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WIFO publications: Mark Sommer (42 hits)

Zur umweltökonomischen Relevanz der Abfall- und Ressourcenwirtschaft. Beschäftigungseffekte durch Restmüllverwertung (On the Environmental-economic Significance of the Waste and Resource Economy. Employment Effects of Residual Waste Treatment)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(11), pp.833-843
Online since: 22.11.2019 0:00
 
Die Abfall- und Ressourcenwirtschaft leistet durch das Sammeln, Aufbereiten und Recycling von Altstoffen und Abfällen einen Beitrag zur Entwicklung von umweltschonenden Wirtschaftsaktivitäten. Wie die Analyse der potentiellen Beschäftigungseffekte unterschiedlicher Systeme einer weiteren Restmüllbehandlung zeigt, nimmt die Nachfrage nach Arbeitskräften mit der Komplexität der Behandlungssysteme zu. Eine Verbesserung der Getrenntsammlung kann Impulse für die heimische Wirtschaft auslösen, da Sekundärressourcen bereitgestellt und Primärressourcen mit hoher Importquote substituiert werden können.
WIFO Working Papers, 2019, (587), 30 pages
Online since: 24.08.2019 0:00
The need to reform EU funding and recent political developments such as Brexit and the withdrawal from the USA from the 2015 Paris climate agreement could revitalise the debate about the introduction of border carbon adjustments (BCA) for the European emission trading system (ETS). The introduction of a BCA would allow the EU to phase out current carbon leakage provisions of the ETS and to auction off all emission allowances, thus rendering the ETS a more effective unilateral tool to price and reduce carbon emissions. By using a dynamic new Keynesian (DYNK) model, we estimate that potential revenues of a BCA for the ETS would generate substantial and stable revenues. Given different assumptions about the development of the carbon intensity of non-EU production and different BCA designs we find that estimated revenues would suffice to finance between a third and all of current EU expenditures by the year 2027, thus allowing member countries to reduce their current contributions to the EU budget accordingly. Administered at the EU borders a BCA would represent a sustainability-oriented instrument to finance the EU allowing EU countries to cut more distortionary taxes such as those on labour, thereby increasing growth- and employment-friendliness of taxation. The proposed measure could thus contribute to tackle both environmental and fiscal challenges currently facing the EU.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2019. Sonderthema: Klimaschutz, Ressourcenproduktivität und das Konzept der Kreislaufwirtschaft (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2019. Special Topic: Climate Mitigation, Resource Management and the Concept of the Circular Economy)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(7), pp.529-545
Online since: 24.07.2019 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+3%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%) entwickelten sich 2017 ähnlich, zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung konnte jedoch eine relative Entkoppelung erzielt werden. Die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+3,3%) lag hingegen über dem Wirtschaftswachstum. Dies bedeutet eine Verfestigung der Emissionsintensität der österreichischen Wirtschaft. Der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Emissionshandelsbereich (+5,2%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen der Industrie wuchsen kräftig (+4,8%), aber auch in der Energiewirtschaft (+6%) und im Verkehrssektor (+3,2%) nahmen die Emissionen zu. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit der Ressourcenintensität und dem potentiellen Beitrag einer Kreislaufwirtschaft zur Senkung von Treibhausgasemissionen.
Beschäftigungseffekte abfallwirtschaftlicher Modelle der Restmüllbehandlung (Employment Effects of Waste Management Models for Residual Waste Treatment)
Monographs, May 2019, 16 pages
Commissioned by: Montanuniversität Leoben
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 14.05.2019 0:00
 
