WIFO-Monatsberichte (monthly reports)

Monthly analysis of current economic developments in Austria and the major OECD countries – Quarterly economic forecast – Some 70 articles per year with background information (tables and diagrams) and a short English abstract – Supplemented each month by a full set of tables listing approximately 300 macroeconomic indicators

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Vienna University of Economics and Business)
Claudia Kemfert (German Institute for Economic Research)
Philipp Schmidt-Dengler (University of Vienna)
Jens Südekum (Heinrich Heine University Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

Online full-text issues available since 1927 (free access for WIFO sponsors and members) – One-year subscription € 270, single issue € 27.50

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WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 8/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), 68 pages
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Christian Glocker, Aufschwung der heimischen Wirtschaft hält an, Dynamik erreicht jedoch bald Plafond • Vasily Astrov, Branimir Jovanovic, Mittel-, Ost- und Südosteuropa auf dem Weg der Erholung von der COVID-19-Krise • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunktureinschätzungen verbessern sich weiter, Lieferengpässe und Arbeitskräftemangel hemmen die Produktion. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2021 • Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy, Arash Robubi, COVID-19-Krise ließ Cash-Flow-Marge in der heimischen Sachgütererzeugung 2020 erneut sinken
Aufschwung der heimischen Wirtschaft hält an, Dynamik erreicht jedoch bald Plafond (Upswing in Domestic Economy Continues, but Momentum Soon Reaches Ceiling)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.563-570
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Die Erholung der österreichischen Wirtschaft hält an. Mit Blick auf die wöchentliche Aktivität zeigte sich zuletzt zwar eine Abschwächung der Dynamik, allerdings erreichte die Wirtschaftstätigkeit bereits wieder das Vorkrisenniveau (Durchschnitt des Jahres 2019). Die wöchentlichen Aktivitätsindikatoren deuten für Juli auf einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um rund 6,7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Laut WIFO-Konjunkturtest von Juli beurteilten die heimischen Unternehmen die aktuelle Lage erneut optimistischer als im Vormonat, ihre Erwartungen trübten sich zuletzt jedoch leicht ein.
Vasily Astrov, Branimir Jovanovic (wiiw)
Mittel-, Ost- und Südosteuropa auf dem Weg der Erholung von der COVID-19-Krise (Central, Eastern and Southeastern Europe on the Road to Recovery from the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.573-586
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Die Wirtschaft der mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder (MOSOEL) zeigte sich widerstandsfähig gegenüber der starken Welle der COVID-19-Pandemie Anfang 2021. Auch die zu erwartende vierte Welle dürfte keinen so großen wirtschaftlichen Schaden mehr anrichten wie die beiden Wellen im Jahr 2020. Das BIP wird in dieser Ländergruppe 2021 um voraussichtlich 4,2% wachsen, womit der Rückgang im Jahr 2020 (–2,3%) mehr als ausgeglichen würde. Allerdings stieg auch die Inflation zuletzt kräftig an, viel stärker als im Euro-Raum. Obwohl die Teuerung hauptsächlich auf die Energie- und Nahrungsmittelpreise zurückgeht, strafften sechs MOSOEL bereits ihre Geldpolitik. Weitere Länder der Region dürften bald folgen.
Konjunktureinschätzungen verbessern sich weiter, Lieferengpässe und Arbeitskräftemangel hemmen die Produktion. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2021 (Economic Sentiment Continues to Brighten, Supply Bottlenecks and Labour Shortages Hamper Production. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of July 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.587-595
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen verbesserten sich im Juli erneut über alle Sektoren hinweg. Auch in den zuletzt direkt oder indirekt von Lockdowns betroffenen Branchen hellte sich die Stimmung auf. Die WIFO-Konjunkturampel zeigt weiterhin Grün und bestätigt den Trend eines kräftigen Konjunkturaufschwungs. Dementsprechend verbesserte sich die Kapazitätsauslastung abermals spürbar. Als wichtigstes Hemmnis für ihre Tätigkeit nannten die Unternehmen erstmals seit Beginn der COVID-19-Krise den "Mangel an Arbeitskräften". In der Sachgütererzeugung und in der Bauwirtschaft meldeten mehr Unternehmen als je zuvor den "Mangel an Material oder Kapazität" als wichtigstes Hemmnis.
Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy (WIFO), Arash Robubi (Austrian Institute for SME Research)
COVID-19-Krise ließ Cash-Flow-Marge in der heimischen Sachgütererzeugung 2020 erneut sinken (COVID-19 Crisis Caused Cash Flow Margin in Domestic Manufacturing to Drop Again in 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.597-607
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2019 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 9,9% noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 9,6%. Gemäß ökonometrischen Schätzmodellen des WIFO sank sie 2020 auf 8,2%. Vorläufige Daten lassen ebenso einen Rückgang und eine Quote von 8,8% erwarten. Die Cash-Flow-Quote dürfte 2020 somit leicht geringer gewesen sein als in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09. Nach dem Ende der Rezession, die durch die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verursacht wurde, dürfte die Ertragskraft 2021 wieder steigen.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.609-621
Online since: 31.08.2021 0:00
 
