WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 11/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), 67 Seiten
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
Sandra Bilek-Steindl, Wirtschaftsentwicklung im III. Quartal von Nachholeffekten geprägt • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, COVID-19-Pandemie bestimmt weiterhin Konjunkturbeurteilung der Unternehmen. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2020 • Oliver Fritz, Sabine Ehn-Fragner, COVID-19-Krise stoppt dynamische Expansion im Tourismus • Julia Grübler, Oliver Reiter (wiiw), Franz Sinabell (WIFO), EU und Mercosur – Auswirkungen eines Abbaus von Handelsschranken und Aspekte der Nachhaltigkeit
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
2019 verzeichnete der Tourismus in Österreich mit 46,2 Mio. Gästeankünften (+3,0%), 152,7 Mio. Nächtigungen (+1,9%) und nominellen Einnahmen von 30,0 Mrd. € (+6,7%, real +4,8%) neue Höchstwerte. Infolge der COVID-19-Krise dürfte die Nachfrage 2020 nach aktuellen Schätzungen im Durchschnitt um 35% bis 40% einbrechen, wobei der Städtetourismus deutlich stärker in Mitleidenschaft gezogen wird.
COVID-19-Pandemie bestimmt weiterhin Konjunkturbeurteilung der Unternehmen. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2020 (The COVID-19 Pandemic Determines Business Confidence. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of October 2020)
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
Die aktuelle Konjunktureinschätzung durch die Unternehmen wird von der COVID-19-Krise bestimmt. Nur in der Bauwirtschaft lagen die Konjunkturindizes in der Oktober-Befragung im positiven Bereich. Die aktuelle Lage wurde in allen Branchen günstiger beurteilt als in der letzten Befragung. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigte dieses Bild, sie zeigt nach wie vor Grün. Dennoch ist die Unsicherheit in allen Sektoren anhaltend hoch. Die Kapazitätsauslastung verbesserte sich durchwegs, ist aber weiterhin niedrig. Der "Mangel an Nachfrage" wurde im Oktober von den Unternehmen als das wichtigste Hemmnis für ihre Tätigkeit genannt.
Wirtschaftsentwicklung im III. Quartal von Nachholeffekten geprägt (Economic Development in the Third Quarter Marked by Catch-up Effects)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), S.815-822
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
Die Dynamik der Weltwirtschaft ist nach wie vor von der COVID-19-Pandemie und den zu ihrer Eindämmung gesetzten Maßnahmen bestimmt. Nach dem BIP-Einbruch in den USA und im Euro-Raum im II. Quartal wurde im III. Quartal ein Rebound verzeichnet. Die Vertrauensindikatoren liegen weiterhin auf niedrigem Niveau, signalisieren jedoch Erholungstendenzen in der Industrie. Auch in Österreich wuchs die Wirtschaftsleistung im III. Quartal 2020 deutlich. Nachholeffekte schlugen sich besonders in einem Anstieg des Konsums der privaten Haushalte und der Wertschöpfung der Dienstleister nieder. Der Beschäftigungsabbau verlangsamte sich, betrug im Oktober aber nach vorläufigen Zahlen immer noch 1% gegenüber dem Vorjahr. Die Inflation erhöhte sich im September leicht.
Julia Grübler, Oliver Reiter (wiiw), Franz Sinabell (WIFO)
EU und Mercosur – Auswirkungen eines Abbaus von Handelsschranken und Aspekte der Nachhaltigkeit (EU and Mercosur – Effects of Reducing Trade Barriers and Sustainability Aspects)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), S.845-858
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
Das 2019 geschlossene Assoziierungsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) soll die Handelsbeziehungen verbessern und die Dynamik des induzierten Wirtschaftswachstums nutzen, um Ziele von gemeinsamem Interesse zu erreichen, die über die Intensivierung des Außenhandels hinausgehen. Die Waren- und Dienstleistungshandelsströme zeigen in den letzten Jahren einen leichten Exportüberhang Österreichs gegenüber dem Mercosur, während die EU insgesamt mehr importiert als exportiert. Der angestrebte Abbau von Handelsschranken wird das Wirtschaftswachstum in beiden Regionen etwas verstärken. Das Abkommen gibt Umweltthemen und Aspekten der nachhaltigen Entwicklung breiten Raum. Die öffentliche Kritik daran bemängelt jedoch die erwartete geringe Durchsetzungsmöglichkeit.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), S.863-875
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 10/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 10/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), 103 Seiten
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Zähe Konjunktur nach kräftigem Rebound. Prognose für 2020 und 2021 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Christian Glocker, Walter Hyll, Hans Pitlik, COVID-19-Pandemie dämpft die Konjunkturaussichten. Mittelfristige Prognose 2021 bis 2025 • Werner Hölzl, Thomas Leoni, 2019 trotz Anstieges der Lohnstückkosten Verbesserung relativ zu Handelspartnern • Ulrike Famira-Mühlberger, Pflegevorsorge in den Gemeinden • Jürgen Janger, Anna Strauss-Kollin, Wissensproduktion und Wissensverwertung in Österreich im internationalen Vergleich
Zähe Konjunktur nach kräftigem Rebound. Prognose für 2020 und 2021 (Subdued Recovery After Strong Rebound. Economic Outlook for 2020 and 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), S.715-728
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
Im Frühjahr war die Weltwirtschaft aufgrund der pandemiebedingten Schutzmaßnahmen massiv eingebrochen. Der Wertschöpfungsverlust wurde im Sommer teilweise wettgemacht, in Österreich dürfte die Wertschöpfung im III. Quartal gegenüber dem Vorquartal um mehr als 10% gewachsen sein. Rund die Hälfte des krisenbedingten Anstieges der Arbeitslosigkeit wurde bis September abgebaut. Im IV. Quartal wird sich die Konjunkturdynamik aufgrund auslaufender Rebound-Effekte (Lösung des Konsumrückstaus) und eines Anstieges der Infektionszahlen jedoch markant verlangsamen. Für das Jahr 2020 wird insgesamt ein BIP-Rückgang von 6,8% gegenüber 2019 prognostiziert, für 2021 ein Anstieg von 4,4%. Ein neuerlicher Lockdown im Herbst könnte diese Raten um 2,5 bzw. 4,0 Prozentpunkte senken.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), S.731-753
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
In der Hauptvariante der Prognose erwartet das WIFO für Österreich für das Jahr 2020 einen Rückgang des realen BIP um knapp 7% und der Beschäftigung um fast 2% sowie einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf knapp 10%. Die fiskalischen Maßnahmen zur Abfederung der Rezession und die Steuerausfälle werden 2020 eine Zunahme des Budgetdefizits auf 9½% und der Staatsverschuldung auf rund 84% des nominellen BIP zur Folge haben. 2021 zeigt sich ein Rebound-Effekt (+4,4%), in den Folgejahren verflacht die Wachstumsdynamik schrittweise (2025 +1,3%). Wegen der geringen Investitionstätigkeit und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit schwächt sich das Trendwachstum auf +1% p. a. ab. In der Hauptvariante würde die Arbeitslosenquote bis zum Ende der Prognoseperiode auf das Vorkrisenniveau (7½%) zurückgehen. In einem pessimistischeren Risikoszenario wird angenommen, dass aufgrund einer zweiten Infektionswelle im IV. Quartal 2020 in Österreich wie auch bei den europäischen Haupthandelspartnern deutlich restriktivere gesundheitspolitische Maßnahmen bis hin zu einem (partiellen) Lockdown gesetzt werden. Die österreichische Wirtschaft würde dann 2020 um 9¼% schrumpfen, 2021 auf diesem niedrigen Outputniveau beinahe stagnieren (+½%); 2022 würde sich ein Rebound-Effekt zeigen (+5%). Das Budgetdefizit würde 2020 auf 10,8%, die öffentliche Schuldenquote bis 2021 auf 93¼% und die Arbeitslosenquote auf 10¼% steigen. Bis zum Ende des Prognosezeitraumes würde die Arbeitslosenquote auf 8,1% zurückgehen.
2019 trotz Anstieges der Lohnstückkosten Verbesserung relativ zu Handelspartnern (Despite Increase in Unit Labour Costs, Improvement of Austrian Unit Labour Cost Position 2019)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), S.755-768
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
Trotz der merklichen Abkühlung der Konjunktur im österreichischen Außenhandel und der Sachgüterproduktion verbesserte sich die österreichische Lohnstückkostenposition in der Herstellung von Waren gegenüber dem gewichteten Durchschnitt der Handelspartner. Diese Entwicklung wurde durch die Lohnstückkostendynamik in Deutschland mitbestimmt, wo die Produktivität 2019 deutlich zurückging. Die Wechselkursentwicklung des Euro trug zur Verbesserung der österreichischen Lohnstückkostenposition gegenüber dem Durchschnitt der Nicht-Euro-Handelspartner bei.
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