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Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

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in: Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
Buchbeiträge, Metropolis, Marburg, August 2019, S.207-225, https://metropolis-verlag.de/Taetigsein-in-der-Postwachstumsgesellschaft/1405/book.do
Die bestehenden europäischen Abgabensysteme sind aus Nachhaltigkeitssicht nicht mehr zeitgemäß. Sie basieren stark auf der Besteuerung der Arbeit, wobei nach wie vor in vielen Abgabensystemen von einem (in der Regel männlichen) Hauptverdiener auf der Basis eines Normalarbeitsverhältnisses und einer weiblichen Zuverdienerin ausgegangen wird. Lenkungssteuern zur Bewältigung der großen Herausforderungen in Klima- und Umweltpolitik werden zu wenig genutzt, und der Beitrag der Abgabensysteme zu verteilungspolitischen Zielsetzungen hat langfristig abgenommen. Um die europäischen Abgabensysteme zukunftsfähig zu machen, ist ein fundamentaler Umbau mit einer Umschichtung der Abgabenlast weg von Arbeitseinkommen hin zu Emissionen bzw. Ressourcen- und Energieverbrauch einerseits sowie zu Vermögen und höheren Einkommen andererseits erforderlich. Wie in kaum einem anderen Politikbereich haben Strukturreformen im Abgabensystem das Potential, die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichzeitig zu adressieren.
Vortrag
Veranstalter: Europäische Ökonomische Vereinigung
Eine globale Finanztransaktionssteuer brächte verschiedenste Vorteile und birgt geringe Risiken. Voraussetzung wären jedoch eine weltweite Anwendung und genügend tiefe Steuersätze.
Nicht bloß Staatsschulden gelten als grundsätzlich kontraproduktiv, erhebliche Angst besteht auch vor einer Überschuldung der Firmen. Dabei wird übersehen, dass die Schulden gesamtwirtschaftlich stets so hoch sein müssen wie die Ersparnisse; solange die Ersparnisse steigen – und das ist bei steigendem Wohlstand zu erwarten –, müssen auch die Schulden steigen. Bei dem etwa 2%-igen Wachstum, das auch für die Zukunft zu erwarten ist, reicht der investitionsbedingte Verschuldungsbedarf der Wirtschaft nicht aus, um die gesamten Ersparnisse aufzunehmen. Der daraus resultierende Nachfragemangel dämpft das Wachstum und kann Rezessionen auslösen. Um das zu vermeiden, muss der Staat die überschüssigen Ersparnisse aufnehmen. Das ist unproblematisch, wenn die Verschuldung für wohlstandssteigernde Investitionen verwendet wird; darunter sind nicht bloß Investitionen in die materielle Infrastruktur, sondern auch in die immaterielle – Bildung, Gesundheit usw. – zu verstehen. An die Stelle der Schuldenregel sollte eine Investitionsregel treten.
in: 25th International Conference "Computing in Economics and Finance"
Vortrag
Veranstalter: Society for Computational Economics
Vortrag
Veranstalter: Wirtschaftsuniversität Wien
Given the size and the relative strength of the British financial service industry, the decision to pull out of the Single Market may well have more severe consequences on financial services rather than manufacturing. Brexit will create serious non-tariff trade barriers, dampening foreign trade in financial services and the local production of financial services in the UK. In the short term, continuity of existing cross border contracts requires bilateral transitional agreements between the European Commission, individual member countries of the EU 27 and the UK. In the medium to long term, the international nature of financial markets in the UK suggests resilience as a global financial centre but business related to the EU 27 is likely to migrate due to regulatory demands by the European supervisory authorities and the European Central Bank.
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