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Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Bücher, Buchbeiträge, Journals und Papers (824 Treffer)

Journal of Institutional Economics, 2019, 17 Seiten, S.1-17, https://doi.org/10.1017/S1744137419000699
While confidence in the business sector is crucial for well-functioning markets, there is surprisingly little empirical work on its sources. Available research recognizes generalized social trust and macroeconomic performance (especially unemployment and economic growth) as major forces explaining confidence in institutions and organizations in general. By assuming that confidence in companies hinges on rules, formal procedures, and practices that shape how organizations function, economic regulation is frequently advocated to foster confidence in companies, not least as it is supposed to reduce the scope for opportunistic behavior. Based on individual-level data from World Values Survey/European Values studies and economic regulation data from the Economic Freedom of the World project we investigate statistical associations of confidence in major companies with generalized social trust and macroeconomic performance as well as the intensity and quality of business regulation. From an economic policy perspective our findings suggest that confidence in the business sector can be facilitated by an implicit guarantee from governments of fair and impartial treatment.
in: Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
Buchbeiträge, Metropolis, Marburg, August 2019, S.207-225, https://metropolis-verlag.de/Taetigsein-in-der-Postwachstumsgesellschaft/1405/book.do
Die bestehenden europäischen Abgabensysteme sind aus Nachhaltigkeitssicht nicht mehr zeitgemäß. Sie basieren stark auf der Besteuerung der Arbeit, wobei nach wie vor in vielen Abgabensystemen von einem (in der Regel männlichen) Hauptverdiener auf der Basis eines Normalarbeitsverhältnisses und einer weiblichen Zuverdienerin ausgegangen wird. Lenkungssteuern zur Bewältigung der großen Herausforderungen in Klima- und Umweltpolitik werden zu wenig genutzt, und der Beitrag der Abgabensysteme zu verteilungspolitischen Zielsetzungen hat langfristig abgenommen. Um die europäischen Abgabensysteme zukunftsfähig zu machen, ist ein fundamentaler Umbau mit einer Umschichtung der Abgabenlast weg von Arbeitseinkommen hin zu Emissionen bzw. Ressourcen- und Energieverbrauch einerseits sowie zu Vermögen und höheren Einkommen andererseits erforderlich. Wie in kaum einem anderen Politikbereich haben Strukturreformen im Abgabensystem das Potential, die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichzeitig zu adressieren.
Vortrag
Veranstalter: Europäische Ökonomische Vereinigung
Eine globale Finanztransaktionssteuer brächte verschiedenste Vorteile und birgt geringe Risiken. Voraussetzung wären jedoch eine weltweite Anwendung und genügend tiefe Steuersätze.
Nicht bloß Staatsschulden gelten als grundsätzlich kontraproduktiv, erhebliche Angst besteht auch vor einer Überschuldung der Firmen. Dabei wird übersehen, dass die Schulden gesamtwirtschaftlich stets so hoch sein müssen wie die Ersparnisse; solange die Ersparnisse steigen – und das ist bei steigendem Wohlstand zu erwarten –, müssen auch die Schulden steigen. Bei dem etwa 2%-igen Wachstum, das auch für die Zukunft zu erwarten ist, reicht der investitionsbedingte Verschuldungsbedarf der Wirtschaft nicht aus, um die gesamten Ersparnisse aufzunehmen. Der daraus resultierende Nachfragemangel dämpft das Wachstum und kann Rezessionen auslösen. Um das zu vermeiden, muss der Staat die überschüssigen Ersparnisse aufnehmen. Das ist unproblematisch, wenn die Verschuldung für wohlstandssteigernde Investitionen verwendet wird; darunter sind nicht bloß Investitionen in die materielle Infrastruktur, sondern auch in die immaterielle – Bildung, Gesundheit usw. – zu verstehen. An die Stelle der Schuldenregel sollte eine Investitionsregel treten.
in: 25th International Conference "Computing in Economics and Finance"
Vortrag
Veranstalter: Society for Computational Economics
Vortrag
Veranstalter: Wirtschaftsuniversität Wien
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