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WIFO publications (11290 hits)

WIFO Working Papers, 2022, (652), 38 pages
Commissioned by: Public Employment Service Austria
Online since: 18.11.2022 0:00
Many European countries are facing the key challenge of integrating low-skilled jobless young people into the labour market. From 2018 to 2020, the Public Employment Service (PES) in Vienna tested a new model of intensified support ("case management"). The target group consisted of young unemployed persons with low formal qualifications who were drawing on social assistance. Based on the pilot project and a propensity matching approach, we show that the increase in staff significantly increased the intensity of the counselling. It led to an increase in job proposals and active labour market programme participation, as well as sanctions in the form of benefit suspensions for failure to keep PES appointments. In line with the goal, more of the young people were encouraged to take part in training and further education instead of being quickly placed in an unskilled job. However, in the three-year follow-up period, the intensified counselling did not (yet) have a significant effect on the overall extent of integration into employment. Regarding post-unemployment job quality, we find no effects on wages at the start of a job.
Constantinos Syropoulos, Gabriel Felbermayr (WIFO), Aleksandra Kirilakha, Erdal Yalcin, Yoto V. Yotov
WIFO Working Papers, 2022, (651), 46 pages
Online since: 17.11.2022 0:00
This paper introduces the third update/release of the Global Sanctions Data Base (GSDB-R3). The GSDB-R3 extends the period of coverage from 1950-2019 to 1950-2022, which includes two special periods – COVID-19 and the war between Russia and Ukraine. The new update of the GSDB contains a total of 1,325 cases. In response to multiple inquiries and requests, the GSDB-R3 has been amended with a new variable that distinguishes between unilateral and multilateral sanctions. As before, the GSDB comes in two versions, case-specific and dyadic, which are freely available upon request at GSDB@drexel.edu. To highlight one of the new features of the GSDB, we estimate the heterogeneous effects of unilateral and multilateral sanctions on trade. We also obtain estimates of the effects on trade of the 2014 sanctions on Russia.
WIFO Working Papers, 2022, (650), 40 pages
Online since: 16.11.2022 0:00
This paper studies the interplay of integration into EU value chains and industrial development measured by labour productivity. Our integration indicator measures value chain trade within the Single Market relative to global value chain networks. Using a simultaneous equation model, we find an overall positive effect of integration on labour productivity, which is driven by upstream integration. Highly productive industries rather seek global value chain trade than regional integration, though. Better domestic institutions facilitate EU integration, although they favour industries with less complex product portfolios and lower levels of knowledge cumulativeness.
Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme der Österreichischen Gesundheitskasse nach Bundesländern für die Jahre 2022 bis 2027 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill of the Austrian Health Insurance Fund by Federal Provinces for the Years 2022 to 2027)
Monographs, November 2022, 33 pages
Commissioned by: Federation of Austrian Social Security Institutions – Austrian Health Insurance Fund
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 15.11.2022 9:00
 
Die stark steigenden Verbraucherpreise trüben die Wachstumserwartungen für die österreichische Wirtschaft für die nächsten Jahre. In seiner neuesten Mittelfristigen Prognose geht das WIFO von einem deutlichen Abflauen der Konjunktur in den nächsten Jahren aus. Basierend auf diesen Vorhersagen sollte die Zahl der bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) versicherten unselbständig Beschäftigten 2022 noch um 3,1% zulegen. Im Jahr 2023 kommt es zu einer deutlichen Verlangsamung auf +0,6%, und auch in den nachfolgenden Jahren wird das Wachstum der Zahl der bei der ÖGK versicherten unselbständig Beschäftigten die 1%-Marke nicht überschreiten. Das Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme sollte aufgrund der in Zeiten hoher Inflation erwartbaren höheren Lohnabschlüsse 2023 bei 8,0% liegen und sich mit dem sukzessiven Abklingen der Inflation in den Folgejahren verringern. Da die deutlich verlangsamte Dynamik in den Jahren 2023 und 2024 vor allem auf ein geringeres Exportwachstum zurückzuführen sein wird, sollten die tourismusintensiven bzw. stärker von der Inlandsnachfrage abhängigen Bundesländer tendenziell bevorzugt sein, während die industrie- und exportintensiven Bundesländer im Allgemeinen etwas benachteiligt sind.
Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die beitragspflichtige Lohnsumme 2020 bis 2024 (Effects of the COVID-19 Crisis on the Contributory Wage Bill 2020 to 2024)
Monographs, November 2022, 59 pages
Commissioned by: Federation of Austrian Social Security Institutions – Austrian Health Insurance Fund
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 15.11.2022 0:00
 
