Suche nach PublikationenErweiterte Suche

WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

Seit 1927 im Volltext online (Zugriff für Förderer und Mitglieder des WIFO kostenlos) – Jahresabonnement 270 €, Einzelheft 27,5 €, einzelne Artikel im Download 16 €

Abonnementbestellung

Autoreninformationen

 

Aktuelle Ausgaben (4585 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), 84 Seiten
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
Marcus Scheiblecker, Abflauende internationale Konjunktur nach kräftigem Wachstum 2018. Prognose für 2018 und 2019 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2018 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Simon Loretz, Stefan Schiman, Wachstum schwächt sich ab. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2023 • Werner Hölzl, Thomas Leoni, Verbesserung der internationalen Lohnstückkostenposition Österreichs 2017 • Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Einführung des Familienbonus Plus und des Kindermehrbetrages
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), S.679-692
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
Die vorlaufenden Indikatoren weisen bis Jahresende noch auf eine gute Konjunktur in Österreich hin. Das Wirtschaftswachstum erhöht sich heuer auf 3%. Währungskrisen in den Schwellenländern, die unklare handelspolitische Ausrichtung der USA und Unsicherheiten im Zuge des Brexit belasten zunehmend den internationalen Handel und damit die Konjunktur in exportorientierten Ländern. Dies wird auch in Österreich das Wachstum dämpfen, für 2019 wird eine Rate von nur mehr 2% prognostiziert.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), S.694-706
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), S.707-711
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
Der Präsident der Europäischen Kommission Juncker und der Präsident der USA Trump verhindern vorläufig eine weitere Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und Europa. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (Economic Partnership Agreement) wird unterzeichnet. Die weltweit hohe Verschuldung, der Anstieg der Leitzinssätze, die Wirtschaftskrise in Argentinien und Venezuela und die Zunahme des Protektionismus im Welthandel bergen laut IWF, Weltbank und BIZ Risiken für die Weltwirtschaft. Die Europäische Union lehnt die Vorschläge des Vereinigten Königreiches für eine Regelung des Austrittes ab. Die Umsetzung der Wahlversprechen durch die neue italienische Regierung zieht eine Überschreitung der mit der Europäischen Kommission vereinbarten Obergrenze für die Neuverschuldung nach sich. Wegen Gefährdung des Rechtsstaates stimmt das Europäische Parlament für ein Strafverfahren gegen Ungarn. – Der österreichische Nationalrat verabschiedet das Arbeitszeitgesetz, nachdem gesichert ist, dass Beschäftigte die 11. und 12. Arbeitsstunde pro Tag nur freiwillig leisten müssen und bei Ablehnung nicht diskriminiert werden dürfen. Das neue Gesetz ermöglicht den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche als Maximalvariante.
 
Die Weltwirtschaft dürfte den Konjunkturhöhepunkt 2018 erreicht haben. In den nächsten Jahren wird eine Abschwächung der Dynamik erwartet. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2019/2023 wird Österreichs Wirtschaft um 1,7% pro Jahr wachsen (2014/2018 +1,9% p. a.), um rund ¼ Prozentpunkt über dem Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Entlastung der privaten Haushaltseinkommen durch den Familienbonus wird die Konsumnachfrage vor allem in den Jahren 2019 und 2020 unterstützen. Im Prognosezeitraum wird von einem durchschnittlichen Wachstum des privaten Konsums von 1,7% pro Jahr ausgegangen (2014/2018 +1,1% p. a.). Bis einschließlich 2020 wird die Beschäftigung konjunkturbedingt deutlicher ausgeweitet als das Arbeitskräfteangebot. Die Arbeitslosenquote geht damit auf 7,2% zurück. Ab 2021 dürfte das Arbeitskräfteangebot aber wieder stärker als die Nachfrage zunehmen, sodass sich die Arbeitslosenquote bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 7,5% erhöht. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern. Das WIFO rechnet mit einer Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex von durchschnittlich 2,0% p. a. Aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode positiv sein. Daraus abgeleitet geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2018 bis 2023 um rund 14,5 Prozentpunkte auf 60% zurück.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), S.733-744
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
Die robuste Sachgüterkonjunktur ermöglichte im Jahr 2017 eine Verbesserung der Lohnstückkostenposition der Herstellung von Waren gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner. Die Produktivität stieg kräftiger als in den Vorjahren, gleichzeitig erhöhten sich die Arbeitskosten in Österreich nur mäßig. Auch im Vergleich mit Deutschland und den anderen EU-Handelspartnern verbesserte sich die österreichische Lohnstückkostenposition.
 
Die Nettoentlastung der privaten Haushalte durch die Einführung des Familienbonus Plus und des Kindermehrbetrages entfällt auf Basis der Berechnungen mit dem Mikrosimulationsmodell WIFO-Micromod zu 43% auf das mittlere, zu 28% auf das obere und zu 29% auf das untere Einkommensdrittel. Für die privaten Haushalte ergibt sich bei der unterstellten Ausweitung der Inanspruchnahme im Jahr 2020 eine Entlastung um 1,2 Mrd. €, die bis 2022 auf 1,56 Mrd. € steigt. Wie die Simulation der mittelfristigen gesamtwirtschaftlichen Effekte (ohne zusätzliche Maßnahmen zur Gegenfinanzierung) mit dem Makrosimulationsmodell WIFO-Macromod zeigt, ist das reale BIP nach vier Jahren kumuliert um 0,31% höher als in der Basislösung ohne Einführung von Familienbonus Plus und Kindermehrbetrag, die Zahl der unselbständig Beschäftigten erhöht sich um 11.000. Die Reallöhne pro Kopf steigen um 0,15% und das Preisniveau um 0,4%. Im vierten Jahr ist die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte um 1,96 Mrd. € höher als in der Basislösung.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(9), 64 Seiten
Online seit: 25.09.2018 0:00
 
Marcus Scheiblecker, Robuste Konjunktur trotz zunehmender Risiken im internationalen Handel • Thomas Url, Prämieneinnahmen der Privatversicherung 2017 neuerlich gesunken • Klaus S. Friesenbichler, Christian Glocker, Werner Hölzl (WIFO), Philipp Wegmüller (SECO), Ein neues Modell für die kurzfristige Prognose der Herstellung von Waren und der Ausrüstungsinvestitionen • Klaus S. Friesenbichler, Christian Glocker, Gerhard Streicher, Der Binnenmarkt und die "EU der unterschiedlichen Geschwindigkeiten"
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(9), S.615-624
Online seit: 25.09.2018 0:00
 
Die heimische Wirtschaft expandierte auch im Spätsommer noch kräftig, jedoch schwächte sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit ab. Im Euro-Raum verläuft der Konjunkturaufschwung weiter stabil, wenn auch verhalten. In den USA profitiert die Wirtschaft von der expansiven Fiskalpolitik und expandiert überaus kräftig. Die verunsichernden handelspolitischen Signale beeinträchtigen den Welthandel ebenso wie der starke Wechselkursverfall in vielen Schwellenländern. Dies könnte in weiterer Folge die export¬orientierten Industrieländer treffen.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(9), S.626-638
Online seit: 25.09.2018 0:00
 
Mehr

Ihre Ansprechpersonen

 

Dr. Michael Böheim

Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Mag. Ilse Schulz

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung