WIFO-Monatsberichte (monthly reports)

The WIFO-Monatsberichte (monthly reports) contain research results and publications by WIFO staff on national and international economic developments based on sound economic analyses. Additionally, important key figures on the international and Austrian economic situation are published in the WIFO-Monatsberichte.

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Vienna University of Economics and Business)
Claudia Kemfert (German Institute for Economic Research)
Philipp Schmidt-Dengler (University of Vienna)
Jens Südekum (Heinrich Heine University Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

Online full-text issues available since 1927 – One-year subscription € 270, single issue € 27.50

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WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 7/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), 72 pages
Online since: 04.08.2022 0:00
 
Christian Glocker, Stefan Schiman, Wirtschaftliche Erholung verliert an Schwung. Prognose für 2022 und 2023 • Vasily Astrov, Olga Pindyuk (wiiw), Ukraine-Krieg bremst Erholung Mittel-, Ost- und Südosteuropas von der COVID-19-Krise • Ulrike Huemer, Qualifizierung als Mittel zur Hebung der Beschäftigungsquote • Andreas Reinstaller (OeNB), Klaus Friesenbichler, Werner Hölzl, Agnes Kügler (WIFO), Herausforderungen und Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Industrieunternehmen. Ergebnisse der WIFO-Industriebefragung 2022
Wirtschaftliche Erholung verliert an Schwung. Prognose für 2022 und 2023 (Economic Recovery Loses Momentum. Economic Outlook for 2022 and 2023. Economic Outlook for 2022 and 2023)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), pp.427-441
Online since: 04.08.2022 0:00
 
Die wirtschaftlichen Aussichten haben sich seit der letzten WIFO-Prognose weltweit eingetrübt. Dies hat auch Folgen für die erwartete Erholung in Österreich. Vorlaufindikatoren deuten auf eine Konjunkturabschwächung hin, die 2022 vorwiegend die Industrie betrifft. Dagegen wird der Tourismus 2022 überproportional zum Wirtschaftswachstum beitragen. Nach +4,8% im Vorjahr erwartet das WIFO für 2022 und 2023 ein reales BIP-Wachstum von 4,3% bzw. 1,6%.
Vasily Astrov, Olga Pindyuk (wiiw)
Ukraine-Krieg bremst Erholung Mittel-, Ost- und Südosteuropas von der COVID-19-Krise (Ukraine War Slows Recovery of Central, Eastern and Southeastern Europe from the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), pp.443-455
Online since: 04.08.2022 0:00
 
Der rasante Anstieg der Preise für Energie und Lebensmittel hatte in den mittel , ost- und südosteuropäischen Ländern (MOSOEL) eine merkliche Inflationsbeschleunigung zur Folge, die mit einer Mischung aus restriktiver Geld- und expansiver Fiskalpolitik bekämpft wird. Trotz der insgesamt geringen Handelsverflechtung der meisten MOSOEL mit Russland und der Ukraine könnten die Einbußen in manchen Sektoren wie der Automobilindustrie beträchtlich sein. Die für 2022 erwartete Wachstumsverlangsamung in den meisten MOSOEL dürfte vorübergehender Natur sein, bereits 2023 sollte das Wachstum wieder an Schwung gewinnen. Mehrere GUS-Länder und die Ukraine werden 2022 eine Rezession verzeichnen, Russland voraussichtlich auch noch 2023.
Qualifizierung als Mittel zur Hebung der Beschäftigungsquote (Qualification as a Means of Raising the Employment Rate)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), pp.457-466
Online since: 04.08.2022 0:00
 
Aus demografischen Gründen wird das Arbeitskräfteangebot in Österreich in den kommenden Jahren schwächer wachsen als in der Vergangenheit. Um die Wirtschaft dennoch mit Fachkräften versorgen zu können, sind Strategien zur Hebung der Beschäftigungsquote von Nöten. Ein wichtiger Hebel ist die Qualifizierung. Notwendig sind insbesondere Investitionen in die frühkindliche Bildung zur Vermeidung früher Ausbildungsabbrüche, die Forcierung der längerfristigen Qualifizierung Arbeitsloser zur Stärkung des Humankapitals und der Abbau von Weiterbildungsbarrieren.
Andreas Reinstaller (OeNB), Klaus Friesenbichler, Werner Hölzl, Agnes Kügler (WIFO)
Herausforderungen und Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Industrieunternehmen. Ergebnisse der WIFO-Industriebefragung 2022 (Challenges and Determinants of the Competitiveness of Austrian Industrial Companies. Results of the WIFO Industry Survey 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), pp.467-476
Online since: 04.08.2022 0:00
 
