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WIFO-Publikationen: Stefan Schiman (126 Treffer)

Langfristige Perspektiven der öffentlichen Finanzen in Österreich (Long-term Prospects for Public Finances in Austria)
Monographien, Dezember 2019, 46 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.12.2019 0:00
 
Künftige demographische Veränderungen, insbesondere die Zunahme der älteren Bevölkerung, haben bedeutende Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss des demographischen Wandels auf die öffentlichen Ausgaben in den Bereichen Pensionen, Gesundheit, Bildung, Pflege und Familie unter Berücksichtigung bestehender gesetzlicher Regelungen. Die Ergebnisse hängen erheblich von bestimmten Rahmenbedingungen ab, wie etwa der künftigen Entwicklung der Produktivität. Jedenfalls werden der Wechsel geburtenstarker Kohorten ("Babyboomer") von der Erwerbstätigkeit in das Pensionsalter sowie der Anstieg der Lebenserwartung und die damit verbundene stärkere Inanspruchnahme von Gesundheits- und Pflegeleistungen eine Zunahme der (öffentlichen) Sozialausgaben zur Folge haben. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld, das wohl noch einige Jahre anhalten wird, hilft die Belastung des Staatshaushaltes durch den Anstieg der Sozialausgaben zu dämpfen. Mittelfristig wird die Staatsschuldenquote weiter sinken, langfristig dürften Primärdefizite, Zinsausgaben und Staatsschulden wieder zunehmen.
 
The global economy has been gradually weakening since the first half of 2018. It is predicted that growth will remain sluggish in the coming years. The Austrian economy is expected to grow by 1.4 percent per year on average in the forecast period 2020-2024 (2015-2019 +1.9 percent p.a.), slightly (+0.1 percentage point) stronger than the euro area average. The tax reliefs for private household incomes (family bonus and measures to support low-income earners in 2020 and 2021) will continue to support consumer demand. The average growth of private consumption over the forecast period is predicted at 1.5 percent p.a. (2015-2019 +1.2 percent p.a.). The moderate but stable expansion will allow a steady increase in employment of 1.0 percent p.a. (2015-2019 +1.7 percent p.a.) and the unemployment rate will remain at around 7½ percent. In the medium term, price increases according to the consumer price index will be moderate at 1¾ percent p.a., and the inflation differential to the euro area is expected to remain at around ¼ percentage point. Based on the forecast of nominal economic growth at +3.2 percent p.a. and the assumed economic policy measures, the fiscal balance of public households will remain positive over the forecast period at around ½ percent of nominal GDP. As a result, the government debt ratio (general government debt as a percentage of nominal GDP) is predicted to fall to around 56 percent by 2024.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.737-755
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Die Weltkonjunktur schwächt sich seit der ersten Jahreshälfte 2018 immer mehr ab. Für die kommenden Jahre wird ein Verharren in einer Situation schwächeren Wachstums prognostiziert. Die österreichische Wirtschaft wird im Durchschnitt der Prognoseperiode 2020/2024 mit +1,4% pro Jahr (2015/2019 +1,9% p. a.) etwas (+0,1 Prozentpunkt) kräftiger wachsen als der Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Entlastung der privaten Haushaltseinkommen (Familienbonus und Maßnahmen zur Unterstützung von Personen mit niedrigem Einkommen 2020 und 2021) stützt weiterhin die Konsumnachfrage. Das durchschnittliche Wachstum des privaten Konsums wird im Prognosezeitraum 1,5% pro Jahr betragen (2015/2019 +1,2% p. a.). Die gedämpfte, aber stabile Expansion erlaubt eine stetige Ausweitung der Beschäftigung um 1,0% p. a. (2015/2019 +1,7% p. a.), die Arbeitslosenquote wird bei rund 7½% verharren. Die Preissteigerungen laut Verbraucherpreisindex bleiben mittelfristig mäßig (+1¾% p. a.), und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum dürfte bei rund +¼ Prozentpunkt verharren. Auf der Basis des prognostizierten nominellen Wirtschaftswachstums (+3,2% p. a.) und der unterstellten wirtschaftspolitischen Maßnahmen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode weiterhin positiv bleiben (rund ½% des nominellen BIP). Daraus abgeleitet verringert sich die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2024 auf rund 56%.
WIFO Bulletin, 2019, 24(4), S.28-39
Online seit: 07.05.2019 0:00
 
Under the impact of sluggish global trade, industrial activity in Austria has moved to a downward trend. On major export markets, demand for Austrian manufactures nevertheless proves resilient (USA, CEEC). The temporary setback in German motor car production and its repercussions on Austrian suppliers are gradually subsiding, and the USA-China trade conflict has eased. Moreover, continued solid demand for services helps sustain overall economic activity. Annual average GDP growth in Austria is expected to slow from 2.7 percent in 2018 to 1.7 percent in 2019; from the middle of the year, demand and output are set to stabilise, with growth in 2020 staying around 1.8 percent.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
Stabilisierung der Konjunktur im 2. Halbjahr 2019. Prognose für 2019 und 2020 (Economy Set to Stabilise from Mid-2019. Economic Outlook for 2019 and 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), S.187-199
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
Die Industriekonjunktur befindet sich in Österreich derzeit im Abschwung. Die Welthandelsflaute wirkt belastend, auf wichtigen Zielmärkten bleibt die Nachfrage nach österreichischen Erzeugnissen aber hoch (USA, MOEL). Die Produktionsschwäche der deutschen Autoindustrie, die sich auf die österreichische Zulieferbranche übertrug, klingt ab, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich entspannt. Zudem stützt die anhaltend kräftige Nachfrage nach Dienstleistungen die Gesamtwirtschaft. Im Jahresdurchschnitt 2019 verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in Österreich auf 1,7% (von 2,7% im Jahr 2018), stabilisiert sich aber im Jahresverlauf und wird 2020 etwa 1,8% betragen.
WIFO-Konjunkturprognosen, März 2019, 32 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.03.2019 10:30
 
Die Industriekonjunktur befindet sich in Österreich derzeit im Abschwung. Die Welthandelsflaute wirkt belastend, auf wichtigen Zielmärkten bleibt die Nachfrage nach österreichischen Erzeugnissen aber hoch (USA, MOEL). Die Produktionsschwäche der deutschen Autoindustrie, die sich auf die österreichische Zulieferbranche übertrug, klingt ab, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich entspannt. Zudem stützt die anhaltend kräftige Nachfrage nach Dienstleistungen die Gesamtwirtschaft. Im Jahresdurchschnitt 2019 verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in Österreich auf 1,7% (von 2,7% im Jahr 2018), stabilisiert sich aber im Jahresverlauf und wird 2020 etwa 1,8% betragen.
WIFO Bulletin, 2019, 24(3), S.21-27
Online seit: 26.03.2019 17:00
 
The assessment of future economic development by Austrian industrial companies did not deteriorate further in February, optimistic and pessimistic assessments now almost balance each other out. Against the backdrop of weak world trade, there are also positive economic signals: in Germany, the situation in the automotive sector appears to be stabilising and the trade conflict between China and the USA is easing.
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