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 7/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), 80 pages
Online since: 02.08.2021 0:00
 
Christian Glocker, Kräftiger Konjunkturaufschwung in Österreich. Prognose für 2021 und 2022 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Deutliche Erholung der Investitionen der Sachgütererzeugung von der COVID-19-Krise. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2021 • Gerald Feichtinger, Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2021. Sonderthema: Umwelt- und Klimamaßnahmen im österreichischen Aufbau- und Resilienzplan • Gerhard Streicher, Fabian Gabelberger, BERIO – Ein kleinräumiges Input-Output- und Emissionsmodell der österreichischen Wirtschaft
Kräftiger Konjunkturaufschwung in Österreich. Prognose für 2021 und 2022 (Strong Economic Upswing in Austria. Economic Outlook for 2021 and 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), pp.487-500
Online since: 02.08.2021 0:00
 
Weltweit haben sich die wirtschaftlichen Aussichten seit der letzten Prognose deutlich verbessert. Dies hat auch Folgen für die erwartete Erholung in Österreich. Vorlaufindikatoren deuten auf den Beginn einer Hochkonjunkturphase, die 2021 vorwiegend von der günstigen Industriekonjunktur getragen wird. 2022 wird der Tourismus überproportional zum heimischen Wirtschaftswachstum beitragen. Nach dem Rückgang im Vorjahr (–6,3%) erwartet das WIFO für 2021 und 2022 ein reales BIP-Wachstum von 4% bzw. 5%.
Deutliche Erholung der Investitionen der Sachgütererzeugung von der COVID-19-Krise. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2021 (Significant Recovery of Investment in Manufacturing from the COVID-19 Crisis. Results of the WIFO Spring 2021 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), pp.503-512
Online since: 02.08.2021 0:00
 
Nach dem Einbruch infolge der COVID-19-Pandemie dürfte sich die heimische Investitionstätigkeit 2021 kräftig erholen. Eine Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2021 in der Sachgütererzeugung insgesamt einen Anstieg der Investitionen um 22,0% gegenüber dem Vorjahr (real). Insbesondere große Unternehmen planen eine Ausweitung ihrer Investitionen, während kleine und mittelgroße Betriebe diese nur leicht steigern wollen. Vor allem die Hersteller von Industriegütern sowie lang- und kurzlebigen Konsumgütern werden ihre Investitionen erhöhen, in der Kraftfahrzeugbranche werden sie dagegen nur geringfügig höher ausfallen als 2020. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 6,9%.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), pp.513-530
Online since: 02.08.2021 0:00
 
In dieser 14. Ausgabe legt das WIFO Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft vor, die die Entwicklung von Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung im Jahr 2019 beleuchten. Demnach nahmen die Treibhausgasemissionen in Österreich 2019 nach einem Rückgang im Vorjahr (–3,75%) erneut zu (+1,5% gegenüber 2018), sie stiegen allerdings weniger stark als der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%). Es konnte keine Entkoppelung der Treibhausgasemissionen von der Wirtschaftsentwicklung (+1,5%) erzielt werden. Das Schwerpunktthema widmet sich den klima- und umweltrelevanten Anpassungsmaßnahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans, der der Bewältigung des Konjunktureinbruchs infolge der COVID-19-Pandemie dient.
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Hans Pitlik

Function: Senior Economist, Editor WIFO-Monatsberichte and WIFO Reports on Austria

Tatjana Weber

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Tamara Fellinger

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