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WIFO publications (10976 hits)

Peter Beigl, Silvia Scherhaufer, Florian Part, Aleksander Jandric, Stefan Salhofer (ABF-BOKU), Thomas Nigl, Michael Altendorfer, Bettina Rutrecht, Roland Pomberger (Montanuniversität Leoben), Ina Meyer, Mark Sommer (WIFO)
Entwicklung einer Wertschöpfungskette für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) in Österreich (Development of a Value Chain for the Recycling of Lithium-ion Batteries (LIB) in Austria)
Monographs, September 2021, 185 pages
Commissioned by: Klima- und Energiefonds
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 10.09.2021 0:00
Das aktuelle Regierungsprogramm 2020/2024 zielt u. a. darauf ab, geeignete Maßnahmen zur CO2-Reduktion im Hinblick auf das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2040 zu entwickeln und umzusetzen. Als konkrete Beispiele werden auch die Bereiche E-Mobilität und Modelle zur Kreislaufwirtschaft genannt. Die Bedeutung von Elektrofahrzeugen und damit die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (LIB) wird auf Basis des Klimaneutralitätsziels deutlich zunehmen. In Österreich wird ein maßgeblicher Anstieg des Anteils an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erwartet. Maßnahmen, um die knappen und wertvollen Materialien der Elektromobilität, insbesondere der Lithium-Ionen-Batterien (LIB), in einer kreislauforientierten Wirtschaft zu halten, sind frühzeitig zu setzen und erfordern fundierte Entscheidungen hinsichtlich Recycling, Re-Use, Technologiemix, Systemaufbau und wirtschaftspolitischem Rahmen. Ziel der Studie ist die Entwicklung einer Wertschöpfungskette für das Recycling von LIB. Es werden die Rahmenbedingungen für einen vollständigen Recyclingprozess in Österreich aufgezeigt, bewertet und eine Technologie-Roadmap für ein ganzheitliches System – von Second-Life-Ansätzen bis zu Rücknahme- bzw. Sammelsystemen und innovativen Recyclingtechnologien – erstellt. Schließlich wird diese Roadmap auf der Grundlage eines kohlenstoffarmen Energieszenarios der österreichischen Wirtschaft mit zirkulärer Ressourcennutzung hinsichtlich der wirtschaftlichen Effekte analysiert.
Erwartungen bezüglich Geschäftstätigkeit, Beeinträchtigungen und Liquidität in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der sechsten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom August 2021 (Expectations Regarding Business Activity, Impairments and Liquidity in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Sixth Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of August 2021)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2021, (2), 19 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Computing Centre for Economics and Social Sciences
Online since: 09.09.2021 0:00
Trotz eines deutlichen Konjunkturaufschwungs brachte die COVID-19-Pandemie in den vergangenen sechs Monaten für die österreichischen Unternehmen eine Herausforderung: Rund 73% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten sechs Monaten. Jeweils rund ein Drittel der Unternehmen berichtete vom Entfall von Aufträgen, von Lieferengpässen und von Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum Februar 2021 verbessert. Für den Herbst erwarten die meisten Unternehmen eine deutliche Verschärfung der behördlichen Maßnahmen, allerdings erwarten nur wenige Unternehmen (rund 17%) starke Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie im Herbst 2021. Die meisten Unternehmen erwarten leichte Einschränkungen der Geschäftstätigkeit (rund 50%).
Economic assessments of Austrian companies continued to improve across all sectors in July. Sentiment also brightened in the sectors recently affected directly or indirectly by lockdowns. The WIFO-Konjunkturampel (economic traffic light) continues to show green, confirming the trend of a strong economic upswing. Accordingly, capacity utilisation improved noticeably. For the first time since the beginning of the COVID-19 crisis, companies cited the "shortage of labour force" as the most important obstacle to their activities. In manufacturing and construction, more companies than ever before reported a "shortage of materials or capacity" as the most important constraint.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.609-621
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Klaus S. Friesenbichler, Nicole Schmidt-Padickakudy (WIFO), Arash Robubi (Austrian Institute for SME Research)
COVID-19-Krise ließ Cash-Flow-Marge in der heimischen Sachgütererzeugung 2020 erneut sinken (COVID-19 Crisis Caused Cash Flow Margin in Domestic Manufacturing to Drop Again in 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.597-607
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2019 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 9,9% noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 9,6%. Gemäß ökonometrischen Schätzmodellen des WIFO sank sie 2020 auf 8,2%. Vorläufige Daten lassen ebenso einen Rückgang und eine Quote von 8,8% erwarten. Die Cash-Flow-Quote dürfte 2020 somit leicht geringer gewesen sein als in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09. Nach dem Ende der Rezession, die durch die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verursacht wurde, dürfte die Ertragskraft 2021 wieder steigen.
Konjunktureinschätzungen verbessern sich weiter, Lieferengpässe und Arbeitskräftemangel hemmen die Produktion. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2021 (Economic Sentiment Continues to Brighten, Supply Bottlenecks and Labour Shortages Hamper Production. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of July 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.587-595
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen verbesserten sich im Juli erneut über alle Sektoren hinweg. Auch in den zuletzt direkt oder indirekt von Lockdowns betroffenen Branchen hellte sich die Stimmung auf. Die WIFO-Konjunkturampel zeigt weiterhin Grün und bestätigt den Trend eines kräftigen Konjunkturaufschwungs. Dementsprechend verbesserte sich die Kapazitätsauslastung abermals spürbar. Als wichtigstes Hemmnis für ihre Tätigkeit nannten die Unternehmen erstmals seit Beginn der COVID-19-Krise den "Mangel an Arbeitskräften". In der Sachgütererzeugung und in der Bauwirtschaft meldeten mehr Unternehmen als je zuvor den "Mangel an Material oder Kapazität" als wichtigstes Hemmnis.
Vasily Astrov, Branimir Jovanovic (wiiw)
Mittel-, Ost- und Südosteuropa auf dem Weg der Erholung von der COVID-19-Krise (Central, Eastern and Southeastern Europe on the Road to Recovery from the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.573-586
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Die Wirtschaft der mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder (MOSOEL) zeigte sich widerstandsfähig gegenüber der starken Welle der COVID-19-Pandemie Anfang 2021. Auch die zu erwartende vierte Welle dürfte keinen so großen wirtschaftlichen Schaden mehr anrichten wie die beiden Wellen im Jahr 2020. Das BIP wird in dieser Ländergruppe 2021 um voraussichtlich 4,2% wachsen, womit der Rückgang im Jahr 2020 (–2,3%) mehr als ausgeglichen würde. Allerdings stieg auch die Inflation zuletzt kräftig an, viel stärker als im Euro-Raum. Obwohl die Teuerung hauptsächlich auf die Energie- und Nahrungsmittelpreise zurückgeht, strafften sechs MOSOEL bereits ihre Geldpolitik. Weitere Länder der Region dürften bald folgen.
Aufschwung der heimischen Wirtschaft hält an, Dynamik erreicht jedoch bald Plafond (Upswing in Domestic Economy Continues, but Momentum Soon Reaches Ceiling)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), pp.563-570
Online since: 31.08.2021 0:00
 
Die Erholung der österreichischen Wirtschaft hält an. Mit Blick auf die wöchentliche Aktivität zeigte sich zuletzt zwar eine Abschwächung der Dynamik, allerdings erreichte die Wirtschaftstätigkeit bereits wieder das Vorkrisenniveau (Durchschnitt des Jahres 2019). Die wöchentlichen Aktivitätsindikatoren deuten für Juli auf einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um rund 6,7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Laut WIFO-Konjunkturtest von Juli beurteilten die heimischen Unternehmen die aktuelle Lage erneut optimistischer als im Vormonat, ihre Erwartungen trübten sich zuletzt jedoch leicht ein.
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Tamara Fellinger

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