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WIFO-Publikationen: Ulrike Famira-Mühlberger (66 Treffer)

WIFO Reports on Austria, 2021, (7), 18 Seiten
Online seit: 21.06.2021 0:00
The COVID-19 pandemic and the official measures taken to contain it left a clear mark on the labour market in 2020. The drastic slump in the spring was followed by a recovery phase driven by the rebound of the economy and the summer tourist season. At the end of the year, however, the situation on the labour market deteriorated again due to the renewed lockdown in November and the wide absence of the winter season. Despite an increase in employment and a decline in unemployment, the crisis on the labour market is still not over in spring 2021. Unemployment in particular is still far away from the pre-crisis levels.
Der österreichische Arbeitsmarkt im Zeichen der COVID-19-Pandemie (The Austrian Labour Market in the Wake of the COVID-19 Pandemic)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(5), S.371-388
Online seit: 31.05.2021 0:00
 
Die COVID-19-Pandemie und die behördlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung hinterließen 2020 deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Auf den drastischen Einbruch im Frühjahr folgte eine Erholungsphase, die vom Wiederhochfahren der Wirtschaft und der touristischen Sommersaison getrieben wurde. Zu Jahresende verschlechterte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt durch den erneuten Lockdown im November und den weitgehenden Entfall der Wintersaison abermals. Trotz eines Anstieges der Beschäftigung und eines Rückgangs der Arbeitslosigkeit ist die Krise auf dem Arbeitsmarkt auch im Frühjahr 2021 noch nicht überwunden. Insbesondere die Arbeitslosigkeit ist noch deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt.
Ulrike Famira-Mühlberger, Franz Sinabell, Gerhard Streicher (WIFO), Theresa Sterkl (lk-projekt)
Green Care in Österreich. Regionalwirtschaftliche Bedeutung und Zukunftsperspektiven (Green Care in Austria. Regional Economic Significance and Future Prospects)
Monographien, März 2021, 70 Seiten
Auftraggeber: Green Care Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.03.2021 11:00
 
Im Programm der Ländlichen Entwicklung wurden Maßnahmen etabliert, die Betriebe dabei unterstützen, Geschäftsfelder zu entwickeln, die über die Produktion landwirtschaftlicher Güter hinausgehen. Dazu zählt auch die Unterstützung bei der Bereitstellung von sozialen Dienstleistungen. Diese werden in Österreich unter der Bezeichnung "Green Care" entwickelt und vermarktet. Über den Verein "Green Care Österreich" wurden im Jahr 2020 auf 113 Betrieben, von denen 58 extern zertifiziert sind, 170 Green-Care-Dienstleistungen angeboten. Die vorliegende Studie liefert einen Überblick zu den regionalwirtschaftlichen Effekten dieser Dienstleistungen. Gemessen an der derzeit noch überschaubaren Anzahl von Betrieben sind die regionalwirtschaftlichen Effekte beachtenswert sowohl im Hinblick auf Wertschöpfung als auch auf Beschäftigung. Der Bericht beleuchtet zudem auch Perspektiven sozialer Dienstleistungen im ländlichen Raum und stellt dabei Daten zur sozialen Infrastruktur und demographischen Entwicklung vor.
WIFO Research Briefs, 2021, (3), 9 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 03.03.2021 10:30
Die Ergebnisse des "Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt", der zuletzt unmittelbar vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie auf Basis von Daten aus dem Jahr 2019 aktualisiert wurde, zeigen insbesondere ungenütztes Gleichstellungspotential bei Frauen mit Kindern. Zugleich gibt es Hinweise, dass gerade durch die COVID-19-Pandemie verursachte Betreuungsarbeiten, die aus geschlossenen bzw. auf Notbetrieb umgestellten Betreuungseinrichtungen resultierten, oftmals von Frauen "aufgefangen" wurden. Darüber hinaus zeigen die jüngsten Arbeitsmarktdaten, dass Frauen durch die anhaltenden Lockdowns verhältnismäßig stärker getroffen wurden, was sich in rückläufiger Arbeitsmarktpartizipation, aber auch in der relativen Steigerung der Arbeitslosigkeit von Frauen zeigt. Dieser Research Brief analysiert die neuesten Entwicklungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und zeigt Handlungsoptionen auf.
Monographien, Dezember 2020, 126 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.12.2020 0:00
 
Die Stellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt wird von einer Vielzahl an Indikatoren beeinflusst. Vor diesem Hintergrund hat das WIFO in Abstimmung mit dem AMS einen "Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt" konzipiert, der 30 Indikatoren aus vier Themenfeldern – Arbeit, Einkommen, Bildung und Familie – zu einem Index bündelt, um in aggregierter Form die Arbeitsmarktlage von Frauen und Männern zu skizzieren. Die für die vier Themenfelder berechneten Indikatoren erfassen die Rolle von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt quantitativ, spiegeln ihre Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven wider, zeigen die Aus- und Weiterbildungsstruktur für beide Geschlechter sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 2020 erarbeitete das WIFO eine Aktualisierung der 2015 und 2017 publizierten Ergebnisse.
WIFO Research Briefs, 2020, (18), 8 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.11.2020 0:00
Es gibt profunde empirische Evidenz über den positiven Effekt von Schulbesuch und erlernten Kompetenzen auf den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand. Schulschließungen über mehrere Wochen haben nachweislich negative Effekte auf den späteren Arbeitsmarkterfolg der betroffenen Kinder. Makroökonomisch ist Bildung die wesentlichste Determinante für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und damit für die langfristige Prosperität einer Gesellschaft, da Bildung eine Investition in Wissen und Fähigkeiten der Bevölkerung ist. Für die Bildungspolitik in der COVID-19-Krise steht also sehr viel auf dem Spiel – auf individueller, aber auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.
Pflegevorsorge in den Gemeinden (Long-term Care Provision in Municipalities)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), S.769-781
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
Aufgrund der demographischen Entwicklung steht die Organisation der Pflegevorsorge in den Gemeinden vor großen Herausforderungen. Auf Basis einer Befragung von Gemeinden analysiert der vorliegende Beitrag die aktuelle Situation der Pflegeversorgung in den Gemeinden und gibt einen Ausblick auf die Zukunft aus Gemeindesicht, um daraus den Handlungsspielraum der Pflegepolitik abzustecken. Demnach sind die Gemeinden zu wenig in die Bedarfs- und Entwicklungspläne der Länder involviert und betreiben keine systematische Bedarfsplanung. Sie sprechen sich für die Etablierung von regionalen Pflegeinformationsstellen mit Monitoringfunktion aus, um den Bürgerinnen und Bürgern eine Anlaufstelle zu bieten, aber auch um eine Informationsbasis für die Bedarfsplanung zu schaffen. Die Gemeinden sehen – neben der Finanzierungsfrage – im drohenden Arbeitskräftemangel im Pflegesektor eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(8), S.609-618
Online seit: 24.08.2020 0:00
 
Österreich ist in den kommenden Jahrzehnten mit einem deutlichen demographischen Wandel konfrontiert. Da der Bedarf an medizinischer Versorgung mit steigendem Alter zunimmt, wird allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung die Nachfrage nach medizinischen Leistungen zunehmen. Dem steht eine vergleichsweise ungünstige Ärztedemographie gegenüber. Der vorliegende Beitrag quantifiziert für Wien das aktuelle und künftige Angebotsvolumen an ärztlichen Leistungen. Die Basis für die Bestimmung der aktuellen Nachfrage nach ärztlichen Leistungen bildet eine Befragung von Wiener Ärztinnen und Ärzten zur aktuellen Verteilung der erbrachten medizinischen Leistungen nach Altersgruppen. Die Ergebnisse der Befragung werden dabei mit Projektionen zur demographischen Entwicklung der Bevölkerung und der Ärzte- bzw. Absolventenpopulation (zur Bestimmung des Angebotes an ärztlichen Leistungen) verknüpft, um den künftigen Versorgungsgrad zu identifizieren. Wie die Ergebnisse zeigen, entsteht bis 2050 eine markante Lücke: Auch unter optimistischen Annahmen wird sie auf mehr als ein Zehntel der Nachfrage geschätzt.
Pflegevorsorge in Gemeinden (Long-term Care in Municipalities)
Monographien, Juni 2020, 76 Seiten
Auftraggeber: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH – Österreichischer Gemeindebund
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.08.2020 9:00
 
Aufgrund der demographischen Entwicklung steht die Organisation der Pflegevorsorge in den Gemeinden vor großen Herausforderungen. Auf Basis einer Befragung von Gemeinden präsentiert die vorliegende Studie die aktuelle Situation der Pflegeversorgung in den Gemeinden und einen Ausblick auf die Zukunft aus Gemeindesicht, um daraus pflegepolitische Handlungsspielräume abzustecken. Die Gemeinden profitieren demnach aus den Bedarfs- und Entwicklungsplänen der Länder nur wenig, obwohl sie die Entwicklung von regionalen Bedarfs- und Entwicklungsplänen befürworten. Zuspruch findet auch die Etablierung von regionalen Pflegeinformationsstellen mit Monitoringfunktion. Der regionale Ausbau des Pflegeversorgungssystems muss systematisch erfolgen, da sich auch nach Sicht der Gemeinden das Pflegepotential der Familie künftig verringern und die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen steigen wird. Gemeinden setzen auf den Ausbau aller Arten von Pflegedienstleistungen mit Schwerpunkt auf dem Ausbau von betreutem oder betreubarem Wohnen und mobilen Diensten, aber auch von stationären und teilstationären Diensten (mit deutlichen Unterschieden zwischen den Bundesländern). Der zu erwartende Anstieg der Nachfrage nach stationärer Pflege kann durch den Ausbau und die Förderung von Alternativen verzögert und abgeschwächt, jedoch nicht verhindert werden. Die Gemeinden sehen – neben der Finanzierungsfrage – im drohenden Arbeitskräftemangel im Pflegesektor eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft.
Öffentliche Ausgaben für Pflege nach Abschaffung des Regresses in der stationären Langzeitpflege (Public Expenditure on Long-term Care After the Abolition of Asset Recourse in Long-term Inpatient Care)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), S.479-486
Online seit: 02.07.2020 17:00
 
Die Abschaffung des Eigenregresses in der stationären Pflege und die künftig jährliche Valorisierung des Pflegegeldes machen eine Neubewertung der Ausgabenpfade für Geld- und Sachleistungen in der Pflege notwendig. Die vorliegende Analyse schätzt zudem erstmals den fiskalischen Effekt der Abschaffung des Pflegeregresses auf die öffentlichen Ausgaben. Insgesamt steigt der Aufwand für öffentliche Geld- und Sachleistungen von 5,1 Mrd. € im Jahr 2018 laut Projektionen bis 2030 auf 9,1 Mrd. € nominell bzw. 7,5 Mrd. € zu Preisen von 2018. Die Abschaffung des Pflegeregresses hatte im Jahr 2018 einen fiskalischen Mehraufwand der Länder und Gemeinden von 272,7 Mio. € zur Folge. Er erhöht sich bis zum Jahr 2030 auf knapp 600 Mio. € jährlich.
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