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WIFO-Publikationen (11001 Treffer)

Gabriel Felbermayr (WIFO), Alexander Sandkamp (IfW)
Antidumpingzölle, Preise und China: Freihandel als Retter in der Not? (Antidumping Duties, Prices and China: Free Trade to the Rescue?)
WIFO Research Briefs, 2021, (12), 8 Seiten
Online seit: 25.10.2021 0:00
Die jüngste Kombination aus wieder anziehender Nachfrage und anhaltenden Unterbrechungen der Lieferketten hat zu einer besorgniserregenden Rückkehr der Inflation geführt. In der EU stiegen die Erzeugerpreise der Industrie im Juli 2021 um 12,2% gegenüber dem Vorjahr. In diesem Research Brief wird auf der Grundlage zweier aktueller Arbeiten argumentiert, dass die Abschaffung der EU-Antidumpingzölle den Druck auf die Vorleistungs- und Verbraucherpreise zumindest teilweise mildern würde. Im Gegensatz dazu könnte die jüngste Abschaffung der differenzierten Behandlung Chinas in der EU-Antidumpinggesetzgebung sogar zu einem Anstieg der Importpreise beigetragen haben.
WIFO Working Papers, 2021, (638), 26 Seiten
Online seit: 14.10.2021 0:00
Many studies with different methods (CGE models, DSGE models, structural gravity equations) have recently evaluated EU's Single Market. The problem with all these studies is that they use complex models with data sets which are not replicable. The aim of this paper is to develop a simple EU model which uses readily accessible data, and which is replicable in EViews. First the 10 equations macro model is used to evaluate Austria's EU membership since 1995. Then the same prototype model is applied to make a comparison of the integration effects of a selected number of EU Member States. Our simple EU model covers the essential economic effects of EU integration of EU's Single Market, the introduction of the Euro, and the following EU enlargements: increase in intra-EU trade, price reduction because of more competition, the impact of the net budget position vis à vis the EU budget, and lastly that on growth.
WIFO-Konjunkturprognosen, Oktober 2021, 38 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.10.2021 10:30
 
Die Wertschöpfung in Österreich wuchs im II. Quartal 2021 insbesondere in den krisengeschüttelten Branchen deutlich. Mit der Zunahme des Infektionsgeschehens ab August 2021 schwächte sich das Wachstum aber wieder ab. Die neuerliche COVID-19-Welle wird den Aufholprozess in bestimmten Dienstleistungsbranchen im IV. Quartal abermals dämpfen. Der Konjunkturaufschwung verläuft demnach sektoral heterogen, ist jedoch insgesamt äußerst kräftig. Auch der Arbeitsmarkt erholt sich zügig, wird durch die vierte COVID-19-Welle aber vorübergehend einen Rückschlag erleiden. Zugleich wird sich der Preisauftrieb weiter beschleunigen, während die Geldpolitik – der neuen Strategie der EZB entsprechend – expansiv bleibt.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 9/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), 68 Seiten
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Stefan Schiman, Kräftiger Aufschwung verschärft Preisdruck und Lieferprobleme • Thomas Url, Privatversicherungswirtschaft bewies in der COVID-19-Krise Leistungsfähigkeit • Franz Sinabell, Die österreichische Land- und Forstwirtschaft im Kontext der Bioökonomie • Claudia Kettner-Marx, Gerald Feichtinger, Fit for 55? Das neue Klima- und Energiepaket der EU
Kräftiger Aufschwung verschärft Preisdruck und Lieferprobleme (Strong Upswing Exacerbates Price Pressure and Supply Problems)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), S.627-635
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Der Aufschwung der Weltwirtschaft setzte so unerwartet früh und kräftig ein, dass die Produktion hinterherhinkt, Lagerbestände geräumt werden und Lieferengpässe entstehen. Dies führt zu beträchtlichen Preissteigerungen, die die Wucht des Aufschwungs zunehmend bremsen. In Österreich war das Wirtschaftswachstum im II. Quartal 2021 (+3,6% gegenüber dem Vorquartal) deutlich höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes (+2,2%), vor allem aufgrund der schwungvollen Dynamik im Gastgewerbe. Im Laufe des Sommers hat das BIP bereits das Vorkrisenniveau überschritten. Sowohl die Arbeitslosigkeit als auch die Langzeitbeschäftigungslosigkeit tendierten zuletzt abwärts.