Die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ergriffenen restriktiven Maßnahmen führten zur tiefsten wirtschaftlichen Rezession der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Dieser Bericht quantifiziert diese Krise hinsichtlich der Entwicklung der beitragspflichtigen Lohnsumme in Österreich in den Jahren 2020 bis 2024 und analysiert verschiedene Mechanismen, die diese Wirkungen vermitteln. Nach den Ergebnissen war bis 2021 die Beschäftigungsentwicklung für die Entwicklung der Lohnsumme deutlich wichtiger als die Lohnentwicklung, danach sollte die Entwicklung der Löhne die weitere Entwicklung der Lohnsumme dominieren. Überdies war die Krise branchenmäßig stark auf Sektoren mit niedrigeren Löhnen konzentriert. Auf der individuellen Ebene verloren vor allem Niedriglohnarbeitskäfte ihren Arbeitsplatz.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(10), pp.695-707
Online since: 11.11.2022 0:00
 
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 10/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 10/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(10), 88 pages
Online since: 11.11.2022 0:00
 
Christian Glocker, Stefan Ederer, Stagflation in Österreich. Prognose für 2022 und 2023 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Simon Loretz, Energiepreisschock trübt auch mittelfristig die Wirtschaftsaussichten. Mittelfristige Prognose 2023 bis 2027 • Benjamin Bittschi, Birgit Meyer, Verbesserung der Lohnstückkostenposition im Jahr 2021 • Jürgen Janger, Tim Slickers, Wissensproduktion und Wissensverwertung in Österreich im internationalen Vergleich
Stagflation in Österreich. Prognose für 2022 und 2023 (Stagflation in Austria. Economic Outlook for 2022 and 2023)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(10), pp.627-640
Online since: 11.11.2022 0:00
 
Nach der kräftigen Expansion im 1. Halbjahr 2022 befindet sich die österreichische Volkswirtschaft mittlerweile in einer Abschwungphase. Die Konjunkturabschwächung betrifft sämtliche Wertschöpfungsbereiche; das verarbeitende Gewerbe dürfte sogar in eine Rezession schlittern. Das reale BIP wird 2022 um voraussichtlich 4,8% wachsen und im Folgejahr in etwa stagnieren (2023 +0,2%). Da die Inflation auch 2023 hoch bleibt, steuert Österreichs Wirtschaft erstmals seit den 1970er-Jahren auf eine Stagflation zu.
Energiepreisschock trübt auch mittelfristig die Wirtschaftsaussichten. Mittelfristige Prognose 2023 bis 2027 (Energy Price Shock also Clouds Economic Outlook in the Medium Term. Medium-term Forecast 2023 to 2027)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(10), pp.643-661
Online since: 11.11.2022 0:00
 
Österreichs Wirtschaft durchlebt 2023 eine Stagflationsphase (BIP +0,2%, Inflation +6,5%), da hohe Energiepreise die Produktionsmöglichkeiten und die Wettbewerbsfähigkeit reduzieren, insbesondere von weltweit anbietenden energieintensiven Unternehmen. Die davon getriebene kräftige Inflation führt ceteris paribus zu einem Verlust an Kaufkraft, der den Konsum dämpft. Durch (überwiegend dauerhafte) einkommensstützende fiskalpolitische Maßnahmen werden die negativen Folgen der Teuerung gemildert. Die Minderversorgung mit russischer Energie (insbesondere Erdgas) trifft vor allem die europäischen Volkswirtschaften und damit einen Großteil der wichtigsten Handelspartner Österreichs, worunter die Exporte leiden. Die Energiepreise dürften zwar ab 2024 wieder sinken, das niedrige Preisniveau von 2020/21 wird im Prognosezeitraum aber nicht mehr erreicht. Die Verteuerung von Energie belastet somit auch mittelfristig vor allem die energieintensive Industrie, wodurch der Strukturwandel stark beschleunigt wird und teils zu Verwerfungen führt. Für die Jahre 2023 bis 2027 rechnet das WIFO mit einem verhaltenen Wirtschaftswachstum (+1,0% p. a.) bei schwacher Beschäftigungsdynamik (+0,8% p. a.). Da das Arbeitskräfteangebot geringfügig schwächer wächst als die Beschäftigung, sinkt die Arbeitslosenquote bis 2027 auf 6,4% (2023: 6,7%). Neben den direkten Effekten wirkt sich der Energiepreisauftrieb auch indirekt – durch Überwälzungen der Energiekosten auf alle anderen Güter und Dienstleistungen – auf die Verbraucherpreise aus. Für 2023 wird eine Inflationsrate von 6,5% prognostiziert. Mit dem Rückgang der Energiepreise ab 2024 wird die Inflation zwar wieder abebben (2027: 2,4%), aber weiterhin über dem EZB-Ziel von 2% liegen. Trotz umfangreicher fiskalpolitischer Maßnahmen zur Abfederung der Teuerung stabilisiert sich die Budgetdefizitquote mittelfristig bei rund 1,3% des nominellen BIP. Die Staatsschuld steigt im Prognosezeitraum um 34½ Mrd. €. Die Schuldenquote sinkt aufgrund der kräftigen Ausweitung des nominellen BIP von 77,1% (2022) auf knapp 68% (2027).
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