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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Alle WIFO-Publikationen (978 Treffer)

WIFO Bulletin, 2018, 23(14), S.131-144
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Online seit: 02.11.2018 0:00
 
This paper analyses the effects of the introduction of the tax relief for families family bonus (Familienbonus) and supplementary child benefit (Kindermehrbetrag) on household income in Austria, using the WIFO-Micromod microsimulation model that is based on the EU-SILC data. The average yearly (person-weighted) equivalised household income increases by 320 €, which corresponds to a relative increase of 1.4 percent. For the families concerned, the reform leads to an increase in the corresponding income by 733 € or 3.1 percent and to a reduction in the average yearly income tax burden by 1,556 €. The effects are most pronounced in the medium range of the household income distribution. The total personal income tax revenue decreases by 1.5 billion € per year.
Sara Barcenilla-Visús, Carmen López-Pueyo
Empirica, 2018, 45(4), S.821-847, http://www.springer.com/10663
This paper investigates the impact of human capital on the process of innovation and technology catch-up in European Union countries. Based on the framework proposed by Benhabib and Spiegel (in: Aghion and Durlauf (eds) Handbook of economic growth, 1A, North-Holland, Amsterdam, 2005), a panel data model is estimated from 1950 to 2011 using the improved total factor productivity and human capital variables included in PWT 8.0. Following Vandenbussche et al. (J Econ Growth 11(2):97-127, 2006) we also analyse the differential impact of skilled and unskilled human capital on growth. The empirical analysis applies instrumental variables panel data methods which resolve the endogeneity bias. Our results show robust evidence of the significant direct and indirect effects of human capital on the process of total factor productivity growth in euro area countries. When we analyse the impact of different kinds of human capital on different ways of increasing TFP we conclude that, regardless of academic level, the quantity of unskilled human capital boosts imitation in EU countries while, by contrast, highly qualified human capital is essential for growth through innovation.
Luis A. Gil-Alana, Marinko Škare
Empirica, 2018, 45(4), S.801-820, http://www.springer.com/10663
The disconnection between productivity and workers' compensation after 1980 is a fact not only for the USA, Canada, Japan but also for Europe. The level of the decoupling between labour productivity and real hourly compensation is highest in the USA and Japan and lowest in Norway and Germany. This study investigates the great decoupling phenomena between 1950 and 2014 for eight economies with available time series data. The results should assist policy makers in developing efficient wage-setting mechanisms and help researchers in the field of wage moderation policy and the great decoupling. For this purpose we use fractional integration and cointegration techniques. Countries with stagnating minimum wages, rigid wage moderation policy and a high level of technological progress (strong total factor productivity growth) register higher wage stagnation in relation to labour productivity. Policy makers should be extremely careful when using wage moderation policy to improve a country's competitiveness and should monitor the wage stagnation behind labour productivity (great decoupling) since workers have been producing more but receiving significantly less since 1980. The great decoupling is more prominent today and it is constantly increasing not just in the USA and Japan but worldwide.
This paper proposes a more comprehensive multidimensional poverty index for an advanced economy like Germany. Drawing on the capability approach as conceptual framework, I apply the Alkire-Foster method to the German context. Special attention is paid to the conceptual integration. Specifically, I argue for including material deprivation and employment as important dimensions, but against using an additional lack-of-income indicator. The results are consistent with previous findings and also offer new insights. In particular, I find specific poverty profiles (e.g., for the elderly), but also that gaps in poverty between subpopulations change over time. Importantly, the results suggest that genuine multidimensional measures add unique insights, which neither a single indicator, nor a dashboard approach can offer. Finally, the analysis reveals multidimensional and income-poverty measures to disagree on who is poor. The subsequent analysis of this mismatch lends empirical support to abandon a lack-of-income dimension.
 