In der Abfall- und Ressourcenwirtschaft werden Abfälle zu wiederverwendbaren und verkaufsfähigen Stoffen aufbereitet. Diese können als Sekundärrohstoffe stofflich genutzt oder als Ersatzbrennstoffe energetisch verwertet werden. Durch europarechtliche Vorgaben (z. B. Kreislaufwirtschaftspakt) kommt der Abfallwirtschaft eine zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung zu, die eine Steigerung von Qualität und Quantität der Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen vorsieht und potentiell einen volkswirtschaftlichen Mehrwert generiert. Die Studie quantifiziert indirekte und induzierte Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte unterschiedlicher Modelle der Restmüllbehandlung anhand eines makroökonomischen Modells der österreichischen Wirtschaft (WIFO.DYNK) auf Basis direkter Arbeitsplatzeffekte, die in der Studie von Altendorfer (2018) für Österreich modellspezifisch berechnet wurden. Im Ergebnis zeigen sich durchweg positive Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte. Der Arbeitskräftebedarf fällt umso höher aus, je komplexer die abfallwirtschaftliche Behandlung der Restmüllfraktionen erfolgt.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2016. Sonderthema: CO2-Steuern für Österreich (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2016. Special Topic: Carbon Taxes for Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(7), pp.507-524
Online since: 23.07.2018 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+1,5%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+1,4%) wuchsen 2016 gleichgerichtet. Somit wurde in diesem Jahr keine Entkoppelung zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung erzielt. Dies zeigt die vorliegende elfte Ausgabe der WIFO-Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel. Lediglich die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+1%) wurde aufgrund einer Energieträgersubstitution von Kohle hin zu Gas und Mineralöl relativ von der Wirtschaftsleistung entkoppelt. Sie nahmen aber das zweite Jahr in Folge zu, der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Nicht-Emissionshandelsbereich (+2,6%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen des Verkehrssektors wuchsen erneut kräftig (+4,1%), aber auch im Gebäudebereich (+2,5%) wurde aufgrund des Anstieges der Zahl der Heizgradtage eine Zunahme der Emissionen gemessen. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit Optionen für die aufkommensneutrale Einführung einer CO2-Steuer für die Nicht-Emissionshandelssektoren in Österreich und deren potentiellen Effekten auf Verteilung und Wettbewerb.
Franz Sinabell, Mark Sommer, Mathias Kirchner
Volkswirtschaftliche Analyse der Hochwasserschutzinvestitionen des BMVIT. Aktualisierung (Economic Analysis of the BMVIT's Flood Protection Investments. Update)
Monographs, June 2018, 40 pages
Commissioned by: Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 14.06.2018 0:00
 
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 142 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. 2018 werden die Investitionen 182 Mio. € erreichen, für 2023 sind Investitionen von 75 Mio. € zu erwarten. Im Durchschnitt der kommenden Jahre werden um 23 Mio. € pro Jahr mehr ausgegeben werden als bisher geplant. Mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der zusätzlichen Investitionen ermittelt und einer Vorausschau aus 2015 gegenübergestellt. Die Investitionen haben demnach erhebliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Gegen Ende des Analysezeitraumes wird durch die Steigerung der Ausgaben gegenüber den bisherigen Plänen eine zusätzliche Wertschöpfung von 29 Mio. € erwartet.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(5), pp.375-385
Online since: 04.06.2018 0:00
 
Die vorliegende Studie entwickelt und analysiert neue Energieszenarien für Österreich bis zum Jahr 2050 unter Berücksichtigung der internationalen Klimapolitik nach der UNO-Klimakonferenz in Paris 2015 ("COP21"). Nach UNFCCC-Definition werden ein WEM-Szenario ("with existing measures", mit Maßnahmen bis Mai 2016) und ein WAM-plus-Szenario ("with additional measures", mit zusätzlichen Maßnahmen) modelliert. In den Szenarien werden Auswirkungen von unterschiedlichen klima- und energiepolitischen Maßnahmenbündeln auf Energieverbrauch und Wertschöpfung analysiert. Das WAM-plus-Szenario quantifiziert die Auswirkungen zusätzlicher, ambitionierter ("plus") Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, des Einsatzes erneuerbarer Energieträger und des technologischen Wandels, die den langfristigen Zielen der UNO-Klimakonferenz in Paris zur Verringerung der Treibhausgasemissionen entsprechen. Neben Innovationen und Kostenverbesserungen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energie werden Verhaltens- und Lebensstiländerungen energierelevanter Nachfragemuster und gezielte Infrastrukturinvestitionen abgebildet. Das WAM-plus-Szenario ist ein weltweites Klimaschutzszenario, das ein weltweites Engagement zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens widerspiegelt. Die Szenarien werden durch Koppelung mehrerer technologieorientierter sektoraler Bottom-up-Modelle der Projektpartner (Österreichische Energieagentur, TU Wien, TU Graz, Umweltbundesamt) mit dem Top-down-Modell WIFO.DYNK (dynamisches neu-keynesianisches Modell) modelliert. Das WEM-Szenario ergibt eine leichte absolute Entkoppelung von Wirtschaftsleistung und Energieverbrauch bei einem durchschnittlichen jährlichen realen BIP-Wachstum von 1,5%. Ambitionierter Klimaschutz bewirkt im WAM-plus-Szenario ein durchschnittliches jährliches BIP-Wachstum von 1,7% (zu konstanten Preisen) bei einem deutlichen Rückgang der Energienachfrage in den wichtigsten Sektoren.
Monographs, May 2018, 61 pages
Commissioned by: Federal Ministry for Agriculture and Forestry, Environment and Water Management
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Centre of Economic Scenario Analysis and Research
Online since: 29.05.2018 0:00
 
