WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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WIFO-Monatsberichte, Heft 10/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 10/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), 76 Seiten
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Stefan Ederer, Abschwächung der Konjunktur, aber keine Rezession. Prognose für 2019 und 2020 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Wirtschaftswachstum weiterhin niedrig, aber stabil. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2024 • Werner Hölzl, Thomas Leoni, Österreichs internationale Lohnstückkostenposition 2018 neuerlich etwas verbessert • Julia Bock-Schappelwein, Franz Sinabell, Einkommenslage und Lebenssituation in Österreich. Befunde zur bisher vernachlässigten regionalen Dimension
Abschwächung der Konjunktur, aber keine Rezession. Prognose für 2019 und 2020 (Cyclical Activity Slackening, But No Recession. Economic Outlook for 2019 and 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.711-722
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Die österreichische Wirtschaft verliert weiter an Schwung und wächst im Prognosezeitraum nur mäßig. Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft die Export- und Industriedynamik. Weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen, fiskalische Impulse und eine robuste Konsumnachfrage stützen hingegen die Konjunktur. Das BIP dürfte 2019 um 1,7% und 2020 um 1,4% zunehmen.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.724-736
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.737-755
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Die Weltkonjunktur schwächt sich seit der ersten Jahreshälfte 2018 immer mehr ab. Für die kommenden Jahre wird ein Verharren in einer Situation schwächeren Wachstums prognostiziert. Die österreichische Wirtschaft wird im Durchschnitt der Prognoseperiode 2020/2024 mit +1,4% pro Jahr (2015/2019 +1,9% p. a.) etwas (+0,1 Prozentpunkt) kräftiger wachsen als der Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Entlastung der privaten Haushaltseinkommen (Familienbonus und Maßnahmen zur Unterstützung von Personen mit niedrigem Einkommen 2020 und 2021) stützt weiterhin die Konsumnachfrage. Das durchschnittliche Wachstum des privaten Konsums wird im Prognosezeitraum 1,5% pro Jahr betragen (2015/2019 +1,2% p. a.). Die gedämpfte, aber stabile Expansion erlaubt eine stetige Ausweitung der Beschäftigung um 1,0% p. a. (2015/2019 +1,7% p. a.), die Arbeitslosenquote wird bei rund 7½% verharren. Die Preissteigerungen laut Verbraucherpreisindex bleiben mittelfristig mäßig (+1¾% p. a.), und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum dürfte bei rund +¼ Prozentpunkt verharren. Auf der Basis des prognostizierten nominellen Wirtschaftswachstums (+3,2% p. a.) und der unterstellten wirtschaftspolitischen Maßnahmen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode weiterhin positiv bleiben (rund ½% des nominellen BIP). Daraus abgeleitet verringert sich die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2024 auf rund 56%.
Österreichs internationale Lohnstückkostenposition 2018 neuerlich etwas verbessert (Austria's International Unit Labour Cost Position Improved Again in 2018)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.757-769
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Die anhaltend gute Konjunktur hatte im Jahr 2018 eine Verbesserung der Lohnstückkostenposition der Herstellung von Waren gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner zur Folge. Die Produktivität stieg kräftiger als in den Vergleichsländern, während sich die Arbeitskosten im Durchschnitt der Vergleichsländer erhöhten. Diese günstige Entwicklung wurde maßgeblich durch die Lohnstückkostenposition relativ zu Deutschland und den anderen EU-Handelspartnern bestimmt. Gegenüber den außereuropäischen Handelspartnern war, auch aufgrund einer Aufwertung des Euro, eine Verschlechterung der österreichischen Lohnstückkostenposition zu verzeichnen.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.771-782
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Um den Zustand von ökonomischem Wohlergehen und Wohlstand der Bevölkerung umfassend zu beschreiben, werden am häufigsten die Wertschöpfung und ihre Veränderung im Zeitablauf beobachtet. Dies reicht aber nicht aus, um aussagekräftige Vergleiche zur ökonomischen Lage zwischen Regionen zu verschiedenen Zeitpunkten durchzuführen. Bisher beruhen Verteilungsanalysen überwiegend auf der Verteilung des verfügbaren Einkommens auf Haushaltsebene nach sozialen Aspekten oder auf der unterschiedlichen Höhe des Einkommens von Personen nach Geschlecht. Der kleinräumigen Dimension von Einkommensunterschieden oder von Unterschieden der Lebenssituation innerhalb eines Landes wurde bisher kaum Beachtung geschenkt. Es liegen lediglich Auswertungen auf Ebene der Bundesländer bzw. Regionstypen oder Gemeindegrößenklassen vor. Anhand der aktuellen Daten zu individuellen Einkommen und Haushaltseinkommen in Österreich sowie neuer Ansätze zur Beschreibung der Lebensumstände auf kleinräumiger Ebene hat das WIFO einen Index zur Lebenssituation auf Gemeindeebene entwickelt. Dieser Indikator beinhaltet neben einkommensspezifischen Informationen solche zur Alters- und Ausbildungsstruktur sowie zur Arbeitsmarktintegration.
WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 9/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), 88 Seiten
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Stefan Ederer, Konjunktur flaut allmählich ab • Thomas Url, Günstige Konjunkturlage stützt Prämienwachstum in der Privatversicherung • Werner Hölzl, Digitalisierung in Österreich: Einleitende Bemerkungen • Agnes Kügler, Andreas Reinstaller (WIFO), Bernhard Dachs (AIT), Digitalisierung der österreichischen Wirtschaft im internationalen Vergleich • Andreas Reinstaller, Auswirkungen der Digitalisierung und Herausforderungen für die Standortpolitik aus der Sicht der österreichischen Industrie • Werner Hölzl, Herausforderungen für kleinere Unternehmen durch die Digitalisierung. Bestandsaufnahme und Prioritäten • Julia Bock-Schappelwein, Klaus S. Friesenbichler, Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten in Österreich. Ergebnisse auf Grundlage der unselbständigen Beschäftigung
Konjunktur flaut allmählich ab (Business Cycle is Waning)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), S.625-631
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft die Konjunktur in Österreich. Im II. Quartal ließ das Exportwachstum merklich nach, das BIP-Wachstum verlangsamte sich auf +0,3% gegenüber dem Vorquartal. Der Konsum der privaten Haushalte nahm hingegen weiterhin zu und stützte die Konjunktur. Die Aussichten für die österreichische Wirtschaft stabilisierten sich zuletzt. Laut WIFO-Konjunktur¬test hellten sich die Einschätzungen der Unternehmen im August insbesondere in der Sachgütererzeugung etwas auf. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt neigt sich dem Ende zu, die Arbeitslosenquote stagnierte im August saisonbereinigt. Die Inflationsrate ging im Juli etwas zurück und lag bei 1,4%.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), S.634-646
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Günstige Konjunkturlage stützt Prämienwachstum in der Privatversicherung (Favourable Business Cycle Conditions Support Premium Growth in Private Insurance)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), S.647-657
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Vergleichsweise hohe Beschäftigungszuwächse und die gute Einkommenslage stärkten 2018 die Nachfrage in der Nicht-Lebensversicherung. Im Gegensatz dazu litt die Lebensversicherung weiterhin unter dem niedrigen Zinsniveau und der hohen Liquiditätspräferenz der Privathaushalte. Mit einem Prämienzuwachs von 5% übertraf die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung bei weitem die Erwartungen, und die Krankenzusatzversicherung setzte mit +4,2% den stabilen Wachstumskurs der Vorjahre fort. In der Lebensversicherung war das Prämienvolumen hingegen mit –3,7% weiterhin rückläufig. Das Prämienvolumen der gesamten Privatversicherung wuchs wesentlich schwächer als das nominelle Bruttoinlandsprodukt. Die Versicherungsdurchdringung ging damit auf 4,5% des BIP zurück und lag weit unter dem europäischen Durchschnitt von 7,6%. Gemäß aktuellen Umfragen des WIFO wird sich diese Entwicklung nur leicht abschwächen. Erstmals bewirkte die lange Phase niedriger Renditen auf festverzinsliche Wertpapiere sichtbare Einbußen im Überschuss aus der Kapitalveranlagung. Insgesamt war das Finanzergebnis um etwa ein Zehntel niedriger als im Vorjahr.
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