Die Nettoentlastung der privaten Haushalte durch die Einführung des Familienbonus Plus und des Kindermehrbetrages entfällt auf Basis der Berechnungen mit dem Mikrosimulationsmodell WIFO-Micromod zu 43% auf das mittlere, zu 28% auf das obere und zu 29% auf das untere Einkommensdrittel. Für die privaten Haushalte ergibt sich bei der unterstellten Ausweitung der Inanspruchnahme im Jahr 2020 eine Entlastung um 1,2 Mrd. €, die bis 2022 auf 1,56 Mrd. € steigt. Wie die Simulation der mittelfristigen gesamtwirtschaftlichen Effekte (ohne zusätzliche Maßnahmen zur Gegenfinanzierung) mit dem Makrosimulationsmodell WIFO-Macromod zeigt, ist das reale BIP nach vier Jahren kumuliert um 0,31% höher als in der Basislösung ohne Einführung von Familienbonus Plus und Kindermehrbetrag, die Zahl der unselbständig Beschäftigten erhöht sich um 11.000. Die Reallöhne pro Kopf steigen um 0,15% und das Preisniveau um 0,4%. Im vierten Jahr ist die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte um 1,96 Mrd. € höher als in der Basislösung.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), S.733-744
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
Die robuste Sachgüterkonjunktur ermöglichte im Jahr 2017 eine Verbesserung der Lohnstückkostenposition der Herstellung von Waren gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner. Die Produktivität stieg kräftiger als in den Vorjahren, gleichzeitig erhöhten sich die Arbeitskosten in Österreich nur mäßig. Auch im Vergleich mit Deutschland und den anderen EU-Handelspartnern verbesserte sich die österreichische Lohnstückkostenposition.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(10), 84 Seiten
Online seit: 29.10.2018 0:00
 
Marcus Scheiblecker, Abflauende internationale Konjunktur nach kräftigem Wachstum 2018. Prognose für 2018 und 2019 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2018 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Simon Loretz, Stefan Schiman, Wachstum schwächt sich ab. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2023 • Werner Hölzl, Thomas Leoni, Verbesserung der internationalen Lohnstückkostenposition Österreichs 2017 • Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Einführung des Familienbonus Plus und des Kindermehrbetrages
 
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
Monographien, Juli 2018, 52 Seiten
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.08.2018 0:00
 
Um kurzfristige, saison- und nicht saisonbedingte Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen, beenden viele Betriebe in Zeiten geringerer Auslastung Beschäftigungsverhältnisse und stellen anschließend bei verbesserter Auftragslage dieselben Arbeitskräfte wieder ein ("temporärer Layoff"). Sie wälzen damit Personalkosten auf die öffentliche Hand ab, da viele der betroffenen Personen während der Beschäftigungsunterbrechung als arbeitslos vorgemerkt sind und Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen. Diese personalpolitische Flexibilisierungsstrategie wurde bisher kaum thematisiert, spielt jedoch in Österreich seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2017 waren 13,7% aller Beschäftigungsaufnahmen Wiedereinstellungen von temporär Arbeitslosen bei demselben Arbeitgeber innerhalb einer Zeitspanne von einem Jahr. Die registrierte Arbeitslosigkeit während temporärer Layoffs trug mehr als ein Achtel zur registrierten Gesamtarbeitslosigkeit bei. Sie war damit für rund 1 Prozentpunkt der Arbeitslosenquote maßgebend. Die Aussetzung von Dienstverhältnissen war mit Kosten für die Arbeitslosenversicherung in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Mio. € pro Jahr verbunden.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(6), S.413-425
Online seit: 26.06.2018 0:00
 
Die Beurteilung der Arbeitsmarktsituation in den EU-Ländern erfolgt häufig auf Basis einiger weniger Schlüsselindikatoren, allen voran der Arbeitslosenquote. Dadurch wird das Augenmerk jedoch lediglich auf einen bestimmten Aspekt des Arbeitsmarktgeschehens gelegt. Mit Hilfe des Arbeitsmarktmonitors, eines Sets an 58 Indikatoren, die zu fünf Indizes gebündelt werden, wird ein breiteres Spektrum an Arbeitsmarktaspekten in einem europäischen Kontext näher beleuchtet. Abgesehen von einer umfassenden Bestandsaufnahme auf Basis der jüngsten Zahlen ermöglicht der Arbeitsmarktmonitor auch die Beobachtung der Entwicklung der Arbeitsmarktperformance über die Zeit. So wird etwa die markante Zunahme der Divergenz zwischen den EU-Ländern infolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sichtbar. Erst seit 2014 nähert sich die makroökonomische Arbeitsmarktperformance innerhalb der EU wieder an.
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