WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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WIFO-Monatsberichte, Heft 2/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 2/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), 92 Seiten
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Christian Glocker, Wirtschaftsentwicklung weiterhin träge • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, Zweite COVID-19-Welle bestimmt Konjunkturbeurteilung der Unternehmen. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2021 • Michael Klien, COVID-19-Krise führt zu tiefer Rezession im europäischen Bauwesen. Euroconstruct-Prognose bis 2023 • Andreas Reinstaller, COVID-19-Krise dämpft die Innovationstätigkeit österreichischer Unternehmen. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2020 • Peter Mayerhofer, Julia Bachtrögler-Unger, Klaus Nowotny, Gerhard Streicher, Ökonomische Wirkung von Interventionen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds in Österreich seit 1995 • Angela Köppl, Stefan Schleicher, Indikatoren zum österreichischen Energiesystem
Wirtschaftsentwicklung weiterhin träge (Economic Development Remains Sluggish)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.95-102
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Die heimische Konjunktur entwickelte sich 2020 volatil: Nach einem Einbruch im Frühjahr und einer Erholung während des Sommers sank die Wirtschaftsleistung im IV. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Vorlaufindikatoren deuten auf eine anhaltend träge Dynamik hin: Der WIFO-Konjunkturklimaindex sank im Jänner gegenüber dem Vormonat und das Konsumentenvertrauen ist weiterhin gering.
Zweite COVID-19-Welle bestimmt Konjunkturbeurteilung der Unternehmen. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2021 (Economic Assessments of Austrian Companies in the Second Wave of the COVID-19 Pandemic. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of January 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.105-114
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen in der Quartalsbefragung vom Jänner waren von der zweiten Welle der COVID-19-Pandemie geprägt. Nur in der Bauwirtschaft lagen die Konjunkturindizes in der Jänner-Befragung im positiven Bereich. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt dieses Bild: Sie zeigt Gelb und deutet damit auf eine Unterbrechung des Erholungsprozesses vom Sommer und Herbst 2020 hin. Dementsprechend ist die Unsicherheit in allen Sektoren weiterhin hoch. Die Kapazitätsauslastung entwickelte sich sektoral unterschiedlich, blieb aber mit Ausnahme der Bauwirtschaft niedrig. Als wichtigstes Hemmnis für ihre Tätigkeit nannten die Unternehmen im Jänner den "Mangel an Nachfrage", gefolgt von "sonstigen Hindernissen".
COVID-19-Krise führt zu tiefer Rezession im europäischen Bauwesen. Euroconstruct-Prognose bis 2023 (COVID-19 Crisis Leads to Deep Recession in European Construction Industry. Euroconstruct Forecast until 2023)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.115-125
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Die Dynamik der europäischen Baukonjunktur hatte sich seit 2017 verlangsamt und brach 2020 infolge der COVID 19-Krise stark ein. Das Bauvolumen in den 19 Euroconstruct-Ländern schrumpfte 2020 gegenüber dem Vorjahr real um 7,8% auf 1.566 Mrd. €. Die Krise betraf den europäischen Wohnbau sowie den sonstigen Hochbau am stärksten. Dabei handelt es sich um jene Sektoren, die sich bereits vor Ausbruch der COVID-19-Krise in einer konjunkturell bedingten Abschwungphase befunden hatten. Für das Jahr 2021 wird ein Aufholprozess im Bauwesen erwartet, allerdings dürfte in allen Bausektoren das Wachstum nur teilweise die Rückgänge des Jahres 2020 ausgleichen. Wie Prognosen des Forschungsnetzwerkes Euroconstruct zeigen, wird das Bauvolumen des Vorkrisenjahres 2019 voraussichtlich erst wieder gegen Jahresende 2023 erreicht werden. Der Einbruch in der österreichischen Bauwirtschaft war 2020 im internationalen Vergleich eher gering, weshalb das Bauvolumen in Österreich bereits früher wieder das Vorkrisenniveau erreichen dürfte.
COVID-19-Krise dämpft die Innovationstätigkeit österreichischer Unternehmen. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2020 (COVID-19 Crisis Dampens Innovation Activity of Austrian Companies. Results of the WIFO-Konjunkturtest of December 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.127-138
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Laut WIFO-Konjunkturtest vom Dezember ging 2020 der Anteil der Unternehmen, die neue Produkte eingeführt haben, gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozentpunkte zurück. Auch die Dynamik der Ausgaben für Produktinnovationen war 2020 deutlich gedämpft. Die Unternehmen versuchten dennoch, die Aufwendungen auf dem Vorkrisenniveau zu halten. Die für 2021 geplanten Investitionen lassen eine fortgesetzte Zurückhaltung der Unternehmen bei den Innovationsausgaben erkennen.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.139-150
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Eine Forschungsarbeit des WIFO analysierte erstmals fondsübergreifend die Wirkung der europäischen Struktur- und Investitionsförderung auf die Regionalwirtschaft in Österreich seit 1995. Auf Grundlage einer neu geschaffenen Datenbasis zu EU-Förderungen und nationaler Kofinanzierung, die Individualdatenbestände von verantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen zusammenführt, wurden die regionale Verteilung der Mittel und deren Wirkung auf die Wirtschaft der Bundesländer sowie kleinerer Einheiten (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden) untersucht. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die ESIF-Initiativen in Österreich zum Abbau regionaler Disparitäten beitrugen.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.151-166
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Anhand der von Statistik Austria jüngst veröffentlichten Energie- und Nutzenergiebilanzen für das Jahr 2019 wurden Indikatoren entwickelt, die die gegenwärtigen Strukturen des österreichischen Energiesystems beschreiben. Ergänzend wurden um Konjunktur und Außentemperatur kompensierte Werte für den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen geschätzt. Diese Evidenz macht deutlich, dass strukturelle Maßnahmen erforderlich sind, um das österreichische Energiesystem an die Vorgaben des Pariser Klimavertrags und die EU-Klimaziele anzupassen und bis 2040 das im Regierungsprogramm festgehaltene Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Seit 2015 steigen in Österreich die CO2-Emissionen, trotz der Bemühungen beim Ausbau erneuerbarer Energieträger. Einer effizienteren Verwendung von Energie muss daher mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.167-179
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 1/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), 96 Seiten
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Christoph Badelt, Österreichs Wirtschaftspolitik in COVID-19-Zeiten und danach. Eine Einschätzung zur Jahreswende 2020/21 • Stefan Schiman, Kompensation hoher Wertschöpfungseinbußen. Prognose für 2020 bis 2022 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, 2020 Einbruch der Investitionen der Sachgütererzeugung – 2021 leichte Erholung erwartet. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2020 • Simon Loretz, Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Bundeshaushalt und Staatsschuld in der COVID-19-Krise. Bundesvoranschlag 2021 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2021 bis 2024 • Daniela Kletzan-Slamanig, Franz Sinabell, Der Beitrag der Konjunkturbelebung zur Transformation. Einordnung von Maßnahmen der Bundesländer
Österreichs Wirtschaftspolitik in COVID-19-Zeiten und danach. Eine Einschätzung zur Jahreswende 2020/21 (Austria's Economic Policy in the Time of COVID-19 and Beyond. An Assessment at the Turn of the Year 2020-21)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.3-23
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die österreichische Wirtschaftspolitik war im Jahr 2020 wesentlich durch die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geprägt. Die Umsetzung des zu Jahresbeginn präsentierten neuen Regierungsprogrammes trat dadurch ebenso in den Hintergrund wie die Lösung einer Reihe von strukturellen Problemen der österreichischen Wirtschaft. Der vorliegende Beitrag fasst die Hauptlinien der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2020 zusammen, widmet sich den wichtigsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung und diskutiert die für 2021 anstehenden Themen und nötigen Reformschritte, wie z. B. die Klimapolitik oder die langfristige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. In den Referenzen wird auf die vertiefende WIFO-Forschung zu den jeweiligen Themen verwiesen.
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Mag. Dr. Andreas Reinstaller

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

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