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Der Beitrag österreichischer Erfindungen zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien. Ergebnisse auf der Grundlage eines neuen Patentanzeigers (The Contribution of Austrian Inventions to the Development of Key Technologies. Results Based on a New Patent Scoreboard)
Monographien, September 2019, 57 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.09.2019 0:00
 
Wie die Analyse der Bedeutung von Patentanmeldungen in sechs von der Europäischen Kommission als Schlüsseltechnologien definierten Technologiefeldern sowie der Biotechnologie zeigt, steuern österreichische Erfinder und Erfinderinnen durchwegs Patente mit einer hohen Bedeutung für das jeweilige Technologiefeld bei, und die Bedeutung von Erfindungen mit österreichischer Beteiligung nahm in den vergangenen zehn Jahren in jedem Technologiefeld teilweise stark zu. Dies gilt vor allem für die Bereiche fortschrittliche Werkstoffe und fortschrittliche Fertigungstechnik sowie in geringerem Maße Photonik. Auch in der Biotechnologie gewannen Erfindungen mit österreichischer Beteiligung erheblich an Bedeutung. In diesen Bereichen entwickelte sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Akteur in Europa und weltweit. Bahnbrechende, paradigmenbildende Erfindungen ("Superpatente") stammen jedoch nicht aus Österreich. Solche "Superpatente" liegen zumeist neuen Industriezweigen zugrunde und erzielen auch die höchsten wirtschaftlichen Erträge.
WIFO Bulletin, 2019, 24(7), S.57-63
Online seit: 29.08.2019 0:00
 
In the USA and the euro area, the economy grew more strongly than most recently in the first quarter of 2019. Some indicators continue to point to a slowdown. However, the economy appears to have stabilised somewhat again. In Austria, on the other hand, growth weakened again somewhat in the first quarter. Manufacturing in particular is suffering from the global economic downturn, while the domestic economy is developing robustly. The recovery on the labour market is gradually flattening out. Inflation remains moderate.
WIFO-Konjunkturtest, August 2019, 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.08.2019 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom August 2019 zeigen für die Gesamtwirtschaft weiterhin eine Seitwärtsbewegung der Konjunkturbeurteilungen. Über die Sektoren hinweg bestehen nach wie vor Unterschiede: Während die positiven Konjunkturbeurteilungen der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen leicht zurückgehen, sind die Einschätzungen in der Bauwirtschaft weiterhin sehr optimistisch. Die Konjunktureinschätzungen der Sachgütererzeuger erholen sich nach dem deutlichen Rückgang der vergangenen Monate ein wenig.
WIFO Working Papers, 2019, (587), 30 Seiten
Online seit: 24.08.2019 0:00
The need to reform EU funding and recent political developments such as Brexit and the withdrawal from the USA from the 2015 Paris climate agreement could revitalise the debate about the introduction of border carbon adjustments (BCA) for the European emission trading system (ETS). The introduction of a BCA would allow the EU to phase out current carbon leakage provisions of the ETS and to auction off all emission allowances, thus rendering the ETS a more effective unilateral tool to price and reduce carbon emissions. By using a dynamic new Keynesian (DYNK) model, we estimate that potential revenues of a BCA for the ETS would generate substantial and stable revenues. Given different assumptions about the development of the carbon intensity of non-EU production and different BCA designs we find that estimated revenues would suffice to finance between a third and all of current EU expenditures by the year 2027, thus allowing member countries to reduce their current contributions to the EU budget accordingly. Administered at the EU borders a BCA would represent a sustainability-oriented instrument to finance the EU allowing EU countries to cut more distortionary taxes such as those on labour, thereby increasing growth- and employment-friendliness of taxation. The proposed measure could thus contribute to tackle both environmental and fiscal challenges currently facing the EU.
WIFO Working Papers, 2019, (586), 26 Seiten
Online seit: 19.08.2019 0:00
In this paper we propose a Bayesian estimation approach for a spatial autoregressive logit specification. Our approach relies on recent advances in Bayesian computing, making use of Pólya-Gamma sampling for Bayesian Markov-chain Monte Carlo algorithms. The proposed specification assumes that the involved log-odds of the model follow a spatial autoregressive process. Pólya-Gamma sampling involves a computationally efficient treatment of the spatial autoregressive logit model, allowing for extensions to the existing baseline specification in an elegant and straightforward way. In a Monte Carlo study we demonstrate that our proposed approach significantly outperforms existing spatial autoregressive probit specifications both in terms of parameter precision and computational time. The paper moreover illustrates the performance of the proposed spatial autoregressive logit specification using pan-European regional data on foreign direct investments. Our empirical results highlight the importance of accounting for spatial dependence when modelling European regional FDI flows.
Öffentliche Ausschreibungen und Konjunktur. Eine Analyse mit unkonventionellen Daten für die österreichische Bauwirtschaft (Public Procurement and the Economic Cycle. An Analysis of Unconventional Data for the Austrian Construction Industry)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.609-618
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Die österreichische Bauwirtschaft befand sich 2018 in einer Hochkonjunkturphase. Die ausgezeichnete Konjunkturlage schlug sich in einer überdurchschnittlichen Kapazitätsauslastung nieder, die sich auch zunehmend in einem Anstieg der Baupreise spiegelte. Vor diesem Hintergrund ist der Einfluss der Baukonjunktur auf Zahl und Preise von Angeboten bei öffentlichen Ausschreibungen von erheblichem Interesse. Für die Untersuchung wurden mit Web Scraping und Text Parsing verarbeitete Ausschreibungsdaten zu einem reichhaltigen Mikrodatensatz zu öffentlichen Bauvergaben in den Jahren 2006 bis 2018 in Österreich zusammengestellt, der eine zusätzliche zeitnah verfügbare Datenquelle für die Analyse ökonomische Zusammenhänge bietet. Wie die Ergebnisse zeigen, geht in Phasen der Hochkonjunktur eine Abnahme der durchschnittlichen Zahl der Angebote pro Ausschreibung mit höheren Vergabepreisen einher.
Entwicklung der Löhne und Gehälter in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (Development of Wages and Salaries in Industry Since the Financial Market and Economic Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.599-608
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Die kollektivvertraglichen und die effektiven Bezüge entwickelten sich in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (2010/2018) weitgehend im Gleichschritt, sodass sich die Überzahlungssätze im Durchschnitt kaum veränderten. Die Löhne stiegen etwas kräftiger als die Gehälter, zu einem guten Teil aufgrund der Veränderung der Beschäftigungsstruktur nach Branchen. Dieser Struktureffekt begünstigte auch einen leichten Rückgang der Streuung der branchenspezifischen Löhne und Gehälter. Die Löhne und Gehälter nahmen sowohl nominell als auch real langsamer zu als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Im Lichte des gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsfortschrittes wurde der lohnpolitische Spielraum aber weitgehend ausgeschöpft.
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