Das WIFO befragte im Frühjahr 2022 zum dritten Mal die größten österreichischen Industrieunternehmen zu Wettbewerbsstrategien, Wertschöpfungsketten, Kompetenzaufbau und Standortpolitik. Die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen fußt auf ihrer Fähigkeit, Erzeugnisse und Dienstleistungen an Kundenwünsche anzupassen, sowie auf deren Qualität und technologischem Gehalt. Qualifizierte Arbeitskräfte sind in diesem Zusammenhang ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Der Mangel an Fachkräften wird vermehrt als Wachstumshemmnis und Standortnachteil wahrgenommen, weshalb Maßnahmen in diesem Bereich hohe Bedeutung beigemessen wird. Die COVID-19-Krise dürfte die Bedeutung von Innovation weiter erhöht haben. Die Unternehmen haben ihre Risikoneigung in Abhängigkeit ihres ursprünglichen Ambitionsniveaus beim Aufbau technologischer Kompetenzen an das veränderte Umfeld angepasst.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), pp.477-489
Online since: 04.08.2022 0:00
 
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 6/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 6/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), 72 pages
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Christian Glocker, Konjunkturaufschwung verlangsamt sich • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Unternehmensinvestitionen wachsen 2022 nur gedämpft. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Frühjahr 2022 • Susanne Bärenthaler-Sieber, Julia Bock-Schappelwein, Michael Böheim, Agnes Kügler, Nicole Schmidt-Padickakudy, Digitalisierung in Österreich: Fortschritt, Breitband¬infrastruktur und die Rolle der Open-Access-Netze • Oliver Fritz, Julia Bachtrögler-Unger, Anna Burton, Alexander Daminger, Sabine Ehn-Fragner, Peter Huber, Michael Klien, Gerhard Streicher, Schwächerer Aufschwung in tourismusintensiven Regionen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2021
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.359-366
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Laut Statistik Austria stieg die Wirtschaftsleistung der österreichischen Volkswirtschaft im I. Quartal 2022 um 1,5% gegenüber dem Vorquartal, nachdem sie im IV. Quartal 2021 gesunken war. Expansive Impulse gingen insbesondere von der günstigen Exportdynamik aus, die ihrerseits die Industrieproduktion anregte. Vorlaufindikatoren deuten jedoch auf eine Eintrübung der Konjunktur im II. und III. Quartal hin.
Unternehmensinvestitionen wachsen 2022 nur gedämpft. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Frühjahr 2022 (Subdued Corporate Investment Growth in 2022. Results of the WIFO Spring 2022 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.369-377
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Die Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung lassen für 2022 eine gedämpfte Ausweitung der Investitionen erwarten. Das Investitionswachstum dürfte dabei in der Sachgütererzeugung stärker zurückgehen als im Dienstleistungssektor. Auf Branchenebene zeigt sich ein gemischtes Bild. Innerhalb der Sachgütererzeugung planen lediglich die Hersteller nichtdauerhafter Konsumgüter Investitionsausweitungen, in den Dienstleistungen die Erbringer von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie Beherbergungs- und Gastronomieunternehmen. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, in der Information und Kommunikation und im Grundstücks- und Wohnungswesen dürfte sich die Investitionsdynamik dagegen deutlich abschwächen. Großunternehmen werden das Investitionswachstum voraussichtlich stabilisieren, während kleine und mittlere Unternehmen ihre Investitionen stark einschränken. Die Abschwächung des Investitionswachstums zeigt sich in sämtlichen Unterkategorien (Ausrüstungs-, Infrastruktur- und immaterielle Anlageinvestitionen). Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO für 2022 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 3,5% (real).
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.379-390
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Wie das vorliegende Monitoring ausgewählter Indikatoren zum digitalen Wandel in verschiedenen Teilbereichen von Wirtschaft und Gesellschaft zeigt, liegt Österreich in Bezug auf die digitale Transformation nach wie vor nur im Mittelfeld der EU 27. Der im EU-Vergleich deutliche Rückstand bei der Verfügbarkeit besonders leistungsfähiger Glasfaserinfrastrukturen könnte durch offene Netzzugangsmodelle (Open Access Networks), die eine Mehrfachnutzung vorhandener Netzinfrastrukturen erlauben, effizient verringert werden. Die flächendeckende Verfügbarkeit Gigabit-fähiger Zugangsnetze würde damit einen entscheidenden Schritt näher rücken.
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Contact persons

 

apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Function: Senior Economist, Editor-in-chief WIFO-Monatsberichte and WIFO Reports on Austria

Tatjana Weber

Activities: Publications, website, subscriptions

Tamara Fellinger

Activities: Publications, website, subscriptions