Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Beratungsvertrag Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (Consulting contract with the Federation of Austrian Social Insurance Institutions (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger))
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Consulting contract with the Federation of Austrian Social Insurance Institutions (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger)

Verwandte Einträge

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Sitzungssaal Erdgeschoß, 1030 Wien, Kundmanngasse 21, 20.10.2017
Bitte um Anmeldung bis spätestens 6. Oktober 2017 an sozialstaatsenquete@sozialversicherung.at
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Online seit: 11.09.2017 0:00
Von der zunehmenden Digitalisierung des Arbeitsmarktes sind wichtige Themen wie Wettbewerbsrecht, Arbeitnehmerrechte und die Finanzierung des Sozialstaates betroffen. In neuen virtuellen Produktionsräumen verschwimmen traditionelle Grenzen zwischen betrieblichem und externem Humankapital, zwischen abhängiger und selbständiger Beschäftigung, zwischen betrieblichem und individuellem Risiko. Die 11. Sozialstaatsenquete widmet sich dem Ausmaß und dem Umfang der neuen plattformbasierten Produktionsweisen in Europa und Österreich. Die betrieblichen Abläufe der durchlässigen Wertschöpfungsketten stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Chancen und Risiken von plattformbasierter Leistungserbringung und die damit zusammenhängenden Arbeitsbeziehungen.
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, 1030 Wien, Kundmanngasse 21, 4.11.2016
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Online seit: 06.10.2016 0:00
Die zunehmende Verbreitung und Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien bringt maßgebliche Veränderungen in allen Lebensbereichen mit sich. In der Arbeitswelt eröffnet die digitale Vernetzung neue Möglichkeiten, wie, wo und von wem etwas produziert wird: Arbeitskräfte können vom Unternehmen weltweit über das Internet kostengünstig, flexibel und schnell in die Aufgaben- und Projektbearbeitung eingebunden werden. Die Vermittlung dieser Aufgaben erfolgt über Internetplattformen ("Crowds" oder "Clouds"). Diese neue Form der Arbeitsorganisation wird begleitet von neuen Geschäftsmodellen. Zur Erbringung der Arbeitsleistung ist dabei weder eine räumliche Nähe noch eine vertragliche Bindung der Arbeitskräfte zu einem Unternehmen notwendig. Die Leistungserstellung über "Crowdsourcing-Plattformen" ermöglicht ein Unternehmertum ohne Besitz an den Produktionsmitteln Arbeit und Kapital. Die 10. Sozialstaatsenquete befasst sich mit typischen Modellen, dem Verbreitungsgrad und der Dimension dieser neuen Arbeitsformen und fragt nach der arbeitsrechtlichen Einordnung, der möglichen Einbindung in das System der sozialen Sicherheit und den Auswirkungen auf die Finanzierung der Sozialleistungen.
8. Sozialstaatsenquete: Soziale Mobilität und Einkommensungleichheiten (8th Welfare State Enquete: Income Distribution and Social Mobility in Europe)
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 27.10.2014 10:00-14:00
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Höhere formale Bildungsabschlüsse und die stärkere Arbeitsmarktbeteiligung der Erwerbsbevölkerung sind von einer Zunahme der Ungleichheit der Erwerbseinkommen begleitet. Analysen zeigen tendenziell negative Auswirkungen großer Einkommensungleichheit auf den sozialen Aufstieg. Die Sozialstaatsenquete beleuchtet die soziale Mobilität einzelner Gruppen innerhalb einer Generation wie auch zwischen den Generationen. Im Mittelpunkt stehen neueste empirische Befunde für Österreich und Deutschland.
7. Sozialstaatsenquete: Wie verändert die Finanzkrise die Systeme der sozialen Sicherheit in Österreich und Europa? (7th Welfare State Roundtable: How the Financial Crisis Changes the Social Security Systems in Austria and Europe)
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 23.10.2013 10:00-14:00
Veranstalter: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Sozialstaatliche Strukturen halfen unmittelbar nach Ausbruch der Krise, die Folgen für Europas Bevölkerung zu mildern. Die von der Finanzkrise ausgelösten realwirtschaftlichen Produktions- und Beschäftigungseinbußen in Verbindung mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit wirken mittel- und langfristig auf die soziale Absicherung in Europa. Die direkten und indirekten Auswirkungen der Finanzkrise auf die soziale Sicherung der europäischen Bevölkerung sind das Thema der 7. Sozialstaatsenquete, die das WIFO in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger veranstaltet.
4. Sozialstaatsenquete: Sind gerechtere Gesellschaften gesünder? (Fourth Welfare State Enquiry: Are Juster Societies Healthier?)
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 5.11. 2010
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
12. Sozialstaatsenquete. Selbstverwaltung als Governance-Modell der Zukunft? (12. Welfare State Enquete. Self-administration as the Governance Model of the Future?)
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 20.11.2018
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Online seit: 09.10.2018 0:00
Ein gut funktionierendes Sozialversicherungssystem ist ein stabiles Fundament für eine Gesellschaft und deren nachhaltig erfolgreiche Entwicklung. Soziale Sicherheit, Inklusion, Partizipation, Solidarität sowie Verteilungsgerechtigkeit sind essentielle Bedingungen für eine erfolgreiche Gemeinschaft. Das in Österreich und Deutschland schon lange existierende und tief verankerte Selbstverwaltungsprinzip wird vielfach als Baustein einer lebendigen Demokratie angesehen. Das Prinzip der Selbstverwaltung kann dazu beitragen, dass die Interessen der betroffenen Versichertengruppen in der Sozialversicherung einbezogen werden, und es ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen den Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an der unmittelbaren Erfüllung staatlicher Aufgaben mitzuwirken. Im Rahmen der 12. Sozialstaatsenquete wird die Funktionsweise von sozialen Selbstverwaltungssystemen beleuchtet und der Frage nachgegangen, wie die Selbstverwaltung als Governance-Modell der Zukunft gestaltet werden kann.
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 22.10.2012
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Ansatzpunkte einer strukturellen Neuausrichtung der Sozialstaatsfinanzierung (Framework and Criteria for Restructuring the Austrian Social Security System)
Projektberichte (in Arbeit), August 2017
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In erwerbszentrierten Systemen der sozialen Sicherung, die auf der Verknüpfung der sozialen Absicherung mit Einkommenshöhe und Erwerbsdauer beruhen, ergeben sich bei zunehmend flexiblen Arbeits- und Einkommensformen einerseits Sicherungslücken für Personen und andererseits konjunkturbedingte Schwankungen der Beitragsfinanzierung. Die Arbeit zeichnet die Arbeitsmarktveränderungen nach und entwickelt Kriterien zur Weiterentwicklung der Finanzierungsstruktur des österreichischen Sozialversicherungssystems.
Monographien, Juni 2018, 64 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.02.2019 0:00
 
