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WIFO publications: Thomas Horvath (79 hits)

Monographs, March 2020, 86 pages
EDV: Georg Böhs
Commissioned by: Dachverband der Sozialversicherungsträger
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 22.05.2020 0:00
 
Die Studie beleuchtet Dimensionen einer Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Österreich und die Rückwirkungen auf das Alterssicherungssystem. Rund zwei Drittel der unselbständig aktiv Beschäftigten (66,2%; rund 2,8 Mio. Personen) und damit die Mehrheit sind nach wie vor stabil, also ganzjährig beschäftigt. Allerdings nahm der Anteil der instabil Beschäftigten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zu, unter den Beschäftigten ohne österreichische Staatsbürgerschaft erhöhte er sich auf 55,3%. Instabil Beschäftigte verzeichneten in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten Reallohnverluste. Das Beitragsaufkommen in der gesetzlichen Pensionsversicherung wurde bislang durch den steigenden Anteil der instabilen Beschäftigungsverhältnisse kaum gedämpft, da die Einkommensdynamik der stabilen Beschäftigungsverhältnisse die schwache Beitragsentwicklung des instabilen Segmentes weitgehend kompensierte.
microDEMS – Ein dynamisches Mikrosimulationsmodell für Österreich. Illustration am Beispiel der Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040 (microDEMS – A Dynamic Microsimulation Model for Austria. Illustration Using the Example of the Development of Labour Force Participation Until 2040)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(1), pp.51-61
Online since: 27.01.2020 0:00
 
Das vom WIFO entwickelte dynamische Mikrosimulationsmodell microDEMS (Demographic Change, Employment and Social Security) bietet die Möglichkeit, individuelle Lebensverläufe über einen längerfristigen Zeitraum zu simulieren und damit langfristige Projektionen des Einflusses persönlicher, familiärer, soziodemographischer oder institutioneller Faktoren auf wirtschaftliche Kenngrößen, wie etwa die Erwerbsbeteiligung, zu erhalten. Der vorliegende Beitrag illustriert dies am Beispiel des Einflusses demographischer Veränderungen, der Bildungsexpansion und allgemeiner Trends auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2040. Die Projektionen zeigen eine Zunahme der Zahl der Erwerbspersonen trotz eines Rückganges der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Diese Zunahme sollte im Wesentlichen durch den Anstieg der Erwerbsbeteiligung Älterer – auch im Gefolge der bisherigen Pensionsreformen – zustande kommen.
Monographs, October 2019, 106 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs, Health and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 20.01.2020 0:00
 
Aufgabe der vorliegenden Studie war es, für unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für das Arbeitslosengeld-Neu Auswirkungen auf die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher, auf die Höhe der Existenzsicherungsleistungen und auf den Budgeteinsatz für die Arbeitslosenversicherung sowie die Systeme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (bzw. Sozialhilfe) zu simulieren. Die konkreten Szenarien wurden von politisch verantwortlicher Seite vorgegeben, keines davon erlangte den Status eines akkordierten Umsetzungsvorschlages für ein Arbeitslosengeld-Neu. Die Analyse basiert auf einem Mikrosimulationsmodell und umfasst sowohl die Veränderung der Zahl der Leistungsberechtigten und der Leistungshöhe als auch die Gesamtausgaben des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum Status quo. Die Wirkung dieser Arbeitslosengeldvarianten auf das nachgelagerte System der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. Sozialhilfe wird mit einem stilisierten Modell geschätzt. Die hier beispielhaft durchgeführte detaillierte Schätzung der Auswirkungen von Gestaltungsoptionen der Arbeitslosenversicherung bietet die Möglichkeit, politische Entscheidungsfindung auf eine sachorientiertere Basis zu stellen.
Anstieg und Verfestigung der Arbeitslosigkeit seit der Wirtschaftskrise. Entwicklung, Ursachen und die Rolle der betrieblichen Personalrekrutierung – Synthesebericht (Increase of Unemployment and Long-term Joblessness Since the Economic Crisis. Development, Causes and the Role of Company Recruitment – Synthesis Report)
Monographs, November 2018, 20 pages
EDV: Georg Böhs
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt
Commissioned by: Chamber of Labour: Lower Austria
 
Aktuell entspannt sich die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die schwierige Phase im letzten Jahrzehnt hinterließ jedoch bleibende Spuren. Unmittelbar nach Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und während einer mehrjährigen Stagnationsphase der Wirtschaft ab 2012 stieg die Arbeitslosigkeit besonders stark und erreichte 2015/16 einen neuen Höchstwert. Als Folge dieser Entwicklung befindet sie sich trotz des aktuellen Rückganges nach wie vor auf einem außerordentlich hohen Niveau. Hinzu kommt eine zunehmende Verfestigung der Arbeitslosigkeit. Der vorliegende Synthesebericht fasst die wichtigsten Befunde aus zwei Studien zusammen, die vor diesem Hintergrund verfasst wurden und quantitative mit qualitativen Forschungsmethoden verbinden: Das WIFO zeigt anhand einer Analyse der Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt die zentralen Ursachen des Anstieges und der Verfestigung der Arbeitslosigkeit auf und welche politischen Handlungsoptionen daraus abgeleitet werden können. Parallel dazu beleuchtet FORBA Praktiken der betrieblichen Personalrekrutierung in Niederösterreich aus der Perspektive von Betrieben, Arbeitslosen und externen Personalvermittlern. Demnach haben insbesondere bereits längere Zeit Arbeitslose nur eingeschränkte Chancen auf eine Wiederbeschäftigung.
Monographs, November 2018, 130 pages
EDV: Georg Böhs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Chamber of Labour: Lower Austria
 
