wirtschaftspolitischer Maßnahmen.

Leistungsspektrum

Zum Leistungsspektrum zählen:

  • Analyse und Prognose der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung,
  • wissenschaftliche Forschung und Analysen zu gesellschaftlich relevanten Themen,
  • qualitätsgesicherte Wirtschaftsdaten,
  • Simulation und Evaluierung der Auswirkungen wirtschaftspolitischer Maßnahmen,
  • evidenzbasierte wirtschaftspolitische Beratung auf nationaler und internationaler Ebene,
  • sachliche Informationen für Wirtschaftspolitik, öffentliche und internationale Organisationen,
  • Konzeption und Durchführung von (Unternehmens-)Umfragen.

Die Forschung des WIFO beruht auf einer breiten theoretischen ökonomischen Grundlage und modernsten empirischen Methoden. Fünf Forschungsbereiche entlang ökonomischer Disziplinen (Makroökonomie, Arbeit und Soziales, Industrie-, Regional- und Umweltökonomie) als Grundpfeiler der WIFO-Organisation sorgen für die notwendige Breite des Brückenbaus. Das WIFO verfügt über detaillierte Modelle zur Analyse mikro-, makro-, regional- und umweltökonomischer Fragestellungen sowie profundes ökonometrisches Know-how. Im Verbund mit der umfassenden Abdeckung wirtschaftswissenschaftlicher Fachgebiete ist das WIFO in der Lage, Synergien und Trade-offs wirtschaftspolitischer Maßnahmen auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene zu identifizieren.

Fundierte Erfahrungen im Umgang und der Visualisierung von komplexen Daten sowie Detailkenntnis über die institutionellen Grundlagen der nationalen und europäischen Wirtschaftspolitik sichern eine hohe Qualität der Forschung. Das WIFO unterhält zudem Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland und wird von einem internationalen wissenschaftlichen Beirat beraten. Es kooperiert eng mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Rechenzentrum (WSR) zur Sicherung einer leistungsfähigen IT- und Daten-Infrastruktur.