Durch Nutzung digitaler Technologien entwickeln und verbreiten sich sowohl neue Qualifikationsanforderungen für die Erwerbsbevölkerung als auch neue Arbeits- und Einkommensformen. Die Studie analysiert die jüngsten Arbeitsmarktentwicklungen im Hinblick auf die digitalisierungsbedingten neuen Arbeitsformen (Plattformarbeit) und die daraus entstehenden Veränderungen in der Sozialversicherung. In der jüngeren Vergangenheit verloren demnach Berufe mit manueller Tätigkeit an Bedeutung. Gleichzeitig steigt die Zahl der Solo-Selbständigen stärker als die der unselbständig Erwerbstätigen. Die Sozialversicherungsbeiträge sind für Solo-Selbständige um rund 8% geringer als für unselbständig Beschäftigte. Auch fallen hier keine Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds, keine Kommunalabgabe usw. an. Im einkommenszentrierten österreichischen Sozialsystem hat dies ein geringeres individuelles Sicherungsniveau wie auch eine Dämpfung der Finanzierungsbasis insgesamt zur Folge. Anhand der Plattformarbeit zeigen sich die Herausforderungen für das nationale Sozialversicherungssystem, die in einer EU-weit einheitlichen Regulierung und Erfassung von Plattformarbeit münden sollten.
Projektberichte (in Arbeit), Februar 2019
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie beleuchtet Dimensionen einer Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf der Entwicklung der Beschäftigungsstabilität in den vergangenen Jahrzehnten. Einerseits partizipieren immer mehr Menschen am Arbeitsmarkt. Andererseits ist, wie die empirische Analyse auf der Grundlage von Individualdaten zeigt, ein wachsender Teil der Erwerbstätigen nicht ganzjährig beschäftigt. Rund ein Drittel der Erwerbstätigen sind in diesem Sinn nicht stabil beschäftigt. Die erheblichen Unterschiede der Erwerbsteilhabe nach Personengruppen schlagen sich in den Erwerbseinkommen und den daraus abgeleiteten zu erwartenden Pensionen nieder.