This study develops and analyses new energy scenarios for Austria, taking into account the international climate policy after the COP21 in Paris (2015). In two energy-economic scenarios, potential effects of climate and energy policy measures on energy consumption and value added in Austria are modelled up to the year 2050. According to the UNFCCC definition, a WEM scenario ("with existing measures") is developed which describes energy-economic trends and includes the climate and energy-economic measures implemented until the end of May 2016. In addition, a WAM plus scenario ("with additional measures") is developed and modelled, which is based on the medium- and long-term objectives of the European climate and energy policy, i.e., a greenhouse gas emissions reduction of 80 to 95 percent by 2050 (compared to 1990) and a representation of the 2030 target (greenhouse gas emissions –40 percent) detailed for Austria. The WAM plus scenario includes a large number of additional measures in the area of energy efficiency, renewable energy and technological change. Next to technological innovations and cost improvements in energy efficiency and renewable energy technologies, this includes behavioural and lifestyle changes in energy-related demand patterns and targeted infrastructure investments. The WAM plus scenario is a global climate change scenario that reflects a global commitment to achieving the goals of the Paris Climate Agreement. The modelling of the scenarios takes the form of a model coupling of a number of technology-oriented sectoral bottom-up models of the project partners (AEA, TU Vienna, TU Graz, UBA) with a top-down model – the WIFO.DYNK model (Dynamic New-Keynesian model). As a result, there is a slight absolute decoupling of economic performance and energy consumption in the WEM scenario, with an average annual GDP growth rate of 1.5 percent. Considerable investments in a low-carbon economy set significant growth impulses for the Austrian economy in the WAM plus scenario. Cost-saving effects through lower energy bills are responsible for income effects that generate a positive stimulous to the economy. Ultimately, this increases the average annual GDP growth rate to 1.7 percent (at constant prices), with a significant fall in energy demand in the main aggregated sectors. Detailed sector results can be found in the report.
Stefan Schleicher (WIFO), Angela Köppl, Mark Sommer (WIFO), Stephan Lienin (Sustainserv), Martin Treberspurg, Doris Österreicher, Roman Grünner (BOKU), Reinhold Lang (JKU IAC), Manfred Mühlberger (ETA), Karl W. Steininger, Christian Hofer (Wegener Center)
Welche Zukunft für Energie und Klima? Folgenabschätzungen für Energie- und Klimastrategien – Zusammenfassende Projektaussagen (Future Structures for Energy und Climate? Impact Assessments for Energy and Climate Strategies – Summary of Results)
Monographs, March 2018, 38 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Sustainability and Tourism
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Sustainserv GmbH – University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna – Johannes Kepler University Linz, Institute for Analytical Chemistry – ETA Umweltmanagement GmbH – University of Graz, Wegener Center for Climate and Global Change
Online since: 22.03.2018 0:00
 
Mit der Analyse für die künftige Ausgestaltung des österreichischen Energiesystems werden grundsätzlich zwei Intentionen verfolgt: einerseits ein vertieftes Verständnis für den Umgang mit Energie aufzuzeigen und andererseits Kriterien für die Beurteilung von Strategien vorzulegen. Dabei werden drei prioritäre Handlungsfelder identifiziert: multifunktionale Gebäude, die nicht nur eine hohe energetische Qualität haben, sondern auch eine aktive Rolle bei der Bereitstellung von Energie übernehmen; verschränkte Mobilität, die nicht nur den Übergang zu nicht-fossilen Antrieben beinhaltet, sondern auch Digitalisierung, etwa durch Informationstechnologien für die Senkung des Verkehrsbedarfs; integrierte Netze mit neuen Optionen für Elektrizität in Clusterstrukturen, Wärme in Energienetzen und Gas mit Potentialen aus biogenen Quellen und Wasserstoff. Dies eröffnet vor allem für den Einsatz erneuerbarer Energie neue Optionen. Diese drei Handlungsfelder werden in der Analyse näher dargestellt.
Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Mathias Kirchner, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Stefan E. Weishaar, Irene Burgers (University of Groningen)
Monographs, February 2018, 43 pages
Commissioned by: Klima- und Energiefonds
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Groningen
Online since: 07.03.2018 0:00
 
The CATs project focused on carbon taxes as a policy instrument for achieving emission reductions particularly in sectors not covered by the EU Emission Trading Scheme (EU ETS). Based on a systematic review of carbon taxes in EU member countries and a qualitative assessment of the implementation barriers and success factors in frontrunner countries a model-based analysis of the effects of various carbon tax scenarios for Austria was performed. Policy recommendations were developed for Austria and the EU. The project results suggest that carefully designed CO2 tax schemes can play an important part in achieving greenhouse gas emission targets for non-ETS sectors in Austria with potentially positive distributive and macroeconomic impacts.
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