Die österreichische Land- und Forstwirtschaft im Kontext der Bioökonomie (Agriculture and Forestry in Austria in the Context of the Bioeconomy)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), S.651-664
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Die COVID-19-Krise beeinträchtigte die heimische Landwirtschaft 2020 kaum, wenn man von kurzfristigen Engpässen bei Saisonarbeitskräften absieht. Produktion und Einkommen konnten gegenüber 2019 leicht gesteigert werden. In der Forstwirtschaft waren die Rahmenbedingungen sehr ungünstig. Einerseits reduzierte das niedrige Preisniveau den Anreiz, Holz zu ernten. Andererseits entfiel ein Großteil der Erntemenge auf Schadholz, das auf Dürre und Borkenkäferbefall zurückzuführen war. Land- und Forstwirtschaft sind wichtige Elemente der Bioökonomie. Wie ein langfristiger Vergleich der Entwicklung der Wertschöpfung zeigt, nahm diese in den nachgelagerten Sektoren stärker zu als im Kernbereich, wodurch das Gewicht des Primärsektors sowohl in den Wertschöpfungsketten als auch in der Volkswirtschaft abnahm.
Privatversicherungswirtschaft bewies in der COVID-19-Krise Leistungsfähigkeit (Private Insurance Industry Proved Its Claims Management Capacity in the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), S.637-649
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Die österreichische Privatversicherungswirtschaft erreichte trotz widriger Umstände im COVID-19-Krisenjahr 2020 einen leichten Prämienzuwachs (+1,4%). Angesichts eines Anstiegs der Aufwendungen für Versicherungsfälle um 3,9% bewies sie auch in einem schwierigen Umfeld ihre Fähigkeit zur Schadenabwicklung. Das Versicherungsgeschäft verschob sich 2020 weiter von der Lebensversicherung zur Krankenversicherung sowie zur Schaden- und Unfallversicherung. Die Entwicklung am österreichischen Versicherungsmarkt entsprach damit in abgeschwächter Form der allgemeinen Dynamik im Europäischen Wirtschaftsraum. Die expansive Geldpolitik im Gefolge der staatlichen Hilfsprogramme zur Liquiditätssicherung in Unternehmen und zur Stützung der Haushaltseinkommen schlug sich 2020 merklich im Veranlagungsergebnis der Versicherer nieder.
Fit for 55? Das neue Klima- und Energiepaket der EU (Fit for 55? The EU's New Climate and Energy Package)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), S.665-677
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Das "Fit for 55"-Paket der Europäischen Kommission umfasst 13 Vorschläge zur Überarbeitung bestehender und zur Einführung neuer klima- und energiepolitischer Regelwerke. Der Beitrag fasst zentrale Änderungen der Zielsetzungen für die Effort-Sharing-Sektoren, die Bereiche Energieeffizienz und erneuerbare Energien, sowie für die Bepreisung von Treibhausgasemissionen zusammen. Der kurzfristige Zeithorizont bis 2030 ist sowohl für die Finalisierung des Regelwerks als auch für die Zielerreichung herausfordernd. Die vorgeschlagenen Maßnahmen erfordern umfassende Investitionen sowie eine EU-weite Kooperationsbereitschaft und Koordination. Um negative Effekte auf vulnerable Gruppen abzufedern, sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen geplant. Ob diese ausreichen, hängt von den konkreten Maßnahmen und deren Ausgestaltung ab.
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