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WIFO Bulletin, 2019, 24(4), S.28-39
Online seit: 07.05.2019 0:00
 
Under the impact of sluggish global trade, industrial activity in Austria has moved to a downward trend. On major export markets, demand for Austrian manufactures nevertheless proves resilient (USA, CEEC). The temporary setback in German motor car production and its repercussions on Austrian suppliers are gradually subsiding, and the USA-China trade conflict has eased. Moreover, continued solid demand for services helps sustain overall economic activity. Annual average GDP growth in Austria is expected to slow from 2.7 percent in 2018 to 1.7 percent in 2019; from the middle of the year, demand and output are set to stabilise, with growth in 2020 staying around 1.8 percent.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
Stabilisierung der Konjunktur im 2. Halbjahr 2019. Prognose für 2019 und 2020 (Economy Set to Stabilise from Mid-2019. Economic Outlook for 2019 and 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), S.187-199
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
Die Industriekonjunktur befindet sich in Österreich derzeit im Abschwung. Die Welthandelsflaute wirkt belastend, auf wichtigen Zielmärkten bleibt die Nachfrage nach österreichischen Erzeugnissen aber hoch (USA, MOEL). Die Produktionsschwäche der deutschen Autoindustrie, die sich auf die österreichische Zulieferbranche übertrug, klingt ab, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich entspannt. Zudem stützt die anhaltend kräftige Nachfrage nach Dienstleistungen die Gesamtwirtschaft. Im Jahresdurchschnitt 2019 verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in Österreich auf 1,7% (von 2,7% im Jahr 2018), stabilisiert sich aber im Jahresverlauf und wird 2020 etwa 1,8% betragen.
WIFO-Konjunkturprognosen, März 2019, 32 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.03.2019 10:30
 
Die Industriekonjunktur befindet sich in Österreich derzeit im Abschwung. Die Welthandelsflaute wirkt belastend, auf wichtigen Zielmärkten bleibt die Nachfrage nach österreichischen Erzeugnissen aber hoch (USA, MOEL). Die Produktionsschwäche der deutschen Autoindustrie, die sich auf die österreichische Zulieferbranche übertrug, klingt ab, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich entspannt. Zudem stützt die anhaltend kräftige Nachfrage nach Dienstleistungen die Gesamtwirtschaft. Im Jahresdurchschnitt 2019 verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in Österreich auf 1,7% (von 2,7% im Jahr 2018), stabilisiert sich aber im Jahresverlauf und wird 2020 etwa 1,8% betragen.
WIFO Bulletin, 2019, 24(3), S.21-27
Online seit: 26.03.2019 17:00
 
The assessment of future economic development by Austrian industrial companies did not deteriorate further in February, optimistic and pessimistic assessments now almost balance each other out. Against the backdrop of weak world trade, there are also positive economic signals: in Germany, the situation in the automotive sector appears to be stabilising and the trade conflict between China and the USA is easing.
WIFO Bulletin, 2019, 24(2), S.14-20
Online seit: 26.03.2019 17:00
 
The trade conflict between the USA and China is increasingly weighing on the global economy. In the USA, the government shutdown dampened the optimism of private households. The German economy is still suffering from the upheavals in the automotive sector. The Austrian economy is proving to be robust in view of the global burdens. Here as well, however, the majority of indicators point to a downturn.
WIFO Bulletin, 2019, 24(1), S.1-13
Online seit: 26.03.2019 17:00
 
From the current strong pace driven by industrial output, construction and services, economic growth in Austria is set to ease somewhat in 2019. While business investment is showing early signs of weakening, private household income and consumption will benefit from solid wage increases and a lower tax burden. With fewer jobs being created, the reduction of unemployment will lose momentum. The general government balance will turn to a surplus in the years to come.
Zukunftseinschätzung der Industrie stabilisiert sich (Industry's Assessment of the Future Stabilises)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.127-133
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Die Einschätzung der künftigen Wirtschaftsentwicklung durch die österreichischen Industriebetriebe verschlechterte sich im Februar nicht weiter, optimistische und pessimistische Bewertungen halten einander nun nahezu die Waage. Vor dem Hintergrund eines schwachen Welthandels ergeben sich auch positive Konjunktursignale: In Deutschland scheint sich die Lage in der Autobranche zu stabilisieren, und der Handelskonflikt zwischen China und den USA entspannt sich.
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