Aktuell entspannt sich die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die schwierige Phase im letzten Jahrzehnt hinterließ jedoch bleibende Spuren. Unmittelbar nach Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und während einer mehrjährigen Stagnationsphase der Wirtschaft ab 2012 stieg die Arbeitslosigkeit besonders stark und erreichte 2015/16 einen neuen Höchstwert. Als Folge dieser Entwicklung befindet sie sich trotz des aktuellen Rückganges nach wie vor auf einem außerordentlich hohen Niveau. Hinzu kommt eine zunehmende Verfestigung der Arbeitslosigkeit, der Anteil der Langzeitbeschäftigungslosen an den Arbeitslosen hat sich nahezu verdoppelt. Die vorliegende Studie zeigt anhand einer Analyse der Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt die zentralen Ursachen des Anstieges und der Verfestigung der Arbeitslosigkeit auf und welche politischen Handlungsoptionen daraus abgeleitet werden können.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(11), pp.799-810
EDV: Georg Böhs
Online since: 22.11.2018 0:00
 
Um kurzfristige, saison- und nicht saisonbedingte Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen, beenden viele Betriebe in Zeiten geringerer Auslastung Beschäftigungsverhältnisse und stellen anschließend bei verbesserter Auftragslage dieselben Arbeitskräfte wieder ein ("temporärer Layoff"). Sie wälzen damit Personalkosten auf die Arbeitslosenversicherung ab, da viele betroffene Arbeitskräfte während der Beschäftigungsunterbrechung arbeitslos vorgemerkt sind und Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen. Diese personalpolitische Flexibilisierungsstrategie wurde bisher kaum thematisiert, spielt jedoch in Österreich seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2017 waren 13,7% aller Beschäftigungsaufnahmen Wiedereinstellungen von temporär Arbeitslosen bei demselben Arbeitgeber innerhalb einer Zeitspanne von einem Jahr. Die registrierte Arbeitslosigkeit während temporärer Layoffs trug mehr als ein Achtel zur registrierten Gesamtarbeitslosigkeit bei. Sie war damit für rund 1 Prozentpunkt der Arbeitslosenquote maßgebend. Die Aussetzung von Beschäftigungsverhältnissen ist mit Kosten für die Arbeitslosenversicherung in einer Größenordnung von rund 500 Mio. € pro Jahr verbunden.
Monographs, July 2018, 52 pages
EDV: Georg Böhs
Commissioned by: Chamber of Labour: Upper Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 21.08.2018 0:00
 
Um kurzfristige, saison- und nicht saisonbedingte Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen, beenden viele Betriebe in Zeiten geringerer Auslastung Beschäftigungsverhältnisse und stellen anschließend bei verbesserter Auftragslage dieselben Arbeitskräfte wieder ein ("temporärer Layoff"). Sie wälzen damit Personalkosten auf die öffentliche Hand ab, da viele der betroffenen Personen während der Beschäftigungsunterbrechung als arbeitslos vorgemerkt sind und Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen. Diese personalpolitische Flexibilisierungsstrategie wurde bisher kaum thematisiert, spielt jedoch in Österreich seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2017 waren 13,7% aller Beschäftigungsaufnahmen Wiedereinstellungen von temporär Arbeitslosen bei demselben Arbeitgeber innerhalb einer Zeitspanne von einem Jahr. Die registrierte Arbeitslosigkeit während temporärer Layoffs trug mehr als ein Achtel zur registrierten Gesamtarbeitslosigkeit bei. Sie war damit für rund 1 Prozentpunkt der Arbeitslosenquote maßgebend. Die Aussetzung von Dienstverhältnissen war mit Kosten für die Arbeitslosenversicherung in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Mio. € pro Jahr verbunden.
Monographs, December 2017, 39 pages
Commissioned by: Public Employment Service Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.03.2018 0:00
 
Als Basis für eine mittelfristige Schätzung des Qualifizierungsbedarfs erarbeitet das WIFO regelmäßig Prognosen der Beschäftigungsentwicklung nach Berufsgruppen, Branchen und Geschlecht für Österreich und die neun Bundesländer. Die aktuelle Version deckt den Zeitraum 2016 bis 2023 ab. Dieser Teilbericht gibt die Ergebnisse für Vorarlberg wieder.
Monographs, December 2017, 39 pages
Commissioned by: Public Employment Service Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.03.2018 0:00
 
Als Basis für eine mittelfristige Schätzung des Qualifizierungsbedarfs erarbeitet das WIFO regelmäßig Prognosen der Beschäftigungsentwicklung nach Berufsgruppen, Branchen und Geschlecht für Österreich und die neun Bundesländer. Die aktuelle Version deckt den Zeitraum 2016 bis 2023 ab. Dieser Teilbericht gibt die Ergebnisse für Tirol wieder.
Monographs, December 2017, 39 pages
Commissioned by: Public Employment Service Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.03.2018 0:00
 
Als Basis für eine mittelfristige Schätzung des Qualifizierungsbedarfs erarbeitet das WIFO regelmäßig Prognosen der Beschäftigungsentwicklung nach Berufsgruppen, Branchen und Geschlecht für Österreich und die neun Bundesländer. Die aktuelle Version deckt den Zeitraum 2016 bis 2023 ab. Dieser Teilbericht gibt die Ergebnisse für Salzburg wieder.
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