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WIFO publications (10547 hits)

Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.407-419
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Senkung des Eingangssteuersatzes in der Lohn- und Einkommensteuer. Wirkung auf Steuerbelastung, Steueraufkommen und verfügbare Einkommen der privaten Haushalte (Lowering the Tax Rate for the Lowest Income Tax Bracket in Austria. Impact on Tax Burden, Tax Revenues and Disposable Income of Private Households)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.393-402
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Wie die vorliegende Ex-ante-Evaluierung zeigt, werden durch die Senkung des Eingangssteuersatzes von 25% auf 20% breite Bevölkerungsschichten geringfügig entlastet. Das Ausmaß der absoluten individuellen Entlastung steigt mit dem zu versteuernden Einkommen und ist mit 350 € jährlich nach oben hin begrenzt. Der relative Zuwachs des verfügbaren Haushaltsäquivalenzeinkommens beträgt im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung 0,8%. Für die hochgerechnet 4,63 Mio. direkt betroffenen Steuerpflichtigen erreicht der relative Zuwachs durchschnittlich 1,0%. Die Reform geht mit einer Verringerung der Lohn- und Einkommensteuereinnahmen um 1,46 Mrd. € einher. 13,9% dieses Entlastungsvolumens kommen dem Drittel der Bevölkerung mit den geringsten, 50,1% dem Drittel der Bevölkerung mit den höchsten verfügbaren Haushaltsäquivalenzeinkommen zugute.
Unsicherheit durch internationale Handelskonflikte – Industriekonjunktur flaut ab. Entwicklung von Waren-produktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2019 (Uncertainty Due to International Trade Conflicts – Industrial Activity Slows Down. Development of Manufacturing, Foreign Trade and Investments in 2019)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.377-392
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Im Einklang mit der Schwäche der internationalen Konjunktur und dem Rückgang des Welthandels im Jahr 2019 verflachte das Wachstum des österreichischen Außenhandels im Jahresverlauf deutlich. Die Ausfuhr in die drei wichtigsten österreichischen Exportmärkte blieben unter dem Vorjahresniveau, insbesondere weil die Lieferungen an Vorprodukten, Maschinen und Kfz einbrachen. Mit dem Rückgang der Exporte kühlte sich auch die Konjunktur in der Herstellung von Waren im Jahresverlauf merklich ab. Allerdings waren die einzelnen Wirtschaftszweige davon unterschiedlich betroffen. Einige Branchen (z. B. Pharmaindustrie, Getränkeherstellung) erzielten weiterhin kräftige Zuwächse. Technologische Entwicklungen hatten eine Ausweitung der Investitionen in immaterielle Anlagegüter zur Folge, während das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen konjunkturbedingt gegen Jahresende zum Erliegen kam. Anfang 2020 zeichnete sich eine Aufwärtstendenz ab, die allerdings durch die COVID-19-Krise beendet wurde.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), pp.363-375
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Im Jahr 2019 schlug sich mit zeitlicher Verzögerung die Eintrübung der Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt nieder. Der Arbeitsmarktaufschwung der Jahre 2017 und 2018 setzte sich nur abgeschwächt fort: Die Beschäftigung wuchs weiterhin, aber mit deutlich geringerer Dynamik. Die Abnahme der Arbeitslosigkeit verlangsamte sich zusehends. Mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und den folgenden Gegenmaßnahmen Mitte März 2020 endete der Aufwärtstrend abrupt. Die Arbeitslosigkeit schnellte schlagartig in die Höhe und erreichte Ende April ihr bisher höchstes Niveau seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Einführung der COVID-19-Kurzarbeit verhinderte noch weitaus größere Beschäftigungsverluste. Dennoch wurde der höchste Rückgang der unselbständigen Beschäftigung seit den 1950er-Jahren verzeichnet.
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Die COVID-19-Krise hat deutliche Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte in Österreich. Ein Teil der Hilfsmaßnahmen im Umfang von 38 Mrd. € auf Bundesebene und von 1,4 Mrd. € auf Ebene der Bundesländer (insgesamt 9,9% des BIP von 2019) wird unmittelbar budgetwirksam. Zudem löst der COVID-19-bedingte Konjunktureinbruch automatische Mehrausgaben (z. B. Arbeitslosen- oder Sozialhilfezahlungen) und Mindereinnahmen an konjunkturreagiblen Abgaben bzw. Steuern aus (automatische Stabilisatoren). So wird sich das Maastricht-Defizit 2020 auf –7,4% und 2021 auf –3,3% des BIP erhöhen. Der Schuldenstand wird auf über 80% des BIP steigen. Aufgrund der Unsicherheit über die Dauer und Tiefe der Rezession sowie die Inanspruchnahme der Hilfsmaßnahmen ist auch die Budgetprognose mit großer Unsicherheit verbunden.
Reaktionen der Unternehmen auf die COVID-19-Krise. Eine Analyse auf Basis der Sonderbefragung im Rahmen des WIFO Konjunkturtests vom April 2020 (Enterprise Responses to the COVID-19 Crisis. An Analysis Based on the Results of the Special Survey Conducted in the WIFO-Konjunkturtest of April 2020)
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Im April 2020 wurden im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests Sonderfragen zur COVID-19-Pandemie gestellt. Die Befragungsergebnisse zeigen die dramatischen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Unternehmen in Österreich. Demnach erwarten die Unternehmen heuer Umsatzeinbußen von durchschnittlich 21%. Rund 35% geben an, bei Fortbestand der Maßnahmen zur Im April 2020 wurden im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests Sonderfragen zur COVID-19-Pandemie gestellt. Die Befragungsergebnisse zeigen die dramatischen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Unternehmen in Österreich. Demnach erwarten die Unternehmen heuer Umsatzeinbußen von durchschnittlich 21%. Rund 35% geben an, bei Fortbestand der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 höchstens drei Monate überstehen zu können. Die Mehrzahl hat bereits mit Maßnahmen auf die COVID-19-Krise reagiert. Unternehmen, die stärker von der COVID-19-Krise betroffen sind, reagieren stärker mit Einsparungen im operativen und finanziellen Bereich sowie hinsichtlich der Investitionen. Dies hat das Potential, die Krise zu verschärfen. Die staatlichen Gegenmaßnahmen werden von der Mehrzahl der befragten Unternehmen als hilfreich eingeschätzt.
Konjunktureinschätzung stürzt infolge der COVID-19-Pandemie ab. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO Konjunkturtests vom April 2020 (Economic Sentiment Collapses as a Result of the COVID-19 Pandemic. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of April 2020)
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Infolge des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie brachen die WIFO-Konjunkturindizes ein, wie der WIFO-Konjunkturtest vom April zeigt. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt die Verschlechterung der Stimmung im österreichischen Unternehmenssektor. In allen Sektoren erhöhte sich die Unsicherheit erheblich, der Unsicherheitsindikator erreichte einen neuen Höchstwert. Die Kapazitätsauslastung sank in allen Sektoren ebenso wie die gesicherte Produktionsdauer. Auch die Angaben der Unternehmen zu den Hindernissen für ihre Geschäftstätigkeit spiegeln die Verwerfungen der COVID-19-Krise wider, nach der Kategorie "sonstige Hindernisse" wurde vor allem der "Mangel an Nachfrage" genannt.
Internationaler Konjunktureinbruch als Folge der COVID-19-Pandemie (Worldwide Economic Downturn as a Result of the COVID-19 Pandemic)
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Die Weltwirtschaft wurde von den Auswirkungen der zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie international gesetzten gesundheitspolitischen Restriktionen hart getroffen. Erste Daten zeigen bereits einen BIP-Rückgang im I. Quartal in allen wichtigen Wirtschaftsregionen. Die Vertrauensindikatoren brachen auf ein Niveau wie während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 ein. Auch in Österreich sank die Wirtschaftsleistung bereits im I. Quartal. Besonders betroffen waren der Konsum sowie der Bereich Beherbergung und Gastronomie, Verkehr, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz sowie die sonstigen Dienstleistungen. Nachdem die Arbeitslosigkeit Ende März innerhalb von zwei Wochen massiv zugenommen hatte, stieg sie im April weiter, allerdings schwächer. Die Inflation ging im März zurück.
WIFO-Monatsberichte, Heft 5/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 5/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), 96 pages
Online since: 29.05.2020 18:30
 
Sandra Bilek-Steindl, Internationaler Konjunktureinbruch als Folge der COVID-19-Pandemie • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunktureinschätzung stürzt infolge der COVID-19-Pandemie ab. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO Konjunkturtests vom April 2020 • Werner Hölzl, Agnes Kügler, Reaktionen der Unternehmen auf die COVID-19-Krise. Eine Analyse auf Basis der Sonderbefragung im Rahmen des WIFO Konjunkturtests vom April 2020 • Simon Loretz, Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Budgeterstellung in Österreich während des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie • Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Ulrike Huemer, Walter Hyll, Helmut Mahringer, Abgeschwächter Arbeitsmarktaufschwung 2019 und der COVID-19-Schock im Frühjahr 2020 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Michael Peneder, Yvonne Wolfmayr, Unsicherheit durch internationale Handelskonflikte – Industriekonjunktur flaut ab. Entwicklung von Warenproduktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2019 • Marian Fink, Silvia Rocha-Akis, Senkung des Eingangssteuersatzes in der Lohn- und Einkommensteuer. Wirkung auf Steuerbelastung, Steueraufkommen und verfügbare Einkommen der privaten Haushalte • Kennzahlen zur Wirtschaftslage • Redaktionsschluss: 13